Frage von Natalchwi, 191

Lohnt es sich eine Spiegelreflexkamera zu kaufen (2016)?

Hallo :) Ich werde bald 18 und ich bin am überlegen ob ich mir eine Spiegelreflexkamera wünschen soll. Ich liebe es Bilder zu machen deswegen wollte ich etwas mit Qualität haben. Heutzutage gibt es aber sehr gute Smartphones mit guter Kamera und ich würde gerne wissen ob es da einen großen Unterschied gibt den jeder erkennt. Ich wäre nämlich irgendwie traurig wenn ich eine teure Kamera hätte und die Bilder dann so ähnlich wie auf einem iPhone oder einem s7 aussehen würden. (oder so ähnlich). Ich hoffe ihr wisst was ich genau meine, denn wie man merkt habe ich nicht wirklich Erfahrungen mit Fotografie. Vielleicht kommt diese Frage etwas dumm rüber aber ich hoffe trotzdem auf gute Antworten 😇 Danke im voraus! :)

Antwort
von Airbus380, 127

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es hier:

  https://r.srvtrck.com/v1/redirect?url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBi...

 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Kommentar von LeCux ,

Dem kann man eingentlich nicht viel hinzufügen :)

Kommentar von Brandenburg ,

Weiterer Nachteil bei Bridgekameras: hier ist normalerweise kein Objektivwechsel möglich. 

Kommentar von Airbus380 ,

Nicht nur "normalerweise" sondern grundsaetzlich. Sonst waere es ja keine Bridge- oder Superzoomkamera.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 62

Den Unterschied hast Du immer wenn nicht mehr genügend Licht da ist. Ein Smartphone rauscht dann immer schnell, weil sich viel zuviele Pixel auf viel zu wenig Platz tummeln müssen und dem entsprechend klein sind. Das haben sie aber mit den meisten Kompaktkameras gemeinsam. Hier hilft bei unbeweglichen Motiven nur noch ein Stativ, ISO auf den geringsten Wert fest einstellen, Bildstabilisator ausschalten und den Selbstauslöser benutzen. Bei bewegten Motiven und wenig Licht, wars dass aber ganz einfach fürs Smartphone. Hier braucht man dann wirklich eine Kamera mit großem Sensor und was aber noch wichtiger ist, ein Lichtstarkes Objektiv. Letzteres vergessen die meisten oder wollen es zunächst nicht wahr haben, kaufen dann eine DSLR oder auch DSLM mit einem Kitobjektiv oder einem Objektiv mit vorallem viel Zoom und lassen die Kamera dann spätestens beim übernächsten Urlaub zu Hause, weil die Bilder, trotz schwerer Kamera, seltsamer Weise kein bischen besser aussehen, als mit dem Handy.

Antwort
von Frollein2015, 84

Also wenn du die Fotos nur in kleiner Größe betrachtest reicht die Handykamera aus. ich Habe eine Spiegelreflex und ich muss sagen in der Handygröße sieht man fast keinen unterschied. Wenn man ein schönes Bild dann jedoch auf dem PC ansieht oder gar einen Ausdruck machen möchte in Postergröße, ja da kann das Handyfoto natürlich einpacken. Aber das Handy hat man immer dabei. Schau mal Youtubevideos an wie du auch mit dem Handy super Proffessionelle Fotos machen kannst. Wie gesagt, wenn dir eine kleine Bildgröße genügt reicht ein Handy oft. Ich habe vor kurzem ein Foto mit meinem Samsung S7 gemacht und ich war richtig erstaunt wie gut das Foto des kleinen Hirschleins geworden ist!

Kommentar von domleo ,

Wenn du das Moduswahlrad mal auf "M" stellst und dich etwas mit der Kamera und der Technik beschäftigst, siehst du auch auf "Handygröße" einen Unterschied ;)

Antwort
von christl10, 44

Die Smartphones machen den Kameras ganz schön konkurrenz. Aber meiner Ansicht nach, wer gerne fotografiert der sollte eine richtige Kamera haben. Je nachdem wieviel man mit sich schleppen möchte will ich Dir zwei Vorschläge machen: 

  1. Spiegelreflexkamera: Sony SLT A58K als Alternative zur Canon EOS 1300D und in etwa vergleichbar mit der EOS 700D.
  2. Eine Kompaktkamera, wenn sie etwas kleiner sein soll:Fuji X30 für 450€siehe: 
Antwort
von LeCux, 70

Nun - vorweg: neue Smartphones machen sehr gute und sehr passable Bilder. Damit kann man schon sehr kreativ sein und viele Situationen einfangen. Dafür braucht man dann ein gewisses Gespür und man bekommt richtig gute Fotos, kein Problem.

Viel am Smartphone-Foto ist allerdings Software - denn die Optik eines Smartphones ist alleine schon von ihrer Bauart stark limitiert, was halt kompensiert wird.

Eine Spiegelreflex oder auch einer Systemkamera hingegen kann bessere Fotos machen, wenn man weiss was man tut.

Hier hat man die Wahl unter einer wahren Garnison von Objektiven in Punkto Brennweite (Weitwinkel, Tele, Zoom - aber eben nicht in Digital sondern echter Optik), Lichtstärke / Blende - so das Freistellen und schöne Portraits möglich werden. Alleine die Kamera und das Material hingegen ersetzt niemals deine Kreativität.

Ideal ist es, wenn Du jemanden kennst oder suchst, der eine hat und wo Du das mal ausprobieren kannst.

Ich laufe oft mit zwei Taschen und geschätzten 5-10 Kilo Kamerageraffel durch die Gegend, da kommt bei mehreren Objektiven, Blitz, Stativ schon einiges zusammen. Und "schraube" auch im Feld recht viel um, was dann wieder Reinigung und Pflege der Ausrüstung nach sich zieht. Dieser Aufwand ist nicht jedermans Sache.

Aber auch mit einem guten Universalzoom kommt man schon recht weit - da entfällt das weitgehend - daher der Rat es auszuprobieren was Dir liegt.

Ein nicht unerheblicher Aufwand bei den Fotos liegt dann in der Nachbearbeitung und Verwaltung (zumindest bei mir).

Konkrete Fragen - immer her damit :)

PS: Der Einsteiger kümmert sich um die Ausrüstung, der Fortgeschritte um das Motiv und der Profi ums Licht. (irgendwo mal gelesen) Und den guten Fotograf erkennt man an schmutzigen Schultern und Knien. (von mir)

Antwort
von brummitga, 45

eine Spiegelreflex ist immer zu empfehlen, da kannst du auch ein Tele anschließen und dann wird`s fotografieren interessant.

Kommentar von kindgottes92 ,

Interessant. Diesen Vorteil kannte ich noch gar nicht. Nach 5 Jahren mit meiner DSLR und auch schon einigen Aufträgen sagt mir das mal jemand.

Wieso ist fotografieren nur mit Tele interessant? Ich gehe davon aus, dass du starke Teleobjektive meinst? Sowas braucht man für Natur, Sport und fürs Spannen. Alles nicht meine Spezialgebiete und ich hab trotzdem Spaß mit der Kamera.

Kommentar von brummitga ,

ich habe nicht gesagt, dass es nur mit Tele interessant ist. Aber mit Tele kann man bekanntlich Dinge sehen, die ohne verborgen blieben.

z.B. die von dir erwähnte Tierfotografie; spannen hab ich noch nicht versucht.

Antwort
von Sopherl07, 40

Wenn du dich dafür interessierst und gerne Bilder machst, dann solltest du dir unbedingt eine Spiegelreflexkamera wünschen! Fotografieren kann zu einem wirklich schönen Hobby werden :-)

Antwort
von thlu1, 34

Ist aus meiner Sicht eine Frage, was du fotografieren möchtest.

Antwort
von Telomer, 45

Tatsächlich macht das iPhone hervorragende Bilder. Was es noch nicht so richtig hinbekommt ist die Tiefenschärfe. 

Es lohnt sich, sich etwas länger mit der Fotografie und verschiedenen kameramodellen auseinanderzusetzen bevor man eine Kaufentscheidung trifft.

Antwort
von sakul2001, 25

Also ich hab angefangen mit dem handy zu fotografieren. Dann hab ich mir vor einem Monat die nikon d3200 mit objektiv für 400 euro gekauft und ich muss sagen, es hat sich völlig gelohnt! Bekomme super fotos damit hin und es macht um einiges mehr Spaß!

Antwort
von shapesandcolors, 71

Airbus hat die Frage eigentlich schon beantwortet..

Ich wuerde noch etwas hinzufuegen:

Du kennst dich mit Fotografie eigentlich nicht aus, wie du gesagt hast.. Hast du vor, dich damit (richtig!) auseinanderzusetzen?

Denn wenn nicht, dann lohnt sich auch eine Spiegelreflex nicht. Die lohnt sich erst, wenn man mit dem Begriffen Schaerfentiefe, Iso, Blendenoeffnung, Belichtungszeit etwas anfangen kann und nicht nur zwischen "Sport", "Portrait", "Landschaft" wechselt. 

Ich sehe so viele Leute (auch gestern wieder), die mit ihrer Kamera ganz hinten im Konzertsaal sitzen und man merkt ganz genau, dass sie den Automodus nie verlassen.

Dann geht der integrierte Blitz der Kamera los und mir blutet das Herz... Warum? Ein Blitz beleuchtet nur einige Meter weit und danach reflektiert Staub das Licht zurück und auch die Gegenstände, die nicht im Fokus liegen, die Reihen vor der Kamera, reflektieren zurück und mindern die Bildqualitaet. 

Wenn du dir eine Kamera holst, weil du gerne fotografierst, dann ueberlege dir, ob es deine Leidenschaft ist. Ueberlege dir, was genau du fotografieren willst und hol dir das passende Equipment dafuer. 

Lies dich ein, spiel mit deiner Ausruestung, teste sie an ihren Limits, damit du ein Gefuehl dafuer entwickelst, was sie kann und wo sie schwaechelt.

Ein Tip:

Viele Kameras haben genormte Gewinde, so passen die alten Objektive auch auf die neueren Modelle - aber eben auch auf die aelteren. 

Ich habe mich damals, als die Nikon D5300 bereits rausgekommen war, für die Vorgaengerin entschieden. Der Unterschied zwischen beiden Kameras: Optische Neuerung in der Menuesteuerung und eine kleine Verbesserung im Videoaufnahmebereich (sofern ich mich jetzt nicht irre). Es war jedenfalls nichts, das mich in meinem Job eingeschraenkt haette (fotografiere von Zeit zu Zeit fuer eine Zeitung)... 

Fazit: es muss nicht immer das neuste sein. Wenn du dich in die obengenannten Begriffe eingelesen hast, weisst was du willst, dann lass dich beraten und frag ruhig auch nach Unterschieden zwischen neu und alt :)

Zum einlesen kann ich dir http://gwegner.de/foto/ empfehlen. Ich finde alles gut, logisch und verstaendlich erklaert, gut strukturiert. Die Kameratests finde ich interessant...

Antwort
von Jerne79, 49

Eine DSLR lohnt sich dann, wenn man bereit ist, sich auch mit der Technik auseinanderzusetzen. Davon abgesehen ersetzt auch eine DSLR kein gutes Auge.

Was sich nicht lohnt: Mächtig viel Geld in eine DSLR mit drölzig MP investieren, um dann in der Vollautomatik Schnappschüsse zu machen, die auf kleinen Bildschirmen angeschaut werden.

Wenn du eine DSLR willst, überleg dir gut, was du damit vorhast, damit Kamera, Objektive und Anforderungen zusammenpassen. Besorg dir ein allgemeines Buch zum Thema, arbeite dich ein, finde heraus, was du wirklich brauchst. Setz dir ein finanzielles Limit, nimm verschiedene Modelle in die Hand und schau, welches dir liegt.

Antwort
von BurkeUndCo, 24

Prinzipiell kann eine hochwertige Digitalkamera bessere Bilder machen (vorausgesetzt der Fotograf verwendet sie auch richtig) als ein Smartphone.

Aber die Unterschiede sind nicht so groß, wie deer Preis- und Größen-Unterschied.

Denn bei der großen Anzahl von Smartphones und dem entsprechend großen Entwicklungsbudget, holen Smartphones praktisch alles raus, was physikalisch mit der vorhandenen Optik möglich ist.

Die großen Objektive der Systemkameras, könnten prinzipiell deutlich besser sein, sind aber noch weit entfernt vom physikalischen Limit.

Trotzdem, wenn du das wirklich ernsthaft willst, dann ist eine gute Digitalkamera das Richtige für Dich.

Nur, warum willst Du Dir heute noch einen Spiegel in einer Spiegelreflexkamera antun? Spiegel sind technisch absolut veraltet, und nur noch sinnvoll für Fotografen, die bereits eine große Objektivsammlung besitzen.

Für Neuanfänger empfehle ich einschränkungslos spiegellose Systemkameras.

Entweder im Vollformat (Sony A7-xyz) mit Profiqualität, leider auch zum Preofipreis,

oder Kameras des MFT (Micro-Four-Thirds) Systems von Olympus und Panasonic (LUMIX), diese sind kleiner handlicher, günstiger und typische Vertreter der gehobenen Mittelklasse.

Antwort
von kindgottes92, 74

Wenn du bei Sonnenlicht draußen fotografierst, kann heutzutage jedes Smartphone mithalten. Mach mal den Versuch bei gedimmtem Licht ohne Blitz.

Da ist das Handy völlig überfordert, die DSLR mit lichtstarkem Objektiv kommt zwar an die Grenzen, aber man kann noch was rausholen.

Oder Versuche den Hintergrund unscharf zu machen. Mit gutem Objektiv kannst du mit der DSLR Portraits machen, bei denen die Augen scharf sind und die Nasenspitze schon nicht mehr. (so übertrieben braucht man das natürlich nicht).

Nächster Vorteil: Du schaust durch einen optischen Sucher und nicht durch ein Display. Der Sensor wird nur beim auslösen aktiviert. Das spart viel Akku und verbessert die Bildqualität. Meine DSLR schafft locker 500 Bilder pro Akku.

Dann die Möglichkeit der schnellen manuellen Einstellung.

Die Möglichkeit des Objektivwechsels.

Smartphones haben in der Regel nur einen digitalen Zoom, keinen optischen.

Mit der DSLR kann man RAW-Daten aufnehmen, damit holt man in der Nachbearbeitung mehr raus.

Erweiterungsmöglichkeiten gibs auch mehr: Anschluss einer Blitzanlage oder eines Aufsteckblitzes, Mikrofoneingang, oftmals Wi-Fi, Stativanschluss usw.

Nachteile der DSLR: Je nach Objektiv langsamer Fokus (nur bei den billigen), groß und schwer, teuer, empfindlich.

Ich persönlich habe beides, ärger mich aber jedes mal über mein Smartphone, wenn die DSLR nicht zur Hand ist. Was du brauchst muss du natürlich selbst entscheiden. Gibt ja auch alle Zwischenstufen. Spiegellose Systemkameras sind auch oft nicht schlecht. Muss man halt mit Display fotografieren.

Wenn du dich für DSLR entscheidest, kauf lieber ein sehr gutes Objaktiv, als viele billige und spar lieber beim Body als bei der Optik.

Kommentar von Andre230 ,

Wo ist denn der Unterschied zwischen einem optischem und digitalem Zoom?

Kommentar von kindgottes92 ,

Beim Digitalzoom wird einfach nur ein Ausschnitt des Bildes gespeichert. Das kann man auch in der Nachbearbeitung. Beim 'Zoomen' geht also Auflösung verloren.

Bei optischem Zoom wird dagegen die Stellung der Linsen im Objektiv verändert, sodass nach wie vor der volle Sensor aufgenommen wird.

Ein Smartphone kann nicht optisch zoomen, weil für die Mechanik kein Platz wäre.

Kommentar von shapesandcolors ,

deine punkte stimmen WENN der fragesteller mit raw fotografiert, WENN die bilder durch eine besrbeitung gehen und WENN der fragesteller sich mit seiner ausruestung auseinandersetzen will.

man kann viel rausholen.. wenn ich aber mit meiner rhs unterwegs bin und da unsre zwei "fotografen" rumhampeln und ich 200 bilder später per mail in "jpg-groesse m" kriege, kann ich da auch nix mehr rausholen. 

ich würde immernoch raten: erst in die materie einlesen und DANN entscheiden, ob es was für einen ist.

Antwort
von Simon545, 38

Hallo.

Ich würde sagen, das es sich schon lohnt eine Spiegelreflexkamera zu kaufen, denn die haben viel mehr Einstellmöglichkeiten, als Smartphones.

Desweiteren kannst du andere Objektive an einer Spiegelreflex anschließen.

Eine solide Einsteiger Spiegelreflex wäre z. B. die Canon EOS 1300D


Kommentar von christl10 ,

Eine bessere Alternative zur Canon EOS 1300D wäre die SONY SLT A 58k. siehe: https://www.youtube.com/watch?v=invsr5zYW9w

Antwort
von martinzuhause, 51

das sind schon sehr grosse unterschiede zu sehen. man sollte allerdings auch etwas ahnung davon haben.

das entscheidende ist dabei nicht die auflösung sondern die physische grösse des chips und wie die verarbeitung erfolgt.

da kommt ein smartphone nicht mit


sowas geht mit einem smartphone da nicht:

https://www.flickr.com/photos/25231779@N03/5336169479/


https://www.flickr.com/photos/25231779@N03/5336150035/

Kommentar von martinzuhause ,

der link scheint nicht zu funktionieren

Antwort
von troublemaker200, 40

Vergleich mal die Optik einer Spiegelreflexkamera mit der Optik eines Smartphones. Ein Foto auf dem Smartphone kannst Du Dir auf dem Smartphone-Display angucken, da ist es top. Guckst Du Dir das auf deinem Monitor oder TV-Gerät an, sieht Du den Unterschied.

Spiegereflex kannst Du viel mehr mit machen. Blende, Belichtung etc.

Also "ja" es lohnt sich definitiv!!!

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