Lohnt es sich als Atheist WIEDER gläubig zu werden - Darf man das?

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41 Antworten

Jeder Mensch ringt in seinem Leben immer zwischen Graden des Unglaubens und des Glaubens, das ist völlig normal. Wesentlich ist nur, dass man auf der Suche ist und bleibt und sich bemüht.

Wenn du dir einmal nach und nach vorstellst, wie gewaltig das Weltall ist, und dir dann überlegst, um wie viel gewaltiger der sein muss, der das alles geschaffen hat, kannst du deine eigene Wichtigkeit besser abschätzen und eher glauben, dass Gott deine Unzulänglichkeiten als nicht so weltallerschütternd einstuft. Seine Liebe zu dir reicht für alles, fahre nur immer wieder deine Antenne aus und rede im Alltag mit ihm. Er wird dich dann liebevoll durch alles begleiten.

Du wirst sehen, dass du nach einiger Zeit erfährst, was dein nicht glauben könnender (irdischer) Vater alles versäumt.

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Kommentar von Fotografin1958
28.06.2016, 17:09

Welch weise Antwort! Daraus spricht eine Menge Lebensklugheit und Menschenliebe! 

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waermebildcam, ich sehe es etwas differenzierter als die meisten Antworten hier. Denn du siehst keinen Sinn im Leben ohne Glauben.  Besser wäre es, wenn du dich über Gottes Willen schlau machen würdest, so wie alle Christen beten: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde!"

Wie es in diesem Gebet auch heißt: "Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldnern!" D.h., dass du erst mal klar schiff machen mußt und anderen ihr Fehlverhalten dir gegenüber auch so vergeben mußt, wie du Vergebung von Gott erbittest.

Du siehst, in diesem Gebet steht schon einiges drin, worüber man sich Gedanken machen kann. Gehe es Punkt für Punkt durch. Jesus gab es in seiner berühmten Bergpredigt als Mustergebet an uns weiter (Matthäus 6:9-15) Vorher sagte er aber noch etwas Wichtiges:

5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den

Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den
Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn
schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten:


Diese Überlegung, Atheist zu werden, hatte ich auch mal (lange her)! - ich wollte Kommunistin werden, weil ich dummerweise dachte, dort findet man mehr Gerechtigkeit. Durch ein gründliches Bibelstudium habe ich erfahren, dass das durch Menschen nicht möglich sein wird. Die gute Botschaft/Evangelium, von der die Bibel von Anfang an spricht, bedeutet, dass Gott die Herrschaft wieder übernehmen wird und dafür seinen Sohn, Jesus Christus, eingesetzt hat. Wir bitten ja: "Dein Wille geschehe hier auf Erden!" Wir bitten das immer noch, denn Gottes Wille geschieht ganz bestimmt nicht hier auf der Erde!

Wenn du also den Sinn des Lebens im Glauben finden willst, dann erfordert das schon etwas Anstrengung. Wenn du aber glaubst, mit einer Konfirmation oder Kommunion sei dann schon alles geregelt, dann ist das der einfache Weg - von diesem Weg steht übrigens nichts in der Bibel! Auch nicht von der Kindertaufe - denn Taufe bedeutet auch die Bitte um Vergebung der Sünden und Babys können noch nicht gesündigt haben.Apg. 2:41 = Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft.

Aus Erfahrung kann ich dir nur sagen, dass ein Studium der Bibel ein Leben lang andauert - es macht Freude, immer wieder neue Facetten eines einzigen Bibelverses verstehen zu lernen. Ich wünsche das auch dir!

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Glaube ist doch ein Wort, dass sehr stark personalisiert ist. Wenn DU glaubst, warum soll das ein Problem sein.

Jeder hat sicherlich mal Zweifel und bewegt sich irgendwo zwischen schwarz und weiß (aka Glauben und Nicht Glauben), letztendlich ist doch nur wichtig, was du für richtig hältst, solange du es aus Überzeugung tust

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You are welcome!

Aus christlicher Sicht ist es klar, dass Gott sich freut, wenn du wieder zurückkehren möchtest. Natürlich nimmt sich die (bzw. eine) Kirche wieder auf.

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Wenn du dieser ominöse "man" bist, dann darfst du es.

Ansonsten würde ich mich (an deiner Stelle!) fragen, was DU möchtest und "man" komplett ignorieren.

Ob du wieder einen Sinn im Leben siehst, wenn du irgendeinem Glauben hinter hechelst, wird die Zeit zeigen oder eben nicht.

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Kennst du das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg? Ich denke das passt ganz gut zu deiner Situation, zumindest wie wir es gemeinsam in der Schule gedeutet haben.

Hier wird das Himmelreich mit einem Weinberg bzw. seinem Besitzer verglichen. Es geht darum, dass der Besitzer des Weinberges über den Tag verteilt immer wieder Arbeiter anwirbt, ihnen allen den gleichen Lohn verspricht (ich glaub jedem ein Silberstück) und auch alle am Abend bezahlt. Dann beschweren sich die, die schon morgens da waren natürlich, weil sie ja viel länger gearbeitet haben und trotzdem nur so viel bekommen, wie die, die erst spät gekommen sind.

Klingt unfair, aber wir haben daraus erarbeitet, dass Gott uns ja auch für unseren Glauben das Himmelreich verspricht, egal wie lang wir an ihn glauben/geglaubt haben. Insofern würde ich mit einiger Gewissheit sagen, dass Gott dir verzeihen wird, wenn du dich entscheidest zum Glauben zurückzukommen. Es gibt ja auch noch die Geschichte mit dem verlorenen Schaf und dem Hirten, der die Herde allein lässt, nur um das eine zurückzubringen. Die ist glaube ich etwas bekannter und in der Hinsicht auch deutlicher, dass Gott sich nämlich sogar darum bemüht dir zurückzuhelfen, wenn du den Glauben verlierst.

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Kommentar von dasadi
29.06.2016, 11:01

Jo, die Christen kriegen das Himmelreich, die Muslime die 99 Jungfrauen, die Hindi eine Wiedergeburt in was Nettem..........für mich ist das alles Quatsch. Für mich hat ein Glaube Berechtigung, weil er manchen Menschen Zuflucht bedeutet und Halt gibt. Ich halte mich da lieber an die Wissenschaft und an die guten Eigenschaften des Menschen, daran glaube ich.

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Ich war ebenfalls Atheist und habe den Christlichen Glauben angenommen. War aber die vorherigen 16 Jahre keiner. Solange du Reue gegenüber Gott zeigst wird er dir natürlich vergeben keine Frage.

Bereue deine Tat, Bitte um Vergebung und kehre zum Glauben zurück. Das ist absolut kein Problem.

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Du kannst Lukas 15 lesen.

Es lohnt sich, wieder gläubig zu werden.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt,
dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Gläubig ist, wer an einen Gott glaubt. Dazu bedarf es keiner Legitimation. Da Du noch Mitglied der Kirche bist, erübrigt sich das bürokratische Procedere. Auch ein nicht getaufter Mensch kann ein Glaubender sein. Taufe, Kommunion, Komfirmation, Firmung...diese Dinge sagen nur aus, welcher Glaubensgemeinschaft Du Dich zuordnen möchtest. sehr viele mitglieder einer Glaubensgemeinschaft hingegen sind nicht gläubig.

Wichtig ist, was IN einem Menschen vorgeht und nur das interessiert einen gott, sofern du an ihn glaubst. ein gnädiger Gott im Christentum verzeiht und freut sich über die Rückkehr auf den rechten Weg. Ohne Zwang, ohne Druck. Jede Religion funktioniert da ein wenig anders.

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Hey, also erst einmal bist du kein Atheist, sondern Anostiker, wenn du Atheist wärst, würdest du etwas gegen Gott haben, du bist aber nur nicht gläubig.
Aber genug geklugsch..ßert. Mal angenommen, es gibt einen Gott, dann würde er dir alles verzeihen, was dir wirklich selbst, ehrlich leid tut, alles, so habe ich es zumindest immer gesagt bekommen, von denen, die sehr gläubig sind. Ich würde mal sagen, dass das doch auch recht schön ist.

Ob es "Sinn" macht, an Gott zu glauben, ist eine schwere Frage. Auf der einen Seite gibt es so viel Unheil und Ungerechtigkeit, Armut und Gewalt, wo die Frage aufkommt, wie kann es da einen Gott geben?

Auf der anderen Seite leben so viele Menschen mit ihrem Glauben, weil es ihnen Kraft und Mut gibt. Man fühlt sich nie allein und man hofft immer, dass es doch alles einen Sinn hat, was im Nachhinein oft zu "besseren" Menschen führt. Mag es auch egoistisch klingen, man tut gutes, wenn man glaubt, dass man irgendwann etwas zurück bekommt. In der Praxis sehr hilfreich.

Wissen kann es niemand, aber darauf kommt es auch nicht an. Wenn du ein Mensch bist, der glauben will und wenn du Kraft und Hoffnung aus einem Gott schöpfen kannst, dann solltest du auch gläubig sein und musst ich vor niemanden rechtfertigen oder behaupten. Ich bin auch gläubig, nehme es aber mit der Kirche nicht so genau, obwohl ich getauft und gefirmt bin, also auch katholisch... 

Viel Glück dann, dabei deinen Weg zu finden. Es ist richtig, wenn du es dafür hältst.

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Kommentar von wmsieger
23.07.2016, 23:19

Warum wird die Existenz von Gott infrage gestellt, wenn es Leid und Armut auf der Welt gibt? Warum wird gefragt, wie Gott das alles zulassen könne? Natürlich ist Gott dagegen. Aber was soll er denn schon machen? Im Grunde genommen hat er ja sogar schon etwas gemacht. Er gab uns die 10 Regeln. Würden wir uns an jene halten, wäre unsere Welt friedlich(er). 

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Man glaubt nicht, weil es sich lohnt. Stell Dir stattdessen mal lieber diese Frage: Gibt es Gott? Wie würdest Du die Frage beantworten? Wenn eher ja, bist Du Theist, wenn eher nein, Atheist.

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Ein schlauet mensch hat mal gesagt: Wenn du glaubst, dein leben wäre anders, wenn es einen gott gibt, dann brauchst du einen.

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Ich glaube du hast das Konzept nicht so ganz verstanden. Du kannst doch nicht einfach einen Schalter umlegen und schwupps bist du wieder gläubig... 

Wenn das für dich so einfach geht, dann bist du kein Atheist. Du glaubst an irgendwas sonst würdest du doch diesen Gedanken an einen Gott nicht unterhalten...

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Glauben oder nicht glauben ist keine Entscheidung.

Wenn man dir jetzt sagt dass es Nacht ist, kannst du versuchen das zu glauben, du kannst auch selbst sagen, dass es Nacht ist, aber du weißt anhand der Fakten, dass es nicht so ist und wirst es einfach nicht glauben.

So ist es auch mit dem religiösen Glauben. Hat man erst einmal herausgefunden, dass die logische Erklärungen für all die verschiedenen Religionen mit all ihren Göttern, all die Widersprüche nicht nur zwischen ihnen, sondern sogar innerhalb ein und der selben Lehre, all das sinnlose drum herum einfach zu erklären ist, wenn man annimmt, dass es Menschengemacht ist, bräuchte es entweder ein schlüssiges Argument, oder Leichtgläubigkeit von besonderem Ausmaß, um das Bündel an unbelegten Behauptungen trotzdem für wahr zu halten. Nimmt man an, dass die Religionen von menschen gemacht wurden, verschwinden all die Widersprüche auf einmal.

Ein schlüssiges Argument für den Glauben ist mir bislang noch nicht untergekommen, das sind alles mehr oder weniger offensichtliche Fehlschlüsse.

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Warum soll es nict gehen? Es ist mit Gott nicht wie beim Brexit. Seine Türen sind täglich 24 h  offen. Kein Anrufbeantworter, keine Warteschleife ...

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*Lol* einen daumen nach oben als (göttliches) Zeichen! You made my day!

Dafür gibt es auch von mir einen Daumen.

Mal im Ernst, wenn du keinen Sinn im Leben siehst, wird das durch einen Glauben auch nicht besser. Du hast dann vielleicht den Eindruck, dass es einen Sinn gibt, aber das ist doch eigentlich nur Hokus-Pokus.

Und natürlich darfst du gläubig werden, als Katholik ist man sogar dann noch immer Teil der christlichen Gemeinschaft, wenn man sich offiziell von der Kirche abgemeldet hat, auch wenn man dann in der Kirche einige Dinge nicht mehr darf (z.B. das Brot während der Messe essen, Kirchlich Heiraten oder (bin nicht sicher) Taufpate werden.

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Glaubst du Gott heißt es gut wenn du deinen Glauben davon abhängig machst, wie sehr es sich lohnt? Bin zwar Atheist, aber manchmal habe ich das Gefühl die Leute glauben ihr Gott sei ein Dummkopf... 

Selbiges gilt für die die am laufenden Band Mist bauen und es nicht einmal besser versuchen und dann meinen ihr Gott würde ihnen schon vergeben. Glaubt ihr Gott ist dumm? 

Ist nicht persönlich gemeint, du kannst natürlich machen was du willst ;)

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Es lohnt sich immer, zum Glauben zu kommen. Egal, ob du vorher Agnostiker oder Atheist warst.

Jesus freut sich über Jeden, der auf die große Party kommt!

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Natürlich kann du wider gläubig werden. Das lohnt sich, und Gott verzeiht dir alles was dir wirklich Leid tut. 

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Warum soll man das nicht dürfen? Wer will dir dass verbieten? Gott? Die Kirche? Die sind doch froh, wenn (wieder) neue kommen die sich ihr Zeug anhören.

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