Frage von FS0071995, 56

Lohnt es sich alle Tonleitern zu lernen?

Hallo,

lohnt es sich eigentlich alle Tonleitern am Klavier zu lernen? Oder sollte man nur die Dur- und Molltonleitern mit wenig Kreuzen oder Bs lernen? Danke.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von autsch31, Community-Experte für Klavier, 56

? lernen ? Wie meinst du das? Wenn man die häufigst vorkommenden Tonleiter kennt, kann man auch jede Tonleiter anderer Tonarten nach diesem Schema spielen.

ÜBEN aller Tonarten und Tonleiter mit den unterschiedlichen Fingersätzen ist wichtig für die Finger, damit man eine gute Technik und einen gleichmäßigen Anschlag trainiert. So soll die Es-Dur oder Gis-Moll genau so brillant laufen wie eine C-Dur und alle Akkorde samt Umkehrungen.

Wenn man sich gute Vorbilder nimmt, sind die Aufwärmübungen auch gar nicht langweilig. Frag doch deine Klavierlehrerin wie so was läuft.  Z.B. HANON im Link .....;D

Viel Spaß beim Spielen  mary

Kommentar von autsch31 ,

Hier ein langsamerer Einstieg mit HANON.

https://www.youtube.com/watch?v=r4kuuYJMuBY

;D mary

Kommentar von autsch31 ,

... und warum man das ganz korrekt beginnen soll ...

https://www.youtube.com/watch?v=QF1_zGpwbPQ

... leider nur in Englisch gefunden. ... do it ... every day ;D

Kommentar von FS0071995 ,

Danke. Ich weiß, was du meinst. Ich habe mich da falsch ausgedrückt. Den HANON habe ich auch daheim. Meine Klavierlehrerin hat gemeint, dass es nicht so wichtig wäre, alle Tonleitern zu üben, man sollte die wichtigsten kennen. Ich frage, weil ich da nicht meine Zeit verachwenden will.

Kommentar von autsch31 ,

O.K. Beispiel: ich habe alle HANON - Übungen einmal durchgespielt und mir ca. 5 verschiedene Teile notiert, die ich weiterhin regelmäßig in meine Aufwärmphase einbaue. Damit verbessere ich meine Technik im Triller, Dreiklangläufe, Anschlag 4. und 5. Finger, Oktavensprünge usw. Wenn ich neue Stücke erarbeite nehme ich auch die Fingersätze der jeweiligen Tonart, Tonleiter, Terzenläufe u. ä. dazu. Das spart Zeit, trainiert aber wirksam alle Finger und fördert im Hirn die Vernetzung der Nerven. Fazit: die Finger bekommen Routine und alles andere geht leichter.  ;D  

Kommentar von jjooeeyy ,

Das macht jeder anders. Man kann ein guter Pianist mit und ohne Tonleitern werden. Wenn dir das Spass macht, übe Tonleitern, sie haben schon ihren Sinn. Aber wenn es dich nervt, kannst du das Gleiche im Laufe der Stücke lernen, die du spielst. Im zweiten Fall baut man sich allgemein selbst technische Übungen, um die Schwierigkeiten eines Stückes zu meistern anstatt wie im ersten Fall brav vorauszuüben was man irgendwann mal brauchen könnte. Typsache!

Antwort
von Ask16andAnswer, 40

Ich habe auch alle gelernt, weil mein Klavierlehrer das so wollte. Ehrlich gesagt, kann ich mich nur noch an die Einfachen erinnern. Aber ich denke schon, dass es zu einem gewissen Grad sinnvoll ist.
An deiner Stelle würde ich lernen:
C-Dur

G-Dur
D-Dur
A-Dur
E-Dur
H-Dur
Fis-Dur
Cis-Dur

F-Dur
B-Dur
Es-Dur
As-Dur
Des-Dur
Ges-Dur
Ces-Dur

Die Molltonleitern habe ich glaube ich damals nicht gelernt :)

Kommentar von jjooeeyy ,

Hallo,

sorry, aber Cis-Dur und Ces-Dur als solche existieren eigentlich nicht, da sie sich mit Des-Dur und H-Dur decken. Im Quintenzirkel geht es nur bis 6 Vorzeichen!

Antwort
von MinecraftIPlays, 41

Ich spiele seit 4 Jahren Klavier. Und ich kenn eigentlich nur die haupt Dur und Moll Akorde. Reicht!

Kommentar von FS0071995 ,

Ich spiele auch schon etwas länger Klavier. :)

Vorher habe ich auch nicht daran gedacht, aber mir wurde das empfohlen.

Kommentar von TfiosFan01 ,

Erstens heißt es "Akkorde", zweitens sollte man sich gerade DA auskennen, bei meinem Klavierlehrer können das schon die Kleinsten! Drittens, was haben die Akkorde in dem Fall mit den Tonleitern zu tun?

Antwort
von eragon272727, 51

natürlich nicht! das ist total langweilig.

Kommentar von FS0071995 ,

Es geht mir um die Technik.

Kommentar von jjooeeyy ,

Zum Thema Technik: auch Tonleitern sind nur ein kleiner Bereich.

Folgender Vergleich: Stell dir vor, du willst ein Profifussballer werden. In dem Fall haben "Technikübungen" eine ähnliche Funktion wie trainieren in der Mukkibude, also Muskelaufbau und Bewegungen in bestimmte Richtungen. Probespiele spielen oder trainieren entspricht spezifischen problemorientierten Übungen und dem tatsächlichen Musizieren. Du kannst entscheiden was du machen möchtest! Eine Kombi aus Beidem ist möglicherweise nicht schlecht, aber auch wenn du nur musizierst, lernst du sehr viel. Andersherum dagegen nicht: Mukkitraining macht keinen Fussballer aus dir! Genauso machen Tonleitern keinen Musiker aus dir!

Ich hoffe mein Vergleich hat dir etwas helfen können.

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