Lohnt der Umstieg von Oregon 550 auf Oregon 600?

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2 Antworten

Hallo,

also ich bin auch mit einem 550 zum cachen unterwegs. Mit der 600er Serie habe ich mich vor einiger Zeit auch beschäftigt, allerdings in erster Linie nur wegen der angepriesenen Bluetooth Schnittstelle. Die wollte ich haben um unterwegs Caches vom Smartphone aufs GPS zu übertragen. Damals ging das aber wohl noch nicht.

Unterm Strich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, das der Umstieg von einem 500er auf ein 600er nicht wirklich lohnt, es sei denn man möchte unbedingt das Neueste haben. Die Kamera ist zwar besser, aber in erster Linie nutze ich doch das GPS um zum finden. Für Fotos nehme ich dann eher das Smartphone.

Das Display der 600er soll wirklich sehr gut sein was die Ablesbarkeit angeht. Allerdings habe ich die gleichen Bedenken wie Du, was die sehr flachen Ränder um das Display angeht - ein Sturz und schon ist der dicke Kratzer drin. Hier schützt die dicke "Wulst" beim 500er besser.

Das mit dem Akkupack finde zwar sehr schön (ist prima, wenn man ein Stück im Auto unterwegs ist und dabei nachladen kann), aber fürs Cachen hat man doch eh immer mindestens einen Satz Ersatzakkus dabei, oder? ;)

Und die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden, die Garmin für die 600er angibt schafft mein 550 auch. Ist also kein Argument.

Auf die Probleme mit der Firmware bin ich beim recherchieren natürlich auch gestoßen und habe da ein paar sehr unschöne Bewertungen gelesen. Allerdings ist das auch schon....ca. ein halbes Jahr her. Viele der Probleme beschränkten auf die deutsche Lokalisierung - soll heißen, wenn man das Gerät auf Englisch einstellt sollten die meinsten Probleme verschwinden. Unschön, aber vielleicht das Garmin das mittlerweile in Ordnung gebracht. Über den aktuellen Stand weiß ich nichts. In den Foren haben sich einige darüber ausgelassen, das man z.B. kein "ganz frisches" Gerät von Garmin kaufen sollte, sondern erst wenn die Firmware mindestens drei Updates bekommen hat.

Das einzige Argument, das für mich bleibt, wäre das man lt. Garmin unbegrenzt!!! viele Geocaches darauf speichern kann (nur 650). Keine Ahnung wie das gehen soll, aber nehmen wir das mal so hin. So wichtig ist mir das allerdings nicht.

Fazit: Hätte ich nur ein Einsteiger-GPS würde der Umstieg für mich Sinn machen (vorausgesetzt die Firmwareprobleme sind jetzt gelöst). Die Vorteile gegenüber meinem 550 sind zwar vorhanden, reichen aber meiner Meinung nach nicht aus um einen Umstieg zu rechtfertigen.

Ich hoffe ja nun, das noch jemand antwortet, der Praxiserfahrung mit einem 6xxer hat.

Weiterhin viel Spaß und gute Jagd :)

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Kommentar von Spezialmann
15.02.2016, 17:37

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Im Prinzip war ich schon zu dem gleichen Ergebnis gelangt wie du, aber immer schön, wenn man noch einmal bestätigt wird ;) Wenn jetzt der Aufpreis bei unter 100 Euro liegen würde, würde ich mir das noch einmal überlegen, aber so... Ich bin nicht sooo oft unterwegs, und dafür reicht das 550 sicherlich aus. Robust und eine ausgereifte Software :)

Das mit den unendlich vielen Caches hat wohl mit dem neuen .ggz-Format zu tun, in dem du Caches auf dem 6x0 ablegen kannst. .ggz anstelle von .gpx. Da Groundspeak dieses Format aber nicht unterstützt, musst du deine PQs anderweitig in das Format umwandeln. Soll mit GSAK gehen, ich habe mich damit aber noch nicht beschäftigt. Ob man auf dem Oregon 6x0 auch unbegrenzt Caches im .gpx-Format speichern kann, weiß ich nicht. Aber - dieser Punkt ist für mich nicht so wichtig. Auf meinem 550 habe ich knappe 2.000 Caches, 5.000 würden gehen. Das reicht dicke.

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Ich bin vom Extrex 30 auf das Oregon 600 umgestiegen und bin hin und her gerissen. Pro: - schönes großes Display das auch beim Radeln sehr gut ablesbar ist - viele tolle Funktionen - auch im Regen (mit Display-Schutz) gut zu bedienen - dank GGZ-Format passen sehr viele Geocaches darauf Contra: - es frisst GGZ-Dateien...ich stand mitten im Wald, es machte PIEP und es waren nur noch GPX-Dateien auf dem Gerät - ohne Display-Schutz-Folie ist das Glas sehr anfällig auf Beschädigungen - dauert manchmal Ewigkeiten bis der Standort gefunden wird. Da habe ich oft mit dem Smartphone schon den 1. GC gefunden - Trackaufzeichnung ist nicht brauchbar. Mir wurde bei der Überprüfung am PC eine Strassenüberquerung angezeigt die nie statt gefunden hat. Aus 10km werden auch mal 15

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