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Lohnsteuern monatlich einsparen

gefragt von beljanabeljana am 05.11.2009 um 9:41 Uhr

Guten Morgen,

ich bin sehr verunsichert. Ich habe die Tage folgendes gehört: Es gibt die Möglichkeit als Arbeitnehmer die monatlichen Lohnsteuern zu sparen. Das würde ungefähr so laufen: Ich zahle nur noch einen geringen Lohnsteuerbetrag. Zum Beispiel 6,00€. (So macht das angeblich ein Kollege von mir) Und die restlichen Lohnsteuern, die ich jetzt noch zahle ( so um die 300€ im Monat) die bleiben mir als netto erhalten. Dafür darf ich aber keine Steuererklärung machen. Was ist da dran?? Ich glaube nicht, das der Kollege sich das ausdenkt. kennt sich da jemand mit aus?

LG


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anonym
beantwortet von Pumuckl70 am 5. November 2009 09:54
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Hilfreichste Antwort

Das einzige, was mir einfällt, wäre ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte. Den kannst Du Dir eintragen lassen, wenn Du schon im Vorfeld weißt, dass Du z.Bsp. eine weite Strecke zur Arbeit o.ä. hast. Dann allerdings MUSST Du eine Steuererklärung abgeben. Und da ich in einem Steuerbüro arbeite - glaub mir, ich wüsste davon, wenn es was legales wäre!

Kommentar von Simple_avatar2smallbeljana am 5. November 2009 10:02

Vielen Dank ;-) Ich habs auch parralel grad erzählt bekommen. Siehe mein Text oben. :-D

Kommentar von 17abc50f2e81c1dd7dee5c92cb92544fsmallJoWaKu am 6. November 2009 12:25

> So macht das angeblich ein Kollege von mir

Scvhreib doch mal bitte bei Gelegenheit hier als Kommentar,

a) wie/womit ihm das mit der Senkung auf 6€ gelungen ist und

b) wie die Sache dann für ihn ausgeht. - Bin gespannt, wie er wohl vom Finanzamt an den Haken genommen wird.


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Vagabundo
beantwortet von Vagabundo am 5. November 2009 09:43
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Das nennt man dann "Schwarzarbeit"... ;-)

Kommentar von B4251102cd72efe2705f8e80c8abca3esmalldjfreiflug am 5. November 2009 09:44

abbrech, grööööööööööhl

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 5. November 2009 09:44

lol*

Kommentar von Simple_avatar2smallbeljana am 5. November 2009 09:46

Nein tut er nicht. Der Kollege arbeit ganz normal in einem Angestelltenverhältnis. Mit Steuerkarte und ganz legal.Warum muss man gleich solche Antworten raus posaunen, wenn man es nicht weiß??

Kommentar von 10f98480efa4e9f1a2fb15b7e4be6fd9smallVagabundo am 5. November 2009 09:49

Wer hat gesagt, dass ich es nicht weiss ? Ich weiss sehr wohl, dass es KEINE (legale) Möglichkeit gibt, die Lohnsteuer auf die Art zu drücken, ausser z.B. durch AfA, also die Abschreibung für eine neue Immobilie.... Da Dir Dein Freund also offensichtlich absoluten Quark erzählt, wollte ich es einfach ein wenig netter für Dich ausdrücken, dass er Dich v.era.rscht... ;-)

Kommentar von Simple_avatar2smallbeljana am 5. November 2009 10:00

Das ist womöglich ganz nett gemeint von dir. Nur kann das so ein Quark nicht sein, denn ich habe woanders einen guten Hinweis bekommen. Der im Übrigen auf diesen Kollegen zutreffen könnte, und sich auch sehr logisch anhört.. Hier der Text: Der Steuerfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte Wer mehr Geld in der Tasche haben möchte, der kann sich einen Steuerfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Damit kann das monatliche Nettogehalt erhöht werden. Allerdings kann das nicht jeder nach Lust und Laune tun. Ausschlaggebend sind die Nebenkosten, die man ein Jahr vorher von der Lohnsteuer absetzen konnte. Ist anzunehmen, dass man beispielsweise die selben Fahrtkosten zur Arbeit hat wie im Jahr zuvor oder auch annähernd auf die selben Werbungskosten kommt, die man ebenfalls von der Steuer abgesetzt hat, dann kann man sich durch die Eintragung dieses Steuerfreibetrages das Geld schon unterm Jahr zurückholen. In der Regel bekommt man ja die Ausgaben, die man im Jahresverlauf gehabt hat, beim Lohnsteuerjahresausgleich wieder erstattet. Wenn nun aber dieser Freibetrag in die Lohnsteuerkarte eingetragen wird, dann werden diese Ausgaben schon auf den Monat umgelegt und man zahlt dadurch monatlich weniger Lohnsteuer. Aber Achtung: Wird am Ende des Jahres klar, dass man weniger Ausgaben hatte als man im Freibetrag eintragen lassen hat, dann kann das Finanzamt eine Nachzahlung fordern. Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten, damit es kein böses Erwachen gibt.

Kommentar von 10f98480efa4e9f1a2fb15b7e4be6fd9smallVagabundo am 5. November 2009 10:04

Schön, damit SPARST Du aber keine Steuern, sondern bekommst die Freibeträge eben über´s Jahr Häppchenweise anstatt über den Jahresausgleich zurück. Dann hättest Du das mal auch so formulieren und ansagen müssen, dass es sich lediglich um die Freibeträge dreht. Die Frage das Steuer SPARENS (effektiv WENIGER bezahlen) habe ich damit korrekt beantwortet. ;-)

Kommentar von Saarland60 am 5. November 2009 09:46

:-))

Kommentar von 4c9c6c9610b49ce04195711747b28c6csmallPerle0106 am 5. November 2009 09:47

Und deine anwort nennt man UNFUG

Kommentar von 10f98480efa4e9f1a2fb15b7e4be6fd9smallVagabundo am 5. November 2009 09:50

Jaaaa...gib´s mir !!! ;-)

Kommentar von penthesileia am 5. November 2009 10:11

Das Gerede des Kollegen dürfte unter UNFUG laufen. Vagabundo hat doch nur kurz und knackig die Realität zusammengefasst.


Perle0106
beantwortet von Perle0106 am 5. November 2009 09:43
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naja,..... es gibt so was in der art, aber um die erklärung kommt man dann nicht rum, die wollen dann ja wohl schon wissen, wieviel man nachzahlen müsste. kenne auch jemanden der das so macht, aber nicht mit nur 6 EUR.... und 1x im Jahr kommt die nachzahlung.


Panikgirl
beantwortet von Panikgirl am 5. November 2009 09:44
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Ausgemachter Blödsinn.


djfreiflug
beantwortet von djfreiflug am 5. November 2009 09:44
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Ich kenn nur die Webseite sofortmehrnetto.de aber das sind Betrüger, außerdem man muss Lohnsteuer bezahlen kommt man nich drum rum also ganz legal is das nich,


Kommentar von Simple_avatar2smallbeljana am 5. November 2009 09:49

Für mich ist es auch komisch. Denn der Staat kann nicht einfach auf seine Steuern verzichten. Aber auf der anderen Seite, bekomme ich mit der St.Erklärung ja auch was wieder. Das kann ich mir doch dann aber auf Antrag direkt monatlich einbehalten, oder? Und warum sollte der Kollege das machen, wenn es das nicht gäbe?

Kommentar von B4251102cd72efe2705f8e80c8abca3esmalldjfreiflug am 5. November 2009 09:58

Weil 300 Euro im Monat 3600 Euro im Jahr wären, soviel Lohnsteuer krieg ich nie zurück


eva130254
beantwortet von eva130254 am 5. November 2009 09:44
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Nein das gibt es nicht, wenn man eine feste Anstellung hat.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 5. November 2009 09:46
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Wer ordentlich Geld verdient, der zahlt auch Steuern. Nur Sozialhilfeschnorrer sind von allen Abgaben befreit! Arbeite in Ruhe weiter und mache Dir keine Gedanken!


primusvonquack
beantwortet von primusvonquack am 5. November 2009 09:47
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Der Lohnsteuersatz ist eindeutig festgelegt, steigt progressiv mit dem Einkommen, ohne Wenn und Aber. Das einige was z.Zt. geht, ist vom Bruttogehalt einen Betrag zur Altersvorsorge zu verwenden. Dann zahlt man für diesen Betrag keine Lohnsteuer, bekommt dann aber auch weniger ges. Rente, weil man ja dann weniger sozialversicherungspflichtiges Einkommen hat.


anonym
beantwortet von Shakotai am 5. November 2009 10:09
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Die Möglichkeit, die Ihnen Ihr Kollege nannte, hört sich mehr als dubios an. Ich würde die Finger davon lassen. Nach deutschem Recht zahlen sie, wenn sie über 7664 € im Jahr verdienen für jeden Cent Einkommenssteuer. Diese steigert sich prozentual mit steigendem Einkommen. Um nun Steuern sparen zu können müssen sie Ihr steuerpflichtiges Einkommen entsprechend 'senken'. Das geht zum Beispiel in dem sie beruflich bedingte Ausgaben etc. am Jahresende mit der Steuererklärung absetzen oder aber in steuerlich geförderte Anlagen investieren. Zum Beispiel Wohnung als Kapitalanlage, Riester, Basisrente, betriebliche Altersvorsorge etc.. Die meisten dieser Anlagen / Investitionen können sie jedoch erst am Jahresende mit der Steuererklärung geltend machen. Aber auch hier keine Regel ohne Ausnahme: Die betriebliche Altersvorsorge mindert ihr steuerpflichtiges Einkómmen bereits in dem Monat in dem Sie es verdienen. Darüber hinaus lässt sich manch steuerminderndes als Freibetrag in die Lohnsteuerkarte eintragen, ebenso ein monatlicher Erfolg. Jedoch, keine dieser Anlagen bedeutet dass sie monatlich mehr netto in der Tasche haben. Dennoch steigern sie ihr persönliches Vermögen. Und, sobald sie steuermindernd arbeiten (Freibeträge Immo etc.) verpflichtet dies quasi zur Steuererklärung. Aber keine Sorge, im Gegenteil. Derart hohe Stundenlöhne wie sie bei der Erstellung ihrer Erklärung erzielen werden sie in der freien Wirtschaft meist vergeblich suchen.


anonym
beantwortet von penthesileia am 5. November 2009 10:15
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Es gibt Möglichkeiten, die monatlich abzuführende EkSt zu drücken. Dafür muss man sich Freibeträge auf der LSt-Karte eintragen lassen. Um die EkSt-Erklärung kommst du aber nicht herum. Und schon gar nicht, wenn das Finanzamt dir im Vorhinein mit entsprechenden Freibeträgen entgegenkommt. Die wollen dann mit Fug und Recht wissen, ob das denn auch berechtigt war. Davon abgesehen bezweifle ich, dass es eine Möglichkeit gibt, den Betrag so weit zu drücken. Nebenbei: Betrachte das Ganze doch mal auf die ganz einfache Weise. Gäbe es so eine Möglichkeit, würde Hinz und Kunz sie nutzen. Daraufhin bräche der Bundeshaushalt dann endgültig zusammen. Glaubst du wirklich, der Gesetzgeber weiß nicht, wie er an seine Kohle kommt?


anonym
beantwortet von waltghaupt am 6. November 2009 13:26
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die einzige Möglichkeit die monatlichen Lohn- oder Einkommensteuerzu mindern liegt darin, auf der Lohnsteuerkarte Freibeträge für von vornherein feststehende anfallende Kosten (Versicherungen/Fahrgebühren) eintragen zu lassen. Dein Kollege lügt oder ist ganz einfach ein Steuerbetrüger und arbeitet illegal schwarz.


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