Frage von siemenswilli, 59

Lohnsteuerjahresausgleich Trennungsjahr?

Hallo, im Mai 2014 habe ich mich von meiner Frau getrennt, im Mai 2015 war die Scheidung. Lohnsteuerjahresausgleich 2013 wurde letztes Jahr vom Finanzamt geschätzt, da wir nicht zusammen zum Steuerberater wollten. Die Nachzahlung war 835€, welche ich bezahlt habe, meine Exfrau mir aber durch ihren Anwalt mitgeteilt hat, dadurch das sie in Steuerklasse 5 war, ich ihr knapp 3500€ zahlen müsste. Aber es verhält sich doch so, da wir 2013 noch zusammen gewohnt und gelebt haben, die Forderung nicht rechtens ist. Eigentlich müsste ich doch die Hälfte von den 835€ noch fordern, oder?

Was ist mit 2014, also dem Trennungsjahr? Wie verhält es sich da? Muss sie der zusammenveranlagung zustimmen?

Antwort
von wfwbinder, 32

 2013 wurde letztes Jahr vom Finanzamt geschätzt, da wir nicht zusammen zum Steuerberater wollten. Die Nachzahlung war 835€,

Ihr hättet ja nacheinander jeweils allein gehen können.

  meine Exfrau mir aber durch ihren Anwalt mitgeteilt hat, dadurch das sie in Steuerklasse 5 war, ich ihr knapp 3500€ zahlen müsste.

Sie hätte ja nur mit Dir zum StB gemusst.

Wie man so borniert sein kann 4.000,- Euro (3.500,- + 835,-, aber nachzahlung bei 3+5 Kombi wäre möglich gewesen) zu verschenken, werde ich nicht verstehen.

Wie einfach waren meine Scheidungen. Mein Frau bekam das Haus, ich die Hypothek. Sie die Firmen ich die Schulden. Keine Stunde und wir hatten uns geeinigt.

Kommentar von siemenswilli ,

Die Nachzahlung hätte es bei der Steuerklassenkombi sowieso gegeben, auch in der Höhe.

Wie kommst du auf Nachzahlung von 3500€+835€? Die 3500€ hat ihr Anwalt gefordert weil sie im Klasse 5 ist, deshalb weil sie wesentlich weniger als ich verdiente. Das ist in der Ehe denke ganz normal

Sonst lief meine Scheidung auch hervorragend, durch den Ehevertrag habe ich mein Haus behalten und brauche kein Unterhalt zahlen, deshalb versucht sie jetzt an Geld zu kommen

Antwort
von rasperling1, 38

Wenn Ihr Euch erst 2014 getrennt habt, kann deine Frau für 2013 keine Zahlungen von Dir verlangen. Für 2014 könnt Ihr letztmalig die gemeinsame steuerliche Veranlagung wählen. Sie muss zustimmen, aber ab Juni 2014 musst Du ihr den steuerlichen Nachteil, der infolge der Zustimmung bei ihr eintritt, ausgleichen. Wenn sie nicht zustimmt, kannst Du sie auf Zustimmung verklagen.

Kommentar von siemenswilli ,

Das dachte ich mir. Vielen Dank

Antwort
von wurzlsepp668, 31

Steuererklärung mit Angaben der Ehefrau an das Finanzamt, Hinweis, dass die Frau die Unterschrift verweigert ...

i.d.R. führt das Finanzamt die Veranlagung trotzdem durch ....

und bytheway: hast Du keinen Anwalt?

wieso mußt Du der Tussi Geld bezahlen, weil sie in Steuerklasse 5 war?

Kommentar von siemenswilli ,

Auf die Frage habe ich von ihrem Anwalt noch keine Antwort erhalten... Ich habe keinen mehr, weil ich kein Geld mehr dafür ausgeben möchte, und bisher gut klar gekommen bin, wenns nicht anders möglich werde ich natürlich einen beauftragen

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