Frage von midorii 09.03.2010

Lohnpfändung! Was kann man machen !

  • Antwort von Nolti 09.03.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es kann definitiv nicht sein, dass dein Bekannter den gerichtlichen Mahnbescheid nicht erhalten hat, da dieser grundsätzlich eigenhändig zugestellt wird. Hierüber muss es einen Nachweis mit Unterschrift des Postbeamten geben. Diesen kann dein Bekannter bei Gericht anfordern. Ohne diesen zugestellten Mahnbescheid kann sich niemand einen Titel besorgen. Dein Bekannter sollte einmal mit dem Rechtsanwalt der Gegenseite sprechen oder wenn möglich sich selbst einen Anwalt nehmen. Alles Gute

  • Antwort von Panikgirl 09.03.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn er anhand von Kontoauszügen die Mietzahlungen nachweisen kann, dann kommt er durchaus raus. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass er wirklich bezahlt hat - so einfach bekommt man auch keine Lohnpfändung durch

  • Antwort von holsch 09.03.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    glaube ich nicht, hast du die auszüge gesehen?

    denke mal, das ist alles rechtens

  • Antwort von Rudi2009 09.03.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vor der Lohnpfändung gibt es ja wohl noch einige Briefe. Was stand denn da so drin?

  • Antwort von Kullerpfirsich 09.03.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Man muß ganz vorne anfangen: Bevor es zu einer Lohnpfändung kommt, geht erst mal ein Schreiben heraus (in der Regel so gar mehrere = Anmahnung), dann erfolgt die Androhung einers Mahnbescheides, dann der Vollzug des Mahnbescheides, sprich: Vollstreckbarer Titel oder Vollstreckung. Dann kommt der Gerichtsvollzieher und dann erst die Lohnpfändung. Du willst mir doch nicht erzählen, daß Dein Kumpel alle Schreiben nicht erhalten (oder gelesen) hat? Jetzt, wo es ihm an den Kragen geht, reagiert er erst!? Wenn ein Brief vom Amt kommt, gilt es als zugestellt, sofern ein Briefkasten da ist oder auch nicht. Interessiert das Gericht nicht. HIer wird ihm die Möglichkeit gegeben, sich zur Sache zu äußern (Widerspruch). Sofern er einen Nachweis hat, daß die Summe nicht gerechtfertigt ist, kann er zum Amtsgericht gehen und sich eine einstweilige Verfügung und Aussetzung der Lohnpfändung holen, wenn er dem Amtspfleger glaubhaft und nachweisbar machen kann, daß alles ein großes Mißverständnis ist und ihm einer übel mitspielen will. Erst dann wird die Pfändung ausgesetzt !

  • Antwort von knusperfrau 09.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn er 8 Monatsmieten im Rückstand ist,muss er doch schon vorher mal Post bekommen haben.Ich meine,bei 4500 Euro Schulden reicht es eben nicht,nur anderthalb Monate nachzuzahlen.Versteh ich nicht,sowas.Worüber wundert er sich?

  • Antwort von RickyEU 09.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    einen Titel bekommt man erst, nachdem das Amtsgericht alle Unterlagen geprüft hat. Bevor es zu Lohnpfändung kommt, wird dem Schuldner ein Mahnbescheid zugestellt. Evtl hat dein Bekannter diesen als Werbung empfunden, da er gelb ist und recht dick, und diesen einfach weggeworfen. Zu den Forderungen: er sollte sofort zum AG gehen und gegen den Titel wiedersprechen, natürlich mit den Nachweisen(Mietvertrag, Meldebescheinigung), daß diese nicht gerechtfertigt sind. Dann wird der Titel ruhend gestellt, da es von einem Richter geprüft wird, evtl in einer Verhandlung oder seinem Amtszimmer, ob der Gläubiger falsche Angaben gemacht hat.

  • Antwort von suseundstrolch 09.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der böse Vermieter, grundlos und ohne Vorwarnung einfach den Lohn pfänden wollen.. Sachen gibts.. tztz

  • Antwort von Antica 09.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Dein Bekannter soll mit seinen Kontoauszügen sofort(!) zum örtlichen zuständigen Amtsgericht gehen, dort gibts kostenlosen Rechtsbeistand. Damit kann er doch beweisen, dass die Mieten bezahlt wurden. Auch die schriftliche Kündigung des Mietvertrages mitnehmen und überprüfen lassen.

    Eine Lohnpfändung auf Verdacht ist nicht möglich.

  • Antwort von firefox2204 09.03.2010

    Dein "Bekannter" soll mit dem Mietvertrag und den Quittungen über die geleisteten Mietzahlungen sofort zum zuständigen Amtsgericht gehen und dieses vorlegen.Dann soll er darauf bestehen das die Kontopfändung umgehend aufgehoben wird.

  • Antwort von Activist290 09.03.2010

    Wenn er doch auf Kontoauszügen beweisen kann das er alles außer 1 1/2 Monate Miete bezahlt hat ist doch gut. Beweise zu haben ist alles. Kann ja auch mal zum Anwalt mit den Beweisen und sich mal beraten lassen. Das diese gelben Briefe mal gern verschwinden (Einschreiben) hatte ich auch mal. Wurde geblitzt, hatte mich dazu geäußert und dann kam nichts mehr. Hatte mich natürlich gefreut und dann kam doch ein Schreiben das mich der Gerichtsvollzieher besuchen würde weil ich meine Strafe nicht bezahle. Das ganze kostete dann anstatt 80€ plötzlich 100€. Da kann man auch nicht gegen angehen. Beamtensturheit. Viel Glück und nicht verrückt machen lassen.

  • Antwort von Smash 09.03.2010

    Er kann einen verspäteten Widerspruch einlegen gemäß § 694 Abs. 2 ZPO. Dann kommt es zu einem Gerichtsverfahren und einem richterlichen Beschluß.

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