ab wieviel jahren habe ich die anschaffungs und installationskosten raus?
Hallo,
diesen Artikel habe ich unter meinem Namen Berthold Heber auf folgender Internetseite geschrieben:
http://www.readers-edition.de/2007/06/26/die-effizienz-von-thermischen-solaranla...
Ich arbeite selbst in einer Firma, die Solaranlagen verkauft und installiert. Insgesamt gibt es in unserem Konzern 17 Betriebe. Und ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter der Solartechnik. Jedoch bin ich dafür, daß man den Kunden korrekt informiert.
Daher folgende Anmerkungen:
Wieviel Energie man bei derartigen Anlagen einspart, hängt ab von:
2. Solaranlagen zur Heizungsunterstützung
Hier hängt die Energieeinsparung noch von weiteren Faktoren ab:
2. Zu Rainers Fall:
3. Die Solaranlage meiner Eltern:
Vor 5 Jahren habe ich bei meinen Eltern eine Solaranlage mit 6,15 qm und einem 400 Liter Trinkwasserspeicher eingebaut. Optimale Ausrichtung der Kollektoren nach Süden (mit dem Kompaß ausgerichtet). Meine Eltern können die Heizung von Ende April bis Ende September abschalten und beziehen ihr erwärmtes Trinkwasser rein von der Solaranlage. Sogar an sonnigen Februartagen kommen von der Solaranlage oft 40 Grad in den Trinkwasserspeicher.
Zur Zeit bauen meine Leute bei mir die Heizungsanlage ein. Ich habe einen neuen Ölkessel eingebaut, kombiniert mit einem Holzkessel, der auch einen 500 Liter Pufferspeicher versorgt.
Dazu habe ich auf mein Dach - nach Westen ausgerichtet – eine Solaranlage mit 9 qm angebracht. Davon wird der Trinkwasserspeicher mit 400 Liter versorgt.
Da ich sowieso einen Puffer für den Holzkessel benötige, habe ich gleich einen Pufferspeicher mit Solarregister genommen. Der war auch nicht teurer als einer ohne.
Zwar habe ich keine Fußbodenheizung, aber ich erwarte mir auch in der Übergangszeit und im Winter kaum eine Wirkung von der Solarseite. Da muß der Holzkessel ran. Aber an manchen Tagen im Sommer, an denen es am Abend kälter ist, dürfte ich damit in der Lage sein, mal einen Heizkörper aufzudrehen, ohne daß mein Ölkessel einspringen oder ich den Holzkessel anfeuern muß.
Der Trinkwasserspeicher wurde vor drei Tagen erstmals mit Wasser befüllt und trotz der geringen Sonneneinstrahlung der letzten Tage hatte ich heute abend immer noch 32 Grad im Speicher. Hätte ich den Speicher schon am Freitag gefüllt, wäre die Temperatur wohl bei 40 Grad, denn der Speicher verliert ca. 4 Grad am Tag. 5. Zum Thema persönliche Überzeugung:
In Sachen Solar bin ich ein absoluter Überzeugungstäter. Ich bin von der Solarenergie überzeugt, weil ich nicht nur Energie einsparen will. Mir ist es persönlich egal, ob sich die Anlage in 10, 15, 20 oder 25 Jahren amortisiert hat. Denn mir geht es darum, daß ich damit etwas für die Umwelt tue, denn wir haben die Umwelt nur von unseren Kindern geliehen.
Gerade diese persönliche Überzeugung nutze ich auch in meinen Kundengesprächen. Ich sage meinen Kunden immer wieder, wenn er meint, die Anlage muß sich in 10 Jahren rechnen, braucht er keine Solaranlage. Sich allein vom Kostenargument leiten zu lassen, ist absoluter Unfug.
In den letzten Jahren habe ich mehrere Solarvorträge gehalten. Ich habe eines dabei festgestellt. Die Zuhörer, die danach eine Solaranlage bei mir gekauft haben, waren genauso Überzeugungstäter. Diejenigen, die allein die wirtschaftliche Komponente gesehen haben, haben keine gekauft.
Man darf sich beim Kauf einer Solaranlage – egal ob zur Trinkwasserwärmung oder zur Unterstützung der Raumheizung – nicht nur vom Kostenargument leiten lassen, sondern man muß auch von der Notwendigkeit, etwas für die Umwelt zu tun überzeugt sein.
Auf alle Fälle lohnt sich eine Solaranlage, vor allem da sie vom Staaat gefördert wird. Es kommt darauf an, ob die Anlage finanziert oder bar bezahlt wird. Die Solarzellen haben eine Lebensdauer von 30-40 Jahren. Meine Frage wie viele qm mit Solarzellen belegt werden. Es müssen zudem noch andere Kriterien berücksichtigt werden, welche Anlage Du möchtest.

Denkst Du hier über Sonnenkollektoren nach oder über Solarzellen?
Kollektoren zum Heizen und Solarzellen zur Stromerzeugung unterscheiden sich erheblich und auch die Wirtschaftlichkeitsberechnung sieht bei beiden sehr unterschiedlich aus.