Minerva am 02.05.2008 um 20:39 Uhr
und sollte man beim Lohn den Stundenlohn nennen?

Man redet grundsätzlich vom Bruttogehalt, denn das ist immer gleich, während sich das Netto-Gehalt nach den persönlichen Umständen richtet.

In Deutschland immer besser brutto, ob nu Stundenlohn ist abhängig vom Job

Der Maßstab (und auch vergleichbare Größe) ist immer der Bruttolohn, da das Netto ja von individuellen Parametern abhängig ist! Ob man jetzt über Monatslohn oder Stundenlohn redet, ist vom Job und der Branche abhängig! Wenn eine Stelle üblicherweise im Stundenlohn bewertet wird, sollte man auch dabei bleiben! Für dich selbst ist es allerdings auch ein Vorteil, von Monatswerten auszugehen, da Du da schnell überschlagen kannst, was netto so übrig bleiben wird (z.B. pauschal 35% Abzüge).

Also ich würd nach dem Nettogehalt fragen und wieviel Stunden in der Woche!
bitmap am 2. Mai 2008 20:53 Wie soll die Firma das denn wissen? Das richtet sich ja nach einigen Kriterien, die die Firma evtl. noch gar nicht hat.
Höhe des Krankenkassenbeitrags
Steuerklasse
evtl. Freibetrag (z.B. für Behinderung)
Bei der Anforderung eine Gehaltsvorstellung anzugeben in Stellenanzeigen, ist immer Brutto gemeint.

Das kannst Du handhaben wie Du möchtest wenn Du nach Deinen Gehaltsvorstellungen gefragt wirst. Es kann alles Sinn machen.

Jeder Chef geht vom Bruttolohn aus. Wenn du Netto sagst, verkaufst du dich zu günstig. :O)
Minerva am 2. Mai 2008 20:46 Wie könnte ich dies am besten in einer Bewerbung schreiben? (Es wird danach verlangt)
pgelli am 2. Mai 2008 21:01 Schreib doch einfach, meine Gehaltsvorstellung entspricht einen Bruttolohn von. Oder ... Ich freue mich, wenn meine Bewerbung für Sie der Anlass ist, mir die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch zu geben. Fragen zum Gehalt und Eintrittstermin möchte ich gerne mit Ihnen persönlich besprechen.
Minerva am 2. Mai 2008 21:41 Danke! Das ist eine gute Antwort!
bitmap am 3. Mai 2008 00:38 Ich würde die 2. Variante bevorzugen. Die Reaktion auf die eigene Gehaltsvorstellung sollte man direkt sehen. Wenn mans in die Bewerbung schreibt und abgelehnt wird, weiß man nie, ob es nicht genau die Gehaltsvorstellung war, die einen ''aus dem Rennen geworfen'' hat.
@Minerva Hast du denn überhaupt eine Vorstellung von deinem Wert?

Das gewünschte Brutto-Jahresgehalt nennen. Da solltest Du Dir dann für Dich Urlaubs- und Weihnachtsgeld bereits mit einrechnen, ohne es dem Chef extra aufzuschlüsseln.
Stimmt genau, hängt ja auch von der Steuerklasse ab und ob man noch in der Kirche ist oder nicht ... etc.
DH! Gilt auch für den Stundenlohn, immer brutto.