Frage von elli199, 27

Löslickeitsgleichgewicht und Bioakku?

Ich habe morgen Klausur und würde gerne wissen, wie man diese Aufgabe bearbeitet.

Beim Entladen des Bleiakkus reagieren die Bleiionen (Elektrode) mit den Sulfationen (Elektrolyt) zu schwer löslichem Bleisulfat.

Berechne die Masse Bleisulfat beim Entladen in einem 6-Zellen-Akku, wenn von ca. 100ml Schwefelsäure pro Zelle ausgegangen wird und während des Entladungsvorganges einer Zelle 28g Blei in Lösung gehen.

Wäre sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TomRichter, Community-Experte für Chemie, 7

Du musst herausfinden (Bleiakku bei Wikipedia zum Beispiel), ob Blei(II) oder Blei(IV) zum Sulfat reagieren.

Dann bekommst Du aus den 28 g, der Molmasse von Blei und der Molmasse des gebildeten Bleisulfats die Masse von letzterem.

Antwort
von Bevarian, 13

Endlich mal eine Überschrift, deren Titel zum Lesen der Frage reizt - was dann allerdings enttäuschend endet...   ;)))

Reaktionsgleichung aufstellen oder gleich die Anzahl der übergehenden Elektronen nehmen, die Anzahl der umgesetzten Pb-Atome pro Zelle berechnen und das alles miteinander multiplizieren.

Kommentar von elli199 ,

Könntest du das bitte etwas ausführlicher erklären? Was ist eigentlich gefragt?

Stimmt diese Überlegung?

Anzahl der mol in 28g Pb = Anzahl der Mol der Sulfationen --> m=M(so42-)*n(so42-) --> (ausgerechnete Masse + 28g)*6

Braucht man also nicht das Löslichkeitsprodukt?

Kommentar von Bevarian ,

Für was brauchst Du die Sulfationen und das Löslichkeitsprodukt? Du weißt, daß pro Zelle 28 g Blei in Lösung gehen: warum???

Kommentar von elli199 ,

Bleisulfat besteht aus bleiionen und sulfationen, die masse der sulfationen fehlt noch

Kommentar von Bevarian ,

Was hast Du nur mit den Sulfationen?!? Stell' jetzt erstmal die Gleichung für den Entladungsprozess auf!

Kommentar von TomRichter ,

Und für diese Enttäuschung rächst Du Dich jetzt, indem Du den Fragesteller auf eine falsche Fährte lockst?

Die Frage ist "wieviel Bleisulfat bildet sich aus 28 g Blei?", weder sind da Elektronenübergänge relevant (die einzige elektrische Angabe sind 12 V und die dienen nur zur Verwirrung) noch das Löslichkeitsprodukt. (Es ist überschüssige Schwefelsäure vorhanden, und die ist bereits an Bleisulfat gesättigt).

Kommentar von Bevarian ,

Autsch, Schande über mich - ich war auf einem völlig falschen Dampfer: Weiß nicht, warum ich die Ladung berechnen wollte... - oder wurde da an der Frage gedreht?

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