Frage von Never4Ever, 29

Lmphangitis beim Pferd?

Guten Abend ihr Lieben, ich wende mich mit einem Thema an euch, was mich echt belastet zurzeit und ich einfach nicht mehr weiß was ich tun soll. Meine Stute (17) stand plötzlich mit einem „Elefantenbein“ und 40 Grad Fieber in der Box(das war ungefähr Mitte August). Sie konnte nicht mehr laufen. Am Tag davor war noch alles gut. So Tierarzt kam und die Diagnose war Lymphangitis. Sie bekam Antibiotikum, Enzündungshemmer und Naquadem. Gekühlt haben wir es ganz oft und haben versucht mit ihr ein Stück zu laufen. Das ganze dauerte Ziemlich lang, bis sie wieder einigermaßen normal laufen könnte und der obere Teil des Beines, sowie der Euter dünner wurde. Ab dem Sprunggelenk abwärts war es trotzdem immer noch sehr dick. Trotzdem wurde es immer mal wieder schlechter, dann wieder besser, dann wieder schlechter etc… Dann hat sich ein Stück über dem Sprunggelenk ein Abszess gebildet. Der wurde aufgeschnitten (Ziemlich viel dicker Eiter) und regelmäßig gespült. Danach ist ein ziemlich großes Stück Haut abgestorben. Aber sie konnte von dort an besser laufen. Trotzdem war das Sprunggelenk immer noch ziemlich dick. Als die große Wunde etwas besser verheilt war durften wir auch wieder mit Trab an der Longe anfangen. Sie ist auch klar gelaufen. Dann auch wieder Schrittreiten. Sie ist klar und schön flott gelaufen. Bei Bewegung wurde das Bein immer etwas dünner. Ich hatte auch das Gefühl, dass das Sprunggelenk etwas zurückgegangen war. So jetzt komm ich heute wieder in den Stall und sie steht wieder mit so einem Monsterbein (nur ab dem Sprunggelenk abwärts) in der Box und lief auch wieder sehr schlecht. Sie bekommt jetzt wieder Naquadem und Equi. Mittlerweile bin ich echt ratlos. Zu ihrer Krankheitsgeschichte: Sie hatte eine Hormonstörung und konnte ca August vor einem Jahr nichts mehr essen. Sie war in der Klinik und niemand hat etwas gefunden und plötzlich hat sie wieder gegessen(ging ca 5Wochen). Vlt hatte ja jm etwas ähnliches Erlebt und kann mir Helfen…

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 19

Hat der Tierarzt auch den Verursacher gefunden - manchmal ist das ein kleiner Kratzer irgendwo.

Du schriebst, das sie sich erst dann ein Abszess über dem Sprunggelenk gebildet hat, aber irgendwo muß ja der Eintrittsweg gewesen sein, hat man den ganz übersehen?

Ich habe gute Erfolge mit Heilerde und natürlich ganz viel Bewegung - stehen ist für solche Pferde Gift, die müssen am besten den ganzen Tag laufen - am besten in einem Aktivstall. Dann sollte man die allgemeine Fütterung ansehen und dann über THP und TA eine gute Dauerbehandlung finden. Z.B. Blutegel, Bemertherapie, Kräuter usw.

Wichtig ist auch, das keine Bandagen oder Gamaschen am Bein verwendet werden, die machen alles nur noch schlimmer.

Meine Stute hatte eine Verletztung am rechten Bein (vor vielen Jahren) und wurde wie von Tierärzten üblich mit einem Verband versorgt. Weil meine Stute den Verband absolut nicht ab konnte stand sie die ganze Zeit nur noch auf dem linken Bein und entlastete das rechte.

Zwei Tage später hatte sie eine Lymphangitis auf der linken Seite durch komplette Überlastung des Beines ergeben - ich hab das bandagierte Bein aufgebunden und mit Heilerde versorgt, ebenso das linke und innerhalb von 3 Tagen war das linke Bein wieder vollkommen normal. Seither arbeite ich bei Lymphproblematiken mit Heilerde und Lymphomyosot

Antwort
von Anaschia, 24

Da sind anscheinend immer noch Bakterien aktiv. Mit Wasser würde ich hier nicht kühlen. da sich davon die Gefäße verengen und die Flüssigkeit nicht abtransportiert werden kann. Wasser ist nur im Akuten Fall hilfreich, wenn das Bein zwar heiß aber noch nicht dick ist.  Wenn keine offene Wunde vorhanden ist, kannst Du Pferdesalbe für das Bein nehmen, denn die regt die Durchblutung an und sorgt für einen zügigen Abtransport. Hier würde auch sehr gut eine Therapie mit dem Heil-Laser helfen. Der sorgt für eine gute Microdurchblutung des Gewebens und evtl. noch vorhandene Krankheitserreger werden beseitigt. Da kann man richtig zuschauen, wie das Bein dünner wird.  Diese Behandlung machen sowohl TÄ als auch einige THPs. Teufelskralle; Melisse, Salbei und Thymian können als Kräuter zusätzlich gegeben werden. Als Homöopathika könnte man Lachesis D12 und Pyrogenium D 30 im Wechsel geben. Du solltest Dir zusätzlich noch Hilfe bei einem guten THP holen. Zusammen mit TA und ThP wird dein Pferd sicher wieder gesund. Bevor ich es vergesse;;; Hafer oder Müsli sollte das Pferd jetzt nicht bekommen. Stark eiweißhaltiges Futter würde hier den Heilungsprozesss unnötig verzögern.

Antwort
von DCKLFMBL, 29

man kann es mit schüssler salzen probieren zu behandeln oder die lymphknoten operativ entfernen lassen

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