Frage von Finede, 63

LLeidet ein Hund wenn sich zwei Familien einen teilen?

Meine bekannten sind mit ihrem labradoodle überfordert, da sie noch zwei kleine Kinder haben. Jetzt ist der Hund sehr oft bei uns. Praktisch teilen wir uns ihn jetzt. Wir finden daß ganz praktisch. So brauchen die Kinder nicht ganz auf den Hund verzichten und ich kann ihn immer haben, wenn ich nicht arbeite.......nur gehen die Meinungen da ja auseinander , das es dem Hund nicht gut tut......gibt's hier ein paar professionelle antworten?

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Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 30

Das hängt wirklich vom Hund ab. Ob dies ein Problem für ihn ist, kann man nicht pauschal sagen. Viele Hunde kommen sehr gut damit zurecht, wenn sie quasi ein großes Rudel haben und sich jeder mal mit ihnen abgibt, andere wiederum binden sich am liebsten nur an eine Person.

Antwort
von SamySoli, 32

also ich denke das kommt ganz auf den Hund an. Wenn der Hund sich vollkommen auf eine Person fixiert hat und sich eigendlich nicht für andere Menschen interessiert, dann vermisst der Hund ständig seinen Besitzer. Ist der Hund aber offen für jeden Menschen und hat auch eine stabiele Persönlichkeit, dann würde ich nicht sagen, dass es schlimm ist.

Ich habe zum Beispiel eine Mischlingshündin, die ich von Welpenalter an habe. Sie weiß genau das sie immer zu mir zurück kommt. Sie ist häufig bei meiner Mutter und freut sich sogar richtig drauf.

Wenn der Labradoodle euch beide als Familie ansieht, wird das für ihn in ordnung sein. er wird euch das deutlich zeigen.

Ich hoffe ich habe mit meiner Antwort geholfen.

LG

Antwort
von Goodnight, 26

Nun die Kollegin ist auch an den weniger Tagen mit dem Hund überfordert.

Solche Vereinbarungen können gut gehen, tun es aber selten. Spätestens wenn der Hund Kosten und Erziehungsprobleme verursacht  wird es sehr schwierig.

Antwort
von LukaUndShiba, 39

Das ist nicht gut wenn der Hund hin und her geschoben wird.

So kann der Hund nirgendwo dauerhaft ankommen und sich wohl fühlen. Auch kann er sich nicht EINE Bezugsperson aussuchen.

Hört auf damit und entscheidet euch bitte wo der Hund bleiben soll. 

Antwort
von Jerne79, 23

Wirklich gut ist das Arrangement sicherlich nur für den Menschen.

Der Hund braucht eine gewisse Stabilität und vor allem eine Bezugsperson, an der er sich orientieren kann und die ihn konsequent erzieht. Wenn die Besitzer mit dem Hund überfordert sind, kann es damit nicht soweit her sein, und du hast ihn offenbar auch nur stundenweise.

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn alle Beteiligten mal anfangen, auch an das Wohl des Tieres denken. Und zwar bevor es irgendwelche größeren Probleme gibt.

Antwort
von BruderRotesEis, 29

Noi,

Ja er leidet. Hunde sind in Sachen Gefuehle und Zugehoerikeitsgefuel nicht viel anders als Menschen. Ueberlege, wie du dich fuehlen wuerdest, wenn du kein richtiges Zuhause hast und staendig hin und her geschoppen wirst. Hunde brauchen eine Person, denn sie als Rudelfuerer anerkennen und eine Familie, die er als Rudel anekennen kann. Am besten entscheidet ihr euch fuer einen Ort, wo der Hund dauerhaft lebt. Die andere Partei, kann ihn dann dort besuchen.

Das waere das beste fuer ihn.

Gruss

Bruder rotes Eis

Antwort
von nettermensch, 22

für den Hund wäre natürlich besser, wen er ein redelsführer hat.  ob er sich jetzt wohlfühlt, wie reagiert er denn darauf, wenn ständigt der Besitzer wechselt

Antwort
von schelm1, 18

Ein Hund leidet unter dem Verlust seiner Bezugsperson.

Alles andere berührt ihn wenig!


Antwort
von spikecoco, 6

wenn der Hund dabei entspannt ist und keinen Stressanzeichen zeigt, warum nicht.

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