Lkw mit Anhänger rückwärts fahren ohne weitere Leitperson?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Der LKW fahrer bzw die Versicherung der Spedition haften 100%
ich hafte 0%
beide haften eigenverantwortlich 0%

6 Antworten

Der LKW fahrer ist eh immer schuld. Dafür hat der Gesetzgeber schon gesorgt. Aber ihr habt ja alle keine Ahnung, was es heisst, mit einem Anhängerzug rückwärts zu manövrieren. Selbst wenn eine Hilfsperson da gewesen wäre, wäre der Fahrer dennoch Schuld, es gibt sogar einen Präzedenzfall, in dem ein LKW Fahrer einem Fussgänger schademsersatz zahlen musste, weil der Fussgänger total zugekifft in der Fussgängerzone in den Parkierten LKW latschte und sich hingelegt hat. Aber ihr müsst euch mal selbst an der Nase nehmen. Ihr habt den LKW ja rechtzeitig gesehen, ihr konntet ja bequem anhalten und an der Linie warten. Aber wie es halt typisch ist für solch öeichzsinnige Personen miss man sich ja auf Teufel komm raus an einem manövrierenden LKW vorbeiquetschen. Der fahrer sieht euch nicht wenn ihr euch direkt vor dem LKW durchwürgen müsst. Da seid ihr respektlosen, ungeduldigen voll****** absolut selbst schuld. Wie wäre es zum Beispiel mal mit Augen auf machen? Um einen LKW, insbesondere wenn er manövriert, sollte man sich vergewissern, dass man vom Fahrer auch gesehen wird, bevor man solch hirnlosen Aktionen startet. Aber das geht natürlich nicht, wenn man denkt man sei der Gottkönig der Strasse und alle haben auf euch aufzupassen. Hoffendlich ist deine Maschine schön im Arsch dann schaltest du das nächste mal vieleicht dein Hirn ein bevor du dich wieder absichtlich in einen Gefahrenbereich begibst.

P.S. Ich kann nicht schreiben was ich von euch halte, da der Kommentar sondt gesperrt wird, aber lasst euch gesagt sein, auf Typen wie euch kann jeder Fahrer verzichten, ihr löst mit eurem Königlichen gehabe andauernd Unfälle aus, aber schuld ist immer der böse LKW, weil er ja der stärkere ist. Das ein 18,75m langes und 2.55m breites Transportfahrzeu riesen Tote winkel und riesen Konzetrationsbedarf hat interessiert euch ja sowieso nicht. Ich Frage mich warum ich das alles überhaupt schreibe, ihr glaubt es ja eh nicht und seid auch in Zukunft überzeugt, dass ihr die Strasse gekauft habt.

Nur mal ein kleiner Tipp schau mal, dass ihr mal einen Tag mit einem LKW Fahrer mitfahren könnt, dann merkt ihr wie viel in den toen Winkeln verschwindet, wie viel Platz ein Hängerzug Wirklich braucht und was es für eine Meisterleisung ist einen Standartanhängerzug rückwärts aus einem ungünstigen Winkel in ein enge/s Halle/Tor/Einfahrt/Rampe zu manövrieren. Ich verspreche euch, ihr werdet erschrecken, wenn euch klar wird, in wie vielen lebensgefährlichen Situationen ihr euch schon befunden habt, in der ihr gedacht habt,"Der sieht mich schon" dem aber nicht so war und ihr nur glück gehabt habt, dass der LKW halt geradeaus fuhr oder euch nur grad so verfehlte. Und das perfide an der sache ist, der Fahrer hält nicht an wenn er euch überfährt. Denn der Fahrer merkt das nur wenn er es sieht, wenn er es aber sieht, hat er euch auch vorher gesehen und fährt gar nicht erst los oder holt ganz anders aus.

Wenns euch die Antwort nicht passt, könnt ihr ja mal Tauschen. Oder wir Fahrer bleiben einfach mal eine Zuhause, mal sehen wie lange es dauert, bis ihr auf den Kniene angekrochen kommt und uns anfleht wieder zu fahren. 

1. Tag

Die Auswirkungen sind noch nicht so stark, ausser das es keine frische Produkte im den Läden hat.

2. Tag

Einige umsatzstatke Artikel gehen aus. Die Lager der Industriebetriebe lichten sich allmälich.

3. Tag 

Kraftstoffe werden knapp, Lebensmittel werden knapp, Es gibt Panikkäufe und die Leute werden unruhig, Industrielager werden Kritisch.

4. Tag

Allerspätestens jetzt ist der Kraftstoff alle, die Läden sind leergekauft und die Industrie fängt an zu erliegen. Eventuell brechen erste Krawalle aus. Der Flugverkehr ist auf das nötigste beschränkt.

5. Tag

Nun steht auch die Wirtschaft still, niemand hat was zu tun, die Wirtschaft bricht gnadenlos zusammen und die Leute gehen auf die Strasse um zu plündern und randalieren.

6. Tag

Jetzt bröckelt das Staatsgebilde und die Zivilisation beginnt zu kollabieren. Flugverkehr erliegt komplett.

7. Tag 

Das Land ist total im Arsch, der Schaden ist bereits ireparabel und die Wirtschaft ist nachhaltig extrem geschädigt, das Geld ist einen feuchten Dreck wert und die wenigen Produkte die es noch gibt sind so teuer, dass es sich nur die Reichsten noch leisten können. 

In den folgenden Wochen und Monaten werden die Systeme der Infrastruktur nach und nach den geist aufgeben, die Strassen bröckeln, Kraftwerke fallen aus, die Bahn verliert immer mehr Strecken, Züge gehen kaputt Strom wird unbezahlbar, Wasseraufbereitungsanlagen,Pumpwerke und Kläranlagen fallen aus, das Trinkwassernetz so wie das Abwassernetz brechen zusammen. Es brechen Hungersnöte aus, da die Eigenproduktion den Bedarf nicht decken kann und das was verfügbar ist, ist auch noch unbezahlbar.

Und das alles nur, weil EINE EINZIGE Berufsgattung die Schnauze voll hat vom ewigen Deppen vom Dienst spielen und einfach mal streikt. Und Leute wie ihr sorgen noch dafür, dass das onehin schon riesige Frustpotential nur noch mehr ins unermessliche steigt. Die Frage ist nicht ob, sonder wann. Wann ist das Fass voll!

Ihr alle habt es in der Hand.

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Der LKW fahrer bzw die Versicherung der Spedition haften

nur mit einweiser bei rückwärtsfahrt,so wurde es uns beigebracht

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Kommentar von CYB3RSH0CK
06.08.2016, 16:37

Der Einweiser ist nur beizuziehen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Z.B. ein Beifahrer. Das Problem ist, dass bei Firmen niemand Zeit hat, oder Zeit haben will. Und das ist auch gut so. Dann hab ich jemand Ahnungslosen weniger auf den ich aufpassen muss.

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Der LKW fahrer bzw die Versicherung der Spedition haften

es hat dich vermutlich trotz seiner fünf Spiegel (gehe davon aus, dass es keine alte Kiste war) nicht gesehen, hat aber die erforderliche Sorgfalt nicht beachtet.

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Kommentar von CYB3RSH0CK
06.08.2016, 16:32

Ja Lieber brummitga. Ich folgere aus deinem Namen einfach mal, das du einen TGA fährst. Gerade als MAN Fahrer sollte man wissen, wie viel toter Winkel, auch vor dem Fahrzeug, vorhanden sind. Auch mit dem Frontspigel ist nicht garantiert, dass man ihn auch wirklich gesehen hat. Ich selbst fahre TGX und bin früher auch TGA gefahren, und meine kollegen und ich waren immer wieder erstaunt, was da so alles hinter den Spiegeln hervorkommt. Und sowieso, wenn man ja die ganze Strasse blockiert, rechnet man doch nicht damit, dass nich irgend ein Depp noch durchquetschen muss. Normalerweise sind ja das die Herren in Anzug mit BMW, Mercedes oder Audi. Motorradfahrer sind meiner erfahrung nach eher die, die die Gefahr eines manövrierenden LKWs besser einschätzen. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Der LKW fahrer bzw die Versicherung der Spedition haften

Im Grunde genommen ist der LKW-Fahrer Schuld, wobei ich Euch eine Mitschuld einräume. Warum habt ihr nicht weiter an der Linie gewartet...?

Ich bin ebenfalls LKW-Fahrer und wir sind nunmal alleine im Führerhaus (in 95% der Fälle). Ich schwitze auch immer Blut und Wasser, wenn ich rangieren muss, weil von Euch keiner Zeit hat zu warten. Egal ob PKW, Fußgänger, Rad- oder Motorradfahrer, es wird sich ohne Sinn und Verstand dran vorbeigedrängelt...

Ihr habt keine Ahnung, wie sehr wir auf Eure Mithilfe und Euer Verständnis angewiesen sind. Die Fahrzeuge sind nunmal groß und nicht 100%ig einsehbar. Aber ich kann nicht alle über einen Kamm scheren, weil es auch PKW-Fahrer gab, die angehalten und mich rausgewunken haben. Aber das ist in Deutschland sehr, sehr selten... *seufz*

Aber nichts desto trotz bleibt der LKW-Fahrer der Schuldige und er kann sich da nicht rausreden. Er hat seine Sorgfaltspflicht vernachlässigt, auch wenn ich davon ausgehe, dass er Euch vor dem großen Führerhaus nicht gesehen hat, weil seine Aufmerksamkeit dem Anhänger im Rückspiegel galt...

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Kommentar von spiderspidy100
26.07.2016, 23:55

Danke für die ausführliche antwort und ja ich kann deine gadanken nachvollziehen, im Endeffekt ist es eine nervige und unnötige Situation, die wahrscheinlich vermeidbar gewesen wäre.

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Kommentar von TransalpTom
27.07.2016, 10:38

Da spricht "Intoccabile" genau meine Gedanken aus und schildert genau das, was täglich hier abgeht:

Leute haben weder Verständnis, noch Rücksicht für einander und Motorradfahrer bringen sich unnötig in Lebensgefahr, weil sie unachsam sind und unüberlegt Gefahrenquellen ignorieren und sich efahren aussetzen, die erkennbar sind und vermeidbar sind.

Einfahc mal umsichtiger und cooler mopedfahren, dann paßt das schon

2

"um eine stelle zu suchen an der wir evtl. am lkw vorbei kommen konnten."

Genau das macht Euch mitschuldig.

In der Fahrschule habt Ihr nicht gelernt.

Man muß damit rechnen, das ein LKW kurzzeitig nochmal nach vorn zieht, weil der Anhänger schief läuft. Nicht jeder LKW-Fahrer kann aus dem FF auf anhieb rückwärts einen Anhänger rangieren.

Versierte LKW-Fahrer mit Anhänger brauchen keinen Einweiser, ist auch nicht Vorgeschrieben, soweit ich weiß.

Auch beim normalen abbiegen zieht ein LKW mit Hänger erst nach links, obwohl er rechts abbiegen will und dies auch anzeigt.Weil der Anhänger auch etwas mehr Platz benötigt.

Ihr hättet mit angemessendem Abstand warten müssen und nicht Euch einfach vorbei zu mogeln.

Demzofolge haftet der Fahrer/Spedition und Ihr Beide für den entstandenen Schaden.

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Kommentar von CYB3RSH0CK
06.08.2016, 16:04

Auch bei versierten Anhängerfahrern verreist der Rucksack des öfteren. Das lässt sich kaum vermeiden, da der Anhänger nie genau gleich läuft. Es kommt auf das Gewicht, die Gewichtsverteilung, den Untergrund und die Neigungen des Untergrundes an. Wenn man jetzt noch ganz tief ins Detail gehen will, haben sogar die Wetterlage, die Lufttemperatur und die Reifentemperatur einen einfluss darauf wie der Anhänger läuft, da sich diese Faktoren direkt auf den Innendruck und die Hafteigenschaften und somit auf die Hauftung und den Rollwiederstand des Reifen haben. 

Der unterschied zwischen Versiertem und ungeübten Fahrer ist lediglich,zum einen, die Anpassungsfähigkeit und die dafür benötigte Zeit, um sich den immer anderen Eigenschaften anzupassen und zum anderen, die Erfahrungswerte und die kenntnis über Techniken, welche die sache erleichtern. Deshalb kratzt man sich als Versierter Manövrierer des öfteren am Kopf, wenn man Fernfahrern beim nanövrieren zusieht, aber wenn man bedenkt, was für Strecken die auf der Autobahn zurücklegen, und das sie vieleich 1-2 mal die Woche Rückwärts fahren, entschuldigt diesen umstand. Ist ja logisch, dass ein National oder Regional fahrender Fahrer, welcher den Anhänger 10-20 mal am Tag Rückwärts irgendwo reinwürgt, es besser im griff hat als der Fernfahrer. Ein Reifenpraktiker der den ganzen Tag nichts anderes macht als Reifen zu wchseln, ist auch viel schneller darin, als einer der das im Jahr vieleicht 2 mal macht.

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Der LKW fahrer bzw die Versicherung der Spedition haften

wenn beim rückwärtsfahren was gerammt wird, ist der fahrer des rückwärtsfahrenden fahrzeugs schuld. irgendeine blödheit der anderen, die zu dämlich sind zu erfassen was da passieren wird, wird dabei ausser acht gelassen.

irgendeine versicherung irgendeiner spedition haftet da nicht. das ist einzig sache der versicherung bei der der lkw versichert ist.

annokrat

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Kommentar von CYB3RSH0CK
06.08.2016, 16:20

Ich sehe das ähnlich. Ich denke Aber der liebe Fragesteller ist teilschuldig. Laut der Zeichnung hat der LKW beide Spuren vollständig beansprucht, und die Aussage, dass die Beiden mit Schritttempo am LKW vorbeiwürgen mussten, lässt drauf schliessen, dass der vorhandene Platz sehr eng war. Das heisst sie mussten warscheinlich in die Seitenstrasse einfahren um vorbei zu kommen, womit sie ihr Recht auf Vortritt, eigendlich verwirkt haben. Desweiteren begaben sie sich Bereitwillig in den toten Winkel, was eigendlich schon alleine für eine Teilschuld reichen würde.

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