Frage von SatanicPope, 49

Literatur zur unten beschriebenen philosophischen Ansicht?

Ich bin der Meinung, dass das endgültige Ziel einer Gesellschaft es ist, die maximale Freiheit für jedes Individuum zu schaffen. Jeder soll also zu jedem Zeitpunkt das tun, was er will, sofern er die Freiheit eines anderen dadurch nicht einschränkt. Um ein paar Beispiele zu nennen: jeder soll verreisen, wann und wohin man immer will, ohne dazu arbeiten zu müssen, denn das wäre ja Zwang und die Freiheit wäre wiederum eingeschränkt.

Das ist also eine teils anarchistische, antikapitalistische Weltanschauung. Gibt es philosophische Literatur, die den beschriebenen Gedanken verfolgt oder mit anderer Herangehensweise das gewünschte Ziel anstrebt?

Antwort
von theskapunker, 7

Hey, ich habe das PERFEKTE Buch!! Ich teile diese Meinung selber und bin Buchhändlerin, und letztens auf das Buch "Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach gestossen. Es ist ein Roman, super geschrieben, und das Thema einfach klasse. Der Autor greift genau diese Punkte auf!

Unbedingt lesen!

Antwort
von Matschpfirsich, 30

Vielleicht könnten Bücher von / über Kant das richtige für dich sein

Kommentar von SatanicPope ,

Ich halte Kant für einen Faschisten. Ich habe viele seiner Werke gelesen, aber seine Ansichten teile ich gar nicht. So fordert er in seiner Vergeltungstheorie die Regel Auge um Auge als gerechte Bestrafungsmethode, wobei der Täter sogar noch härter bestraft wird und seine Angehörigen automatisch Mitschuld tragen.

Antwort
von GrinsiKleinpo, 3

- Kant (wurde ja schon genannt)

- Hegel (seine Analyse der bürgerlichen Gesellschaft)

- Adam Smith (wenn du den antikapitalistischen Grundsatz vllt. doch nochmal überdenken möchtest bzw. eine andere Perspektive einfließen lassen magst)

Antwort
von berkersheim, 11

Ich sage mal, für diese kindische Auffassung gibt es keinen ernsthaften Philosophen. Ob Philosophien der Antike, der Aufklärung oder selbst "anarchistische" Ansichten, sie alle sehen den Menschen als gesellschaftliches Wesen, das es ohne Rückbindung gegenseitiger Art und gegen die Natur nicht geben kann. Diese absolute Ungebundenheit ist Kinderkram. Der Anarchismus wendet sich nicht gegen jede Bindung. Er wendet sich gegen die Organisationsform des Staates und ist für eine freiwillige gegenseitige Bindung. Aber andere in der Reiseindustrie arbeiten lassen und nichts dafür zahlen wollen mit Gegenwerten, die man mit ehrlicher Arbeit verdient, ist Egoismus pur für den sich kein Philosoph hergibt.

Antwort
von brummitga, 21

wo das in der Literatur zu finden ist, weiß ich nicht; ich kenne aber folgende Formulierung, die wir mal irgendwann in der Schule mitbekommen haben. 

"Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen"

Kommentar von schloh80 ,

Das ist von Karl Marx.

Kommentar von brummitga ,

da hatte der alte Karl aber eine gute Idee

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