Frage von YourProducer, 27

Linux Mint umstieg mit USB Stick (von Windows 10)?

Ich möchte auf Linux umsteigen undswar komplett und nicht parallel zu Windows 10. Leider finde ich nur Videos indem es parallel oder andere Linux Systeme installiert werden. Ich kenne mich mit sowas nicht aus aber kennt jemand eine verständliche Quelle ?

Antwort
von Linuxhase, 16

Hallo

Ich kenne mich mit sowas nicht aus

Bei so einer Frage und dann dem Hinweis:

Ich möchte auf Linux umsteigen undswar komplett und nicht parallel zu Windows 10.

erwarte ich schon fast in absehbarer Zeit eine neue Frage von Dir, nämlich:

"Wie krieg ich Linux wieder runter und Windows drauf?"

Aber was solls :-)

kennt jemand eine verständliche Quelle ?

  • Jede GNU/Linux-Distribution bietet Dir im Zuge der Partitionierung und des mountens an bestehende Dateisysteme (Partitionen) zu erhalten und einzuhängen oder eben nicht.
  • Wenn es also Dein Wunsch ist dann entferne während des Partitionierungs-vorgangs einfach alles was da ist.
  • Bei Ubuntu und seinen 89 Forks, zu denen auch Linux-Mint gehört,  gibt es direkt als 2. oder 3. Punkt die Nachfrage:

Linux neben Windows installieren oder ersetzen und ganze Festplatte "verwenden?"

Da einfach die richtige Auswahl treffen und den Rest der Installationsroutine zu überlassen.

Linuxhase

Antwort
von felixuser, 20

Wenn du dir deine Sache sicher bist Spiele z.B. mit 

http://www.linuxliveusb.com

das iso von Mint auf deinen USB stick, im Bios sollte "Boot on USB HDD" aktiviert sein (oder so ähnlich), auch die Boot Reihenfolge beachten. 

Bei der Installation lediglich auswählen den gesamten Festplattenplatz zu nutzen, das war es auch schon. 

Achtung, der Schritt ist nicht mehr rückgängig zu machen.

Antwort
von Myrmiron, 20

Vorsicht: Winows benutzt das NTFS Format bei Festplatten, Linux nicht.

Wenn du wirklich Linux installieren willst gehen dabei alle deine Daten verloren, also Backups anlegen!

Kommentar von felixuser ,

Nur als hinweis, auch Linux ist fähig NTFS zu nutzen, die Datensicherung ist logischerweise Pflichtlektüre.

Kommentar von Myrmiron ,

Nicht alle so weit ich weiss.

Kommentar von Linuxhase ,

@Myrmiron

Nicht alle so weit ich weiss.

Naja jedenfalls alle bei denen das entsprechende Modul geladen ist.

Normalerweise wird das automatisch gestartet sobald ein solches Dateisystem erkannt wird. Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, nicht geladen wurde, dann kann man das nachladen.

lsmod | grep -Ei "fuse|ntfs"

Der Kernel selber ist jedenfalls überall fähig mit ntfs-Dateisystemen umzugehen. Jedoch ist es nicht empfehlenswert weil es keine Linux Dateirechte speichern kann.

Linuxhase

Kommentar von LemyDanger57 ,

Vorsicht: Winows benutzt das NTFS Format bei Festplatten, Linux nicht.

Ja, und? Wenn man ein neues Betriebssystem installiert, formatiert man die Festplatte (oder Partition) sowieso neu, und da wählt man ja dann ja auch das passende Dateisystem.

Wenn du wirklich Linux installieren willst gehen dabei alle deine Daten verloren, also Backups anlegen!

Das wäre auch bei einer sauberen Windows Installation der Fall.

Und ein Backup der (wichtigen) Daten sollte man eigentlich immer haben, wenn nicht, macht man es in jedem Fall spätestens, wenn man ein neues Betriebssystem installiert, ganz egal, ob man das alte ersetzt oder eine Parallel-Installation macht.

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