Frage von Erkan174, 53

Liegt juristisch betrachtet Betrugsabsicht vor?

Mir hat Person X, die ich nur kurze Zeit über's Netz kenne, eine Summe Y überwiesen, um mir aus eine Notsituation zu helfen. Aus unserem Mailverkehr geht wohl eindeutig hervor, daß X mir das Geld schenkt. Einige Wochen später kam es zu einem Kontaktabbruch, den X nicht hinnehmen will. Weil ich Stalking-Opfer und daher sehr vorsichtig mit der Herausgabe persönlicher Daten bin und der Zeit zusätzlich über kein eigenes Konto verfüge, habe ich sowohl einen falschen Namen, als auch eine falsche Adresse angegeben, bzw. das Geld auf das Konto einer Bekannten transferieren lassen. Dieses hat Person X nun (durch gründliches Nachstellen) herausgefunden und droht nun mit einer Anzeige wegen Betrugs und/oder arglistiger Täuschung. Hat sie eine juristische Handhabe?

Antwort
von taunide, 28

Nein - ich denke geschenkt ist geschenkt. Wenn die "Gabe" an keinerlei Bedingungen geknüpft war und ihr keinen Vertrag über Rückzahlung gemacht habt, denke ich, das du das Geld behalten kannst

 - danke - würde ich sagen.

Kommentar von Erkan174 ,

Nein, es war an keiene Bedingungen geknüpft und bedankt habe ich mich wohl tausend Mal.

Antwort
von Dave0000, 29

Naja wichtig ist was die Absprache zwischen euch war

Wenn du sogar nachweisen kannst (durch Mails) das dass Geld geschenkt war dann sollte er dir nichts können
Um welche Summe geht es denn?
Sagt er jetzt es wäre nur geliehen? Oder was ist der Vorwurf?
Wie es rechtlich aussieht wenn du gelogen hast kann ich aber nicht sagen
Wenn du was von krebskranken Kindern erzählst und nen falschen Namen benutzt dann kann es schon Betrug sein

Kommentar von Erkan174 ,

Mir war eine Stromsperrung angedroht und ich musste über 200 Euro zahlen, die dann halt übernommen hat, hat mir das freiwillig angeboten wie gesagt. Wir haben ein paar Wochen über eine Kontaktbörse geschrieben und auch danach noch, es ist nur eben nichts draus geworden, was sie sich vielleicht erhofft hatte, es ist wohl gekränkte Eizelkeit.

Kommentar von Dave0000 ,

Also wie gesagt
Wenn du sogar schriftlich hast das es geschenkt war ist doch alles Save
Und selbst wenn es nur als geliehen gedacht war muss das die Person auch erstmal beweisen

Antwort
von Havenari, 12

Die juristische Handhabe nennt sich "Strafanzeige", und ob das zuständige Gericht deiner hanebüchenen Story Glauben schenkt, wirst du dann sehen.

Antwort
von Wippich, 23

Du hast überall gelogen,wohl auch bei Deiner Notsituation,was außer Betrug soll das sein.

Kommentar von Erkan174 ,

Wie kommst du denn darauf? Ich habe nur mein Indentität nicht verraten, das ist alles.

Kommentar von Wippich ,

Das glaube ich Dir nicht.

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