Frage von Rosenblad, 25

Liegt ein Etikettierungsmerkmal mancher Hochreligionen in einem sozial-patriarchalen „Kommentar“ an einer unterschwelligen, libidogestörten „Gründermentalität?

Jede Frau sei eine Eva, die Sünde und Tod in die Welt bringe.“ (Birgit Heller „"Beste Freunde"? Religionen, Politik und Geschlechterordnung“, S.307 – ihr Aufsatz ist lesenswert – erschienen in: Doron Kiesel / Ronald Lutz (Hrsg.) „Religion und Politik : Analysen, Kontroversen, Fragen“, Frankfurt am Main u.a., Campus-Verlag, 2015, 468 S. darin S. 303-316)

Solch ein Tenor der auf diese oder ähnliche Weise paraphrasiert wird und auf eine, zumindest stark patriarchisch Männer“schau“ statt einer Universalität, verweist, lässt sich nicht nur über solche äußeren Aushänge wie Burqu, Kopftuch oder Hidschāb ablesen, sondern ebenso in stereotypen Einstellungen und Haltungen. Das hierbei gleichermaßen kulturell-habituelle Gründe vorliegen soll natürlich nicht unerwähnt bleiben - verweisen aber genauso auf patriarchale Zugänge.

Antwort
von Schuhu, 21

Und deine Frage? Die antwort hast du doch gleich mitgeliefert. Gib zu: du willst gar nichts wissen.

Antwort
von Nadelwald75, 10

Hallo Rosenblad,

ausgehend von deinem Zitat: Würde ich zunächst mal nur als povokative These bezeichnen - mehr nicht.

Zu deiner Frage: Die Hochreligionen sind durchweg in einer Zeit entstanden, in der eine patriarchalische Gesellschaftsstruktur herrschte.

Daraus zu schließen, dass Gründer libidogestört waren, dürfte eine unbewiesene Hypothese sein.

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