Frage von AllwissendTino, 42

Lieferungsverzug, welches Recht haben wir?

Hallo Liebe Community, ich bin Auszubildener bei uns in dem kleinen Betrieb und mein Chef hat mich mir aufgetragen heute noch herauszufinden welches gesetzliche Recht wir in Anspruch nehmen können. Wir wollten 2 neue Arbeitsplatz-Rechner und 9 Laptops bestellt, die sind allerdings am 10.11 (heute) immer noch nicht angekommen, jedoch wollte die Firma die Geräte auch bis zum 15.11 einbauen. Jetzt wird es langsam eng und nun überlegen wir die Rechner und Laptops bei einer anderen Firma aus Bremen zu bestellen, da sie diese sofort liefern können und sofort morgen vor der Matte sind um sie einzubauen. Jedoch würde das 10% mehr kosten. Bevor wir das machen, soll ich herausfinden ob wir irgendeinen gesetzliches Recht in Anspruch nehmen könnten und unter welchen Vorrausetzungen das möglich ist.

Antwort
von Bambi201264, 16

Erstmal könnt Ihr gar nichts machen, sondern müsst den genannten Termin abwarten. Natürlich kannst Du jetzt sofort nachfragen, ob das nun klappt mit dem 15.

Falls nicht, müsst Ihr dem Lieferanten noch eine Frist zur Nachbesserung setzen, 10 Tage sollten reichen.

Dein Chef kann zwar sofort in Bremen bestellen, aber er kann nicht, weil ihm plötzlich der genannte Termin nicht mehr passt, vom Vertrag zurücktreten.

Die Lieferanten haben nämlich auch Rechte.

http://www.business-netz.com/Verbraucher/Lieferverzug-rechtfertigt-Ruecktritt-vo...

Das hättest Du eigentlich auch selbst herausfinden können, oder? XD

Antwort
von DerHans, 16

Zu welchem Termin war die Lieferung denn zugesagt?

Erst dann könnt ihr den vorherigen Vertragspartner in Verzug setzen und vom Vertrag zurück treten.

Kommentar von AllwissendTino ,

9.11

Kommentar von Bambi201264 ,

In Deiner Frage steht 15.11.?!?!?

Kommentar von AllwissendTino ,

Sollen sie es alles installiert haben

Kommentar von DerHans ,

2 PCs und 9 Laptops können direkt angeliefert und sofort installiert werden. Das dauert ja nicht eine Woche.

Antwort
von berlina76, 6

Ist es Vertraglich irgendwo festgelegt, das die Firma die Geräte bis zum 15 liefert und einbaut?

Es ist ein Vertrag B2B(Business to Business)  da gilt das BGB nur bedingt. Es ist das Gültig, was im Vertrag steht und vereinbart wurde. Steht da was drin zu Lieferverzug ?

Antwort
von Ontario, 1

Wenn für die Lieferung ein Termin bestätigt wurde und dieser wird nicht eingehalten, dann muss dein Chef dem Lieferanten eine Nachfrist zur Lieferung schriftlich setzen . Gehen wir da mal von 8-10 Tagen aus.Liefert der Händler die Ware innerhalb der eingeräumten Nachfrist die Ware nicht, kann dein Chef vom Vertrag zurücktreten. So jedenfalls ist die gesetzliche Regelung. Freilich kann dein Chef auch bei einer anderen Firma die Geräte bestellen und installieren lassen. Er muss , so der Händler innerhalb der gesetzten Nachfrist liefert, diese Geräte abnehmen. Deshalb sollte dein Chef die Zeit der gesetzten Nachfrist abwarten, bevor er voreilig eine andere Firma beauftragt.

Antwort
von Kleckerfrau, 19

http://www.helpster.de/lieferverzug-nach-dem-bgb-eine-einfache-erklaerung_122496

 

Außerdem ist der Lieferant noch nicht in Verzug. Er hat noch 5 Tage Zeit.

Kommentar von AllwissendTino ,

Lieferung sollte am 9.11 sein

Kommentar von Kleckerfrau ,

Das hast du vergessen zu schreiben:-)

Kommentar von DerHans ,

Habt ihr den gestern versucht, den Lieferanten zu erreichen?

Antwort
von noname68, 25

und das soll ein azubi herausfinden? das würde ich meinem anwalt übergeben.

so schnell wie möglich formell korrekt und mit nachweisbarer zustellung lieferungsverzug anmahnen, ganz kurze frist ansetzen und mit rücktritt vom kaufvertrag sowie schadensersatzklage drohen, wenn innerhalb der frist nichts passiert.

Antwort
von AllwissendTino, 3

Der Liefertermin ist kalendermäßig bestimmt und wird deshalb ohne Mahnung, wegen Fälligkeit der Lieferung und vorsätzlichem Handeln in folgende Rechtswege eingeleitet:

Das Recht, bei einem
gegenseitigen Vertrag Schadensersatz zu verlangen, wird durch den Rücktritt
nicht ausgeschlossen.


Hab das jetzt so abgegeben. Gesetze waren BGB § 323 und 325

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