Die alten Rittersleit'
Refrain:
Ja, so war'n s, ja so warn's, ja, so warn's die alten Rittersleut,
Ja, so warn's, ja, so warn's, die alten Rittersleut.
In Grünwald, im Isartal, glaubens mir, da war's einmal,
da hab'n edle Ritter g'haust, denen hat's vor gar nichts graust.
Auf dem Turm, da stand ein Wächter, in die Ferne, ja da specht er,
dass sich ja niemand erdreist und in'n Turnhof eini schaut.
Und der Ritter Alexander, rutscht herab das Stiegeng'lander,
unten stand ein Nagel vor, jetzt singt er im Knabenchor.
Ging ein Ritter 'mal auf Reisen, legt er seine Frau in Eisen,
doch der Knappe Friederich, hatte einen Dieterich.
Und der Ritter Kuniblau, hat a tätowierte Frau,
wenn er nachts nicht schlafen kann, schaut er sich die Bilder an.
Und das Ritterfräulein Anna war von einem Neger schwanger,
doch der Ritter sagte: " Scheiß, Hauptsach' ist, es wird kein Preuß' ! "
So ein früh'rer Rittersmann, hatte sehr viel Eisen an,
darum Leute, muß ich sagen, hat so viel der Blitz erschlagen.
In Grünwald die Rittersleut', leben nicht mehr seit langer Zeit,
nur die Geister von den selben spuken nachts in den Gewölben.
DH