Eastside am 05.05.2007 um 0:16 Uhr
Ich mag es Leute zu überraschen und freue mich wie ein Kind, wenn es gelingt!
Manchmal muß ich aber auch feststellen, daß es Menschen gibt, die dann eher peinlich berührt sind, bzw. nicht wirklich damit umgehen können.

Es kann natürlich schon sehr extreme Überraschungen geben .. ich meine wirkliche ! Also ein bisschen überraschen ist ja gut..aber grad solche ? Meine Erfahrung ist doch eher die, dass sehr viele Menschen die wirklich grossen Sachen nicht so sehr lieben..

Generell sind Ueberraschungen was feines, dass einzige was ich auf den Tod nicht ausstehen kann, sind Ueberraschungsbesuche, da bekomme ich die Krise. Aber ansonsten finde ich es schoen und kann mich auch, denke ich, gut freuen.

Nun, es soll ja durchaus positive Überraschungen geben und negative. Überrascht es jetzt, wenn ich die negativen Überraschungen alles andere als liebe? ;-)
Aber im Ernst: in manchen Situationen schätze ich es nicht, eine "positive" Überraschung zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn ich die Absicht dahinter nicht richtig einschätzen kann. Habe ich das Gefühl, dass diese Überraschung eher in Richtung Manipulation gedacht war, nein, dann liebe ich diese Art von Überraschungen ganz nund gar nicht. Oder wenn ich der Person, die mich überrascht, etwas nicht Erfreuliches mitteilen will/muss, was sie noch nicht weiß. Dann wirkt das ja eher hemmend...
Aber ansonsten lasse ich mich sehr gerne überraschen... Soll ich dir mal meine Adresse zukommen lassen? ;-)
Eastside am 5. Mai 2007 00:54 ähem...;-)) Also natürlich bin ich von positiven Überraschungen ausgegangen - sonst würde ich mich ja nicht freuen!
Aber man bewegt sich da anscheinend wirklich auf einem sehr schmalen Grat und es erfordert sehr viel Feingefühl und auch Takt - den ich hoffentlich besitze...?!
Über deine Adresse reden wir noch (schmunzel)

Ich liebe Überraschungen, sie sind doch was tolles. Gestern erst, ich habe mich mit einem Kollegen richtig gezofft. Dabei verstehen und mögen wir uns sonst sehr. Also, ich war stinkwütend auf ihn und habe das auch zum Ausdruck gebracht. Gestern abend, ich war im größten Putzstress, klingelt es und der Kollege steht vor der Tür, mit einem wunderschönen Blumenstrauss und entschuldigt sich bei mir. Ich war so perplex, mir kamen echt die Tränen. Die Überraschung war ihm wirklich gelungen. Manchmal endet der Tag doch besser, als er angefangen hat.

Ich hasse Überraschungen.
eedan am 5. Mai 2007 10:25 Ich auch!
eedan

Es gibt halt gute und böse Überraschungen und peinliche auch noch. Ich bin mehr fürs Freude machen, als fürs Überraschen. Wenn man sich recht anstrengt um jemanden zu Überraschen, dann könnt da schon eine extreme Erwartungshaltung entstehen und wenn die Überraschung dann nicht so recht gelingt, ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

Hm, peinlich berührt oder nicht damit umgehen können? Was kennst denn du für leute lach. Also Überraschungen mache ich auch gerne, es trifft aber eher die Menschen, die mir wichtig sind und die freuen sich wie Hulle, weil sie nicht damit gerechnet haben, auch bei Kleinigkeiten. Das ist eine kleine Geste des "ich denk an Dich" und gibt mir ein innerliches schönes Gefühl, wenn sich dieser jemand dann auch noch freut:-)
Wenn mein Mann mich mit Blumen überrascht (was sehr selten vorkommt), freue ich mich sehr. Es ist auch schon eine freudige Überraschung für mich, wenn er beim Einkaufen an meine Lieblingsschokolade denkt, ohne dass ich diese vorher auf den Einkaufszettel geschrieben habe.
Überraschungen in Form von kleinen Aufmerksamkeiten habe ich gerne und mache diese auch gerne.
Aber so überfallartige Überraschungen (abholen und irgendwo hinfahren, wo ich nichts von weiß), dass mag ich überhaupt nicht. Da krieg ich Panik - und Panik löst dummerweise bei mir Magen-Darm-Beschwerden aus. Das geht bei mir also gar nicht.
Ja aber wenn man vorher fragen muß, wie weit man gehen darf, dann ist es doch keine Überraschung mehr?
Und letztendlich: wenn alles so geplant und vorhersehbar ist - ist das nicht schrecklich langweilig?
Wie wäre es, wenn Du Deine Überraschungen nur für Menschen planst, die Du gut genug kennst, daß Du weißt, wie weit Du gehen kannst? Und bei den anderen fängst Du "ganz klein" an und testest die Wirkung?