
Wenn Du das im Zusammenhang mit Software meinst, dann geht es um eine Sammlung von Funktionen, die für Programme benötigt werden.

Libraries sind Büchereien oder im übertragenen Sinn Nachschlagewerke.
Librarys sind Dateien, auf die ausführbare sprich EXE Dateien zugreifen, wenn größere Funktionen bzw. Zusatzprogramme benötigt werden

Librarys sind Dateien auf Computern, die Funktionen enthalten/ausführen, die immer wieder benötigt werden und der ursprüngliche Sinn war es mal, dass eine Funktion - (eine Library) vielen Programmen zur Verfügung gestellt und somit Zeit, Speicherplatz und Programmieraufwand gespart wird. Ist aber zu nem Großteil nur noch ne Farce, da es Millionen von DLL's (Dynamic Link Librarys) speziell in Windows gibt, die nur ein einziges Programm jemals benötigt. Und jedes Programm bringt meist Unmengen von neuen Librarys ins System, die auch kein anderes Programm jemals anschaut, geschweige denn öffnet - was auch schwierig wäre unter Windows, weil es keinen einheitlichen Ablageort für DLL's bzw. Librarys gibt. Das einzige System, das ICH!!!! kenne, wo dieses Prinzip wirklich sehr sauber gelöst war, war der Amiga - und da haben dann alle Pack-Programme die Pack-libs verwendet, die Grafik-Programme nutzen die Grafik-libs usw. und alle Librarys findet man auch wirklich im Libs-Verzeichnis, alle Treiber liegen im Devs Verzeichnis usw. Also ein wirklich aufgeräumtes und übersichtliches System... Soll bei Unix ähnlich sein, aber da es ein Multiusersystem ist, wird es dort ungleich komplizierter und da kann ich auch nicht mehr zu sagen, wie es tatsächlich gehandelt wird...