Frage von xXXshadowXXx, 17

Lieber bessere Ausbildung und riskieren, mittlere Reife nicht zu bekommen oder alles auf die Mittlere Reife setzen dafür aber die schlechtere wählen?

Letztes Jahr hatte ich eine Ausbildung angefangen, welche ich wirklich überhaupt nicht ansatzweise mag. Da ich aufgrund meines Hauptschulabschluss es mir aber nicht leisten kann, was neues anzufangen habe ich gedacht, ich ziehe diese Ausbildung mit möglichst guten Noten durch um danach mit meiner errungenen mittleren Reife weiter an eine Schule zu gehen, um dort vielleicht auch ein Fach-Abitur zu machen um in eine Ausbildung im IT Bereich zu kommen. Träumen kann man ja ^^ wichtig ist mir aber vor allem eine bessere Bildung. Meine Noten waren dann am Ende letzten Jahres gut genug, um eine höhere Stufe der Ausbildung anzustreben, welche sehr vielversprechend für meine Zukunft aussieht was Gehalt und Einstellungschancen betrifft. Momentan bin ich in der Berufsschulklasse dieser Ausbildung und bis jetzt läuft die Schule gut und die Lehrer raten mir auf jedenfall, diese Ausbildung weiter zu machen. Das Problem ist, dass der Stoff im dritten Lehrjahr sehr viel schwerer sein wird und ich sehr daran zweifle ob ich das schaffen werde weil ich den Stoff ohnehin schon doppelt so schwer in meinen Kopf bekomme weil mich das alles eigentlich garnicht interessiert aber ich brauche einen Schnitt von mindestens 2,4 und selbst wenn mein Zeugnis gut wäre könnten die Prüfungen alles zerstören. Soll ich mich lieber wieder runterstufen lassen oder den vielversprechenden, höheren Beruf machen aber dafür riskieren das alles umsonst war und ich womöglich den Beruf noch wo anfangen muss?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gugu77, 15

Leider kenne ich mich in den  Ausbildungsberufen  nicht  aus und wusste nicht, dass es verschieden Ausbildungsstufen gibt.

Ich melde mich hier jedoch dennoch zu Wort, da ich eine Idee hätte, wie du Hilfe in dem 3. Jahr bekommen kannst, so dass du es schaffst.

Es gibt sogenannte Ausbildungbegleitende Hilfen, wo du durch Dozenten und Sozialpädagogen Unterstützung bekommst. Die Dozenten geben dir Stützunterricht in den allgemeinbildenden  Fächern,  auch den  Ausbildungsinhalten. Die Sozialpädagogen sind für alle weiteren Fragen für dich da.  Auch für so einen Frage, wie die die du hier stellst.

Du bekommst auch Hilfe bei der Prüfungsvorbereitung.

Der Träger ist zumeist die Arbeitsagentur in deiner Nähe. Da kannst du dich erkundigen oder nach Bildungsträgern in deiner Nähe suchen, die die Maßnahme anbieten.

Hier der Flyer.https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/...


Ich würde mir die Bildungsträger, also Anbieter genauer anschauen und vor allem einen Blick auf die Quali der Dozenten werfen. Es ist ja nicht immer drin was vorne draufsteht

Gruß

Gugu

Kommentar von xXXshadowXXx ,

Eine bessere Antwort hätte man nicht geben können

Kommentar von Gugu77 ,

Danke! Freut mich, dass es dich weiterbringt. Viel Erfolg!

Antwort
von Marbuel, 17

Musst du selbst wissen. Wenn dir der neue Beruf gefällt, würde ich es riskieren. In meinen Augen gibt es kaum schlimmeres, als ein Beruf, den man nicht mag. Aber mal was anderes. Wenn dir eine Ausbildung, völlig egal welche, schon Probleme macht, brauchst du Fachabi eigentlich gar nicht versuchen.

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