Lieber adipös/übergewichtig und Essen genießen oder schlank und ein Leben lang Miniportionen essen? (Umfrage)

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Das Ergebnis besteht aus 9 Abstimmungen

Dick und Essen genießen 77%
Schlank und Miniportionen 22%

14 Antworten

Hey:)

Überlege dir das mit der OP 2 Mal! Bei Übergewicht wünscht man sich natürlich von einem auf den anderen Tag schlank sein und alles zu essen ohne zuzunehmen. Mit der Magenverkleinerung funktioniert das auch höhst wahrscheinlich.

Aber denk mal etwas weiter, denn die OP bringt auch extrem viele Einschränkungen mit. Viele hast du schon genannt, deswegen möchte ich das nicht wiederholen.

Vor ein paar Tagen war eine Frau im  TV welche auch einen verkleinerten Magen hat. Sie musste nach der OP ca. 5000 kcal am Tag zu sich nehmen (jetzt "nur" noch 3000 kcal) und hat den ganzen Tag Essen in sich "hineingestopft" da ihr kleiner Magen nur wenige Nährstoffe aus Nahrung filterte (mir fällt das richtige Verb nicht ein^^).

Lange Rede, kurzer Sinn: sie hat überhaupt keine Lust mehr zu essen, würde am liebsten die OP wieder rückgängig machen und wieder dick sein.

Um jetzt noch mal auf deine Frage einzugehen:

Du musst dich gar nicht zwischen Essen genießen und schlank sein entscheiden! Denke mal nach was du den ganzen Tag zu dir nimmst und ob das auch gesund ist. Rechne dir deinen kcal Bedarf aus und iss jeden Tag einfach 500 kcal weniger. Betreibe regelmäßig Sport (auch wenn du meinst du verlierst dadurch kein Gewicht), denn er ist gesund für den Körper.

Wenn dir bewusst wird wie ungesund dein tägliches Essen eigentlich ist, wirst du es auch nicht mehr zu dir nehmen. Wenn du deinen Ernährungsplan umkrempelst, wirst du dich sogar auf Gemüse und Obst freuen.

Ich würde mich an deiner Stelle für eine gesunde Lebensweise entscheiden. Also schlank und Essen genießen! Mit viel Disziplin, Motivation und Interesse kannst du alles schaffen!

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Kommentar von WaruNeko
29.08.2016, 20:58

Ich hatte ja schon in der Frage selbst darum gebeten nichts zu den Vor- und Nachteilen der OP zu schreiben, da mir das alles bewusst ist und nicht die eigentliche Frage ist. Danke für die Mühe trotzdem. Du hast wahrscheinlich etwas über einen Magen Bypass gesehen, denn da wird der Magen praktisch ausgeschaltet und das Essen flutscht praktisch durch ohne dass großartig Nährstoffe zu sich genommen wird. Nach der Schlauchmagen OP (und nach dem Bypass) nimmt man Vitamine zu sich, von daher kann und darf es nicht sein dass man so viel zu sich nehmen muss um seinen Nährstoffbedarf zu decken, das wird durch Tabletten erledigt.

In den Schlauchmagen passen ca 150-200ml. Jeder Löffel mehr führt zum Erbrechen. "Vollstopfen" funktioniert gar nicht. 

Die OP ist der letzte Ausweg wenn nichts anderes mehr hilft, im besten Fall hat man da schon alles mögliche probiert, so wie das was du vorgeschlagen hast.

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Ich leide unter magersucht und wäre lieber sportlich schlank als dürr und krank.
Aber niemals wäre ich am lebsten fett / dick denn das ist genauso ungesund auf Dauer!

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Da das Leben nie schwarz-weiß ist, liegt für mich auch in diesem Fall die Wahrheit in der Mitte. Wenn man das Essen umsichtig, also mit Verstand und Gefühl für die eigenen Bedürfnisse, auswählt, kann man genießen und schlank bleiben. Auf diese Weise halte ich schon viele Jahre mein Idealgewicht.

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Kommentar von WaruNeko
29.08.2016, 22:02

Schlank bleiben kann man aber erst wenn man schlank ist und wenn die letzte Möglichkeit die OP ist, dann hat man ja nur die Wahl zwischen den beiden Optionen. Zumindest seh ich das so. Generell gesehen ist es aber richtig. Wenn man davon ausgeht dass man bei Normalgewicht anfängt und sich dann dazu entscheiden müsste wenig zu essen um ja nicht zu zunehmen oder das Essen (in Mengen) zu genießen und dabei zuzunehmen, dann wäre der Mittelweg natürlich das Beste.

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Schlank und Miniportionen

Hallo! Es gibt noch eine Alternative. Eine Freundin Diagnose Adipositas - hat nur durch das Joggen über 40 kg abgenommen und jetzt seit 14 Jahren Idealgewicht. Ohne hungern oder Diät, ist natürlich ein Kamp für immer.

Adipositas : 

 Im Nachteil sind  Menschen mit einem Überhang an weißen Fettzellen, diese lassen sich kaum abbauen. 

Viel günstiger sieht das bei braunen oder beigen Fettzellen aus.Es ist so, dass das so genannte Vasodilator-Stimulated Phosphoprotein (VASP) in dem Signalweg eine wichtige Rolle spielt und zwar als Schalter, der die Bildung brauner und beiger Fettzellen bremst.

 Zur Zeit laufen da Versuche mit einem Mittel, das den ewigen Kreislauf von Zu- Und Abnehmen bedingt durch diese resistenten weißen Fettzellen stoppen kann - eine absolute medizinische Revolution, im Tierversuch bereits gelungen. Der Trick ist,dass die recht haltbaren weißen Fettzellen in leicht abbaubare braune und beige Fettzellen umgewandelt werden.

Dies gelingt, indem ein Signalschalter außer Kraft gesetzt wird. Leider kann es noch viele Jahre dauern - darauf warten macht keinen Sinn.

Alles Gute.

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Ich will dir nicht zu nahe treten, kenn dich ja schließlich nicht aber hast du mal darüber nachgedacht im Rahmen einer Therapie zu ergründen woher dein Übergewicht (sofern nicht krankheitsbedingt) kommt?

Meine Mutter ist diesen - wirklich ncht leichten Weg gegangen und hat einiges über sich erfahren das sie gar nicht bewusst wahrgenommen hat. Als sie langsam angefangen hat ihren emotionalen Panzer abzulegen fingen die Pfunde an zu purzeln, die Motivation den kompletten Ernährungsstil umzustellen war auf einmal da und sogar ein wenig Bewegung war möglich. ich habe versucht sie zu unterstützen, hanb mit ihr in der Küche experimentiert und sie jede Woche ins Schwimmbad gefahren wo wir 1 Stunde Aquajogging gemacht haben.

Es war wie gesagt nicht der schnelle Weg aber innerhalb von mittlerweile 9 oder 10 Jahren ist sie von Kleidergröße 56 auf 48, 46 wenn wir das Geld hätten die Schürze zu entfernen :( Die Diabetis ist so weit zurückgegangen das sie kaum noch Tabletten braucht wo sie früher mehrmals täglich spritzen musste, Die Gicht ist leider nicht so gut zu bekämpfen aber es gab lange keinen Schub mehr und die beiden Endoprothesen im Knie schaffen ihre Arbeit endlich. Dafür war keine OP nötig, keine Diät sondern "nur" ein neuer Blick aufs Leben

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Kommentar von WaruNeko
29.08.2016, 22:25

Ich blicke ja nicht starr auf die OP sondern schlage alle Wege ein die helfen. Außerdem muss man Auflagen erfüllen um den Antrag auf Kostenübernahme bewilligt zu bekommen: Ernährungsberatung und Adipositas-Selbsthilfegruppe über mindestens 6 Monate, psychologisches Gutachten, Blutwerte um eine Krankheit als Ursache auszuschließen, Ernährungs- und Bewegungsprotokoll über Wochen, Stellungnahme von Ärzten ob sie das Befürworten etc.

Während der Ernährungsberatung wird beim Wunsch einer OP bei den Terminen eher erforscht was die Ursache ist, als einen Plan aufzustellen was man essen soll und was nicht, wie man sich das vorstellen könnte. Das psychologische Gutachten wird erstellt um festzustellen, ob das Übergewicht an psychologischen Problemen liegt (oder an gewissen Verhalten), die nach der OP wieder dafür sorgen könnten, dass man wieder zunimmt, denn es ist möglich seinen Magen wieder zu dehnen und teilweise mehr Gewicht zuzulegen als das womit man gestartet ist. Darum die 30% Rückfallrate (im Gegensatz zu den 80% der konventionellen Methoden). Dazu kommt, dass man, wenn man Gewicht verloren hat - egal auf welche weise - einen geringeren Kalorienverbrauch hat und somit genau das Gleiche essen könnte wie jemand der gleich schwer ist, gleich groß ist und sich gleich bewegt und trotzdem zunimmt im Gegensatz zu dieser Person. 

Freut mich für deine Mutter und auch einige andere, die es ohne Diäten/OP's etc schaffen, leider ist das nicht bei jedem wirksam und die Gründe für das Übergewicht sind verschieden. Ich hab schlichtweg zugenommen weil ich gerne esse, mittlerweile viel esse weil man Magen sich an große Mengen gewöhnt hat und ich nicht satt werde, wenn ich weniger esse. Dazu kommt dass ich durch einen Unfall Probleme mit meinen Gelenken habe und lange Zeit keinen Sport machen konnte und mir der Sport durch das Gewicht jetzt viel schwerer fällt. Ich habe einen schlechten Stoffwechsel und irgendwann, wenn man so viel Gewicht drauf hat und Diäten (längerfristig) nichts bringen, lässt man sich auch etwas gehen, weil man den Eindruck hat dass nichts mehr hilft. 

Manchmal ist "der schnelle Weg" auch notwendig, weil das Gewicht so kritisch ist, dass es schnell weg muss bevor es ernst wird. Ist bei mir zum Glück nicht der Fall.
Ich habe auch in Facebookgruppen von Menschen gelesen die über Zeit abgenommen haben, aber 20-30kg in 3 Jahren reicht manchmal nicht, weil man bei Adipositas ja teils 60-200kg mehr drauf hat als man sollte.

Ein Tipp:
Die Krankenkasse bezahlt zwar ungerne, aber wenn sie sich beim Arzt untersuchen lässt und der ihr ein Attest ausstellen kann, dass die überschüssige Haut ihr Probleme bereiten, dann wird die Wiederherstellungs-OP (WHO) auch oft übernommen. Als Problem werden Ausschläge, Entzündungen etc angesehen, was ja nicht selten an so einer Region vorkommt, wo es feucht ist und kaum Luft dran kommt. 

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Schlank und Miniportionen

Wäre für mich dann wichtiger, weil es für längeres Leben steht. Vielleicht sogar für ein gesünderes Leben.

Ich würde es versuchen, auch wenn ich weiß, daß es manchmal nicht funktioniert und mehr schadet, als nutzt.

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Kommentar von Huflattich
29.08.2016, 20:27

Also wenn es um Gesundheit geht ist etwas dicker sein für ein längeres Leben besser. Kommt immer auf die Menge an "zu viel" an klar.

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Ich kenn halt einige, die einen Bypass haben und die Magenverkleinerung wirkt meist nur zwei bis drei Jahre. Danach kannst Du normal wieder alles essen und nimmst auch wieder zu. Einige wiegen fünf Jahre nach der OP mehr als vorher.

Döner ist ja nicht wirklich ungesund und Pizza auch nicht, man muß nur nicht immer Döner und Pizza essen. Für mich ist das Leben mit Essen zu schön, als daß ich lieber schlank wäre, wobei ich nicht wirklich dick bin, denn ich mache gern und viel Sport. Ich würde mich niemals zum Krüppel operieren lassen, nur um zwei Jahre lang schlank zu sein, dafür mein Leben lang Medikamente nehmen, dafür ist das Leben zu wertvoll und zu schade.

Ich nehm halt alle paar Jahre mal wieder ein paar Kilo ab und dann kann ich wieder ein paar Jahre lang essen, was ich will. Für mich die ideale Lösung und nicht schwierig.

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Dick und Essen genießen

Jeder der sich wohl fühlt ist schön, egal ob Kleidergröße 36 oder 44. Jeder soll essen was er will und wie viel er will. wenn man sich dabei wohl fühlt und das Selbstbewusstsein hat, kann man auch als mollige Person attraktiv und sexy sein.

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Kommentar von WaruNeko
29.08.2016, 20:35

Ja das Problem ist dass man sich mit Adpositas nicht wohlfüht, weil der Körper einem Probleme macht. Als stark übergewichtiger Mensch kann man nicht einfach so in der Stadt rumschlendern und shoppen gehen. Man schwitzt, Füße und Rücken tun weh, man ist sofort kaputt und außer Atem, in normalen Läden findet man keine (gutaussehenden) Klamotten in seiner Größe etc. Manche mögen sich dann wirklich noch gut fühlen, die meisten aber nicht. Es hat auch nicht jeder die selben Beschwerden, aber so ungefähr ist das bei den meisten Menschen. 

Ich rede hier auch mehr von einer Kleidergröße 50+.

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Dick und Essen genießen

So pauschal möchte Ich mich eigentlich nicht festlegen .Jedoch esse ich gern und genieße auch die Speisen, die vor mir auf dem Tisch stehen . Das Gesündeste ist mMn Bewegung und Normalgewicht +10% .Problem ist nur das einzupendeln .Viel essen und glücklich sein, ohne zuzunehmen wenn das mal so einfach wäre .

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Dick und Essen genießen

Dies hier zu beantworten fällt mir alles andere als leicht, wenn ich die beiden Möglichkeiten ohne OP haben könnte. Ich bin selbst zu schwer von daher...  Ich selbst bin noch nichteinmal auf die Idee gekommen, da ich keine unnötigen Operationen möchte. Ein solcher Schritt beseitigt mögliche künftige Gesundheitsbeschwerden/Risiken, aber verändert dich, dein Leben und deinen Körper dauerhaft (und hat eigene Risiken!).

Aber falls ich bereits gesundheitliche Probleme hätte.... und wirklich keine andere Möglichkeit..... dann sähe es möglicherweise anders aus.

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Kommentar von WaruNeko
29.08.2016, 20:52

Die OP ist ja auch der letzte Weg wenn nichts anderes mehr hilft ist aber eine Garantie abzunehmen und das nicht zu wenig. In einem Jahr sind da 60-100kg je nach Ausgangsgewicht und Ernährung/Bewegung drin. Ich habe auch noch keine ernsten Krankheiten, aber das Risiko ist stark erhöht, da Übergewicht fast alle Arten der Krankheit begünstigt, z.B. besteht sogar ein Thromboserisiko wenn man die Pille nimmt (insbesondere in Kombination mit Zigaretten). Ich denke dass die OP eine sehr gute Chance ist, aber man muss sich im Klaren sein, was das bedeutet. Andererseits muss man auch bei konventionellen Diäten/Ernährungsumstellungen ständig darauf achten was und wie viel man isst. Konventionelle Methode haben ein Rückfallrisiko von 80%, Operierte "nur" 30%. Diäten funktionieren. Das Ziel ist es aber das Gewicht zu halten.

Deswegen nehmen auch fast alle Biggest Loser Teilnehmer wieder zu und landen fast wieder beim Anfangsgewicht oder drüber.

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Dick und Essen genießen

essen hält Leib und Seele zusammen !

lieber gut geniessen, als dauernd nur Miniportionen.....

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Dick und Essen genießen

Normal essen gehen - finde ich sinnvoller.

Klar will man versuchen fit zu sein und nicht übergewichtig, aber das würde mir mein Leben zu sehr einschränken...

:/

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Dick und Essen genießen

Bin Genießer.

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Dick und Essen genießen

ich finde man sollte es halt  nicht übertreiben so wie in amerika aber ich bin für essen gniesen

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