Lieben Katzen ihren Menschen oder sehen sie ihn nur als "Sklaven"?

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15 Antworten

Meiner Meinung nach können Katzen echte Zuneigung für Ihre "Dosenöffner" empfinden.

Katzen brauchen uns Menschen nicht, um zu überleben. Bleiben sie bei uns, dann sicher nicht nur, weil sie uns als Futterautomaten betrachten.

Wenn sich eine Katze schnurrend auf den Schoß ihres Menschen legt, ist das für mich eine Art der Zuneigung.

Man muß bestimmtes Verhalten der Katze nur richtig deuten und interpretieren, denn eine Katze kann uns ja nicht umarmen und sagen "ich hab' dich lieb" - sondern sie zeigen das auf andere Art und Weise und dies wird von manchen Menschen schlichtweg falsch, bzw. gar nicht verstanden.

Legt Dir eine Katze z. B. in der Nacht eine tote Maus vor die Terrassentür, ist das schon ein Ausdruck von Fürsorge, denn die Maus soll uns als Nahrung dienen - ein "Geschenk". So nach dem Motto "hier haste auch mal was Anständiges zu futtern".

Auch das "Köpfchengeben" signalisiert "bei Dir fühl' ich mich wohl" - und für mich ist das ein Ausdruck von "Gernhaben".

Ob Tiere, vergleichbar mit uns Menschn "Liebe" empfinden können, sei dahin gestellt, Zuneigung und Fürsorge empfinden sie m. M. nach alleridings!

Viele Katzen spüren zudem, wenn ihr Mensch traurig ist und können sehr gut trösten.

Ausschlaggebend ist sicher, wie eng man mit seiner Katze zusammenlebt.

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Kommt, ganz wie bei Menschen, auf den Charakter an. Unser Kater denkt eindeutig, er sei unser Herr und Meister: bitte Futter, mach mir die Zecken raus und Tschüss, ich schau vielleicht in ein paar Tagen wieder vorbei. Schmusen und Einschleimen gibt's nur, wenn der Napf leer ist. 

Unsere Katze hingegen kriegt sich vor Freude gar nicht mehr ein, wenn ich von der Arbeit komme (ganz zu schweigen aus dem Urlaub). Sie liefert im Sommer Mäuse im Stundentakt auf der Fussmatte ab (frisst sie aber nicht, aber bitte loben und extra streicheln, da schnurrt sie wie eine Irre und sonnt sich mit erhobenem Kopf und Blinzelaugen in ihrem Erfolg) , kriecht auf dem Sofa und im Bett förmlich in mich rein und wenn eines der Kinder heult (auch als Baby schon) kommt sie sofort gucken und muss trösten, sie ist da ultrabesorgt. 

Bei ihr würde ich das Wort "Liebe"  sofort unterschreiben, beim Kater hingegen nicht, für den sind wir wirklich nur Versorger. 

Noch ein denkwürdiges Ereignis : als ich vor zwei Jahren mit gebrochenem Fuss ne Stunde hilflos im Garten lag, bis endlich ein Mitmensch mein Geschrei gehört und mich entdeckt hatte, saß sie beschützend wie eine Löwin auf mir drauf, die Sanitäter mussten ihre Krallen beim Runterpflücken richtiggehend aus meiner Kleidung lösen, sonst hätte sie nicht losgelassen :-D


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Als Sklaven sehen uns unsere Katzen mit Sicherheit mal nicht.

Katzen lieben uns nicht so, wie wir das verstehen, sondern auf ihre eigene kätzische Art. Sie zeigen ihre Liebe, indem sie um unsere Beine streichen, uns mal leicht in die Hände beissen, wenn wir sie streicheln. Oder schlicht und einfach, dass sie nicht abhauen, obwohl sie das könnten.

Je wohler sich eine Katze bei ihren Menschen fühlt, desto grösser ist die Bindung und auch das Vertrauen. Ich würde meinen, dass das Zusammenleben von Katze und Mensch eine Zweckgemeinschaft ist, denn wir versorgen die Katze und sie schenkt uns ihre Gesellschaft und ihre Liebe, vorausgesetzt, der Mensch will das überhaupt.

Keine Katze braucht wirklich den Menschen, denn überleben kann ne Katze ganz gut ohne Mensch.

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Kommentar von Optiman
04.09.2016, 12:24

zum einen nicht die Menschen, die sie in einem Kfz sitzend überfahren und zum anderen nicht die Menschen, die sie naiv und sorglos draußen rumstreunen lassen !

na denn, Optiman

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Katzen können auch lieben. Meine Katze kuschelt sich unglaublich gerne an meine Beine und schläft regelmäßig bei mir oder meiner Mutter mit im Bett um zu kuscheln. Die Katze die wir davor hatten, die ist uns sogar nachgelaufen, wenn wir im Dorf wohin gehen wollten.

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Katzen sind Individualisten, sie lassen ihre "Menschen" bei sich leben, und akzeptieren sie. Aber genau das lieben wir Menschen so an den Katzen.

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Ich meine, Katzen reagieren nur, aber 'lieben' nicht. Sie setzen sich da fest, wo sie die größten Chancen auf (regelmäßiges und leckeres) Futter haben und vielleicht auch, wo sie angenehm leben können. Der Mensch, der diese Bedingungen erfüllt, ist dann wohl als 'Bediensteter' zu sehen - Sklave fände ich ein bissle hart ausgedrückt.

Die Liebe kommt eher von Menschen, die dieses Gefühl bei Katzen  reininterpretieren.

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Hab mal gehört sie sollen Menschen als "große Katzen" ansehen die sie füttern, aber eigentlich imstande wäre sie als "kleine Katze" als Beute anzusehen und zu fressen dies aber nicht tun. Angeblich halten sie Menschen deshalb für etwas dümmlich.

Trotzdem glaube ich das sie im Menschen schon etwas mehr sehen als den bloßen Dosenöffner. Ihre Zuneigung drücken sie ja immer etwas unterschiedlich aus. Meine Katze lässt sich immer vor mir hinplumpsen so das ich ihren Bauch kraulen kann. Und das ist ja mit einer ihrer verwundbarste Stellen. :)

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Katzen haben ihren eigenen Kopf. Anfassen nur wenn sie das will. Ansonsten hat sie mit dem Mensch nicht viel am Hut. Erziehen geht auch nicht

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Natürlich tun sie das. 

Es wird oft das Gegenteil behauptet, das liegt aber wohl daran, daß Katzen eine sehr eigene Art haben, das zu zeigen. Nicht wie Menschen es von Artgenossen oder z. B. Hunden gewöhnt sind.

Dazu kommt, daß viele Menschen, nicht nur aus diesem Grund, das Wesen der Katze nicht verstehen.

Der Mensch ist einfach gestrickt und kommt überwiegend mit den ihm bekannten und vertrauten Dingen zurecht.

Das erkennst du an dem (reichlich übertriebenen) Sprichwort: Soldaten haben Hunde, Künstler haben Katzen.

Auch da ist es die feinfühligere und wesentlich kleinere Gruppe, die sich zu Katzen hingezogen fühlt.

L. G. Lilly

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Kommentar von Optiman
04.09.2016, 12:10

hübsch naiv dein Soldat und Künstler Bildnis !

na denn, Optiman

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Kommentar von Optiman
05.09.2016, 08:28

doch, habe ich!

na denn, Optiman

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Kann nicht behaupten, dass Katzen uns mögen da sie überhaupt keine Reaktion zeigen wenn man z.B. aus dem Urlaub kommt o.ä. Die denken sich auch nur "Schön bist zuhause mach mir Essen".

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Kommentar von meinerede
03.09.2016, 07:40

Oh, das kenn´ich auch von 3-Beinern, :)))

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Kommentar von padalica
03.09.2016, 08:42

also meine Katze freut sich jedesmal wenn wir nach Hause kommen und das zeigt sie uns in dem sie uns um die Beine schleicht und sich dann auf den Boden rum rollt. also kann ich deine Aussage nicht unterschreiben

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Es wurde bewiesen ,dass Katzen auch ihren Besitzer lieben können.
Auch Katzen merken es ,wenn du traurig bist.

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Hey,
ganz klar sehen alle Katzen die gebotene Obhut als Zweck, und können von heut auf morgen ohne eine Träne nachzuweinen ihr Domizil gegen ein gleichwertiges tauschen!

In den Augen deiner Katz bist du ein armseliges, verkrüppeltes, verteidigungs- und jagdunfähiges Gruppenmitglied das aber immerhin noch recht anständiges Futter gebunkert hat.
Mit ihrer Zuwendung erwartet Sie eine Futtergabe oder gegen die immense Langeweile bespielt zu werden.
Das sehr eingeschränkte nahezu empathielose Sozialverhalten von erwachsenen Katzen wird von sehr vielen Haltern dahingehend genutzt der Katz nur geringe Zuwendungszeit zu geben und sie oft als "Freigänger" besser Streuner zu halten. Ist dann eben eine bequeme 5-Minuten Katz
Verdrängt wird jedoch, dass dadurch viele Tiere ganz hässlich am Asphalt zerdrückt werden. Oft gibt's dann recht schnell ne neue billige Katz aus irgend einer Qualzucht!
Das zeigt mir den wahren Charakter des "Künstler" wie von Lilly11y sehr naiv beschrieben

na denn, Optiman

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Hmm, ich würde sagen, Katzen lieben ihren versklavten Menschen. Das macht diese kleinen Schmusemonster ja so besonders.

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Das ist mehr oder weniger nur eine Zweckgemeinschaft für die Katze. Sie bleibt bei dir, weil sie sich an dich gewöhnt hat und weil es ihr bei dir gut geht.

Wissentlich, dass sie auch jederzeit unabhängig von dir ist und einfach abhauen könnte.

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"Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal!" :))). Z.Zt. bin ich nur der Dosenöffner, grins! :)

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