Benito am 11.02.2009 um 0:28 Uhr
Ich bin derzeit im Studium und habe endlich die Frau, die ich immer wollte. Es ist eine Fernbeziehung. Ich liebe sie über alles, dennoch gibt es häufig Streit durch Missverständnisse. Wir telefonieren bis in die Morgenstunden und ich verpasse Vorlesungen und halte den Anschluss nur schwer. Es stürzt mich in tiefe Depressionen und beeinträchtigt mich stark in meiner Aufnahmefähigkeit.
Viele würden jetzt sagen, dass es besser wäre, zu dieser Beziehung nun Distanz zu wahren und mich auf das Berufliche zu konzentrieren. Dann frage ich mich aber, was nun wirklich der menschlichen Natur entspricht.
Ich werde wohl mit ihr zusammenziehen, auch wenn ich das Studium dafür erstmal abbrechen muss, wenn ich in ihrer Nähe meinen Studiengang nicht so gleich nahtlos weiterführen kann.
Wieso ziehen so viele Menschen ihre Karriere der Liebe vor. Nicht die Gesellschaft ist die natürliche Umgebung des Menschen. Sie ist hinterhältig, ungerecht und von Hierarchien geprägt. Da ist die wahre Liebe doch der einzige Fluchtpunkt.
Was sollte im Leben eines Menschen nun Vorzug haben? Vielleicht ist das auch ähnlich einer Umfrage... aber ich meine diese Frage auch ein wenig aus evolutionärem Gesichtspunkt, eben auf die Natur des Menschen bezogen und weniger darauf, was man gesellschaftlich anerzogen bekam.
Tiefgründige Abwägungen begrüße ich!
Ich denke wahre Liebe kommt auch mit dem temporären Raumunterschied klar. Wenn es denn eine solche ist. Ich hatte auch mal eine Fernbeziehung (6 Monate) und bin mit diesem Mädel nun schon seit einiger Zeit zusammen. Es hat uns nicht geschadet. Ich denke die Karriere ist wichtiger, dann lieber 3-4 harte Jahre verbringen, als die nächsten 35 Jahre aufgrund eines merkwürdigen Lebenslaufes (mit unerklärlichen Unterbrechungen o.ä.) ein Leben auf einem niedrigeren sozialen Status zu verbringen. Klar ist Geld nicht alles - aber man strebt danach und wenn man ehrlich ist macht es auch glücklich. Zu Zweit nochmehr.
Mein Tipp: Sprich dich mit ihr aus, sag ihr dass es für eine Weile wohl nicht anders geht und dass sie darauf auch Rücksicht nehmen sollte - und zieh dein Studium effizient und schnell durch.

Das Studium würde ich in den Vordergrund stellen - darauf baut schließlich Deine gesamte Zukunft auf. Und wenn Ihr Euch jetzt schon oft zankt, dann wird das mit zunehmender Beziehungsdauer eher schlimmer.
Mein Rat: Konzentriere Dich auf Dein Studium und arbeite mit Deiner Freundin daran, Eure Kommunikation so zu verbessern, dass es gar nicht erst zu Missverständnissen kommt.
Mein Partner lebt auch weit weg (2100 Kilometer), und wir haben noch dazu mit unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Backgrounds und gelegentlich Sprachschwierigkeiten zu kämpfen. Wir können Missverständnisse aber vermeiden, indem wir die Kommunikation auf höchstem Niveau laufen lassen und "im Zweifel für den Angeklagten" handeln.
heureka47 am 11. Februar 2009 00:44 Worauf gründet deine Prognose, dass das mit dem Zanken schlimmer wird? Immerhin gibt es reichlich Möglichkeiten, seine eigene Grundhaltung in diesen Dingen zu verbessern, toleranter zu werden und derlei mehr...
heureka47 am 11. Februar 2009 00:49 Dass es GAR NICHT erst zu Missverständnissen kommt, halte ich für ein unerreichbares Ideal - das kann man versuchen, anzustreben, aber völlig unter Kongtrolle kann man das nie bekommen. Es ist die Natur des Menschen (in der materiellen Welt) fehlerhaft zu sein. Die bessere Methode scheint mir, Fehler/Missverständnisse nicht anzu"kreiden", nicht vorzuwerfen, sondern immer bereit zu sein, solche zu verzeiehen und im Bewußtsein der - möglichst bedingungslosen - Liebe weiterzumachen.
Urbanessa am 11. Februar 2009 05:56 "Worauf gründet deine Prognose, dass das mit dem Zanken schlimmer wird?"
Auf Lebenserfahrung und Beobachtung. Ich habe selber zahlreiche Distanzbeziehungen geführt, und ich bin mehrheitlich von Menschen umgeben, die Distanzbeziehungen führen oder führten. Daraus ziehe ich meine Rückschlüsse.
Kann ich damit falsch liegen? Keine Frage, das kann ich sehr wohl.
Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Paar, das sich wegen Nichtigkeiten regelmäßig die halbe Nacht hindurch streitet, auf einmal in innigster Harmonie lebt, dürfte gegen null tendieren.
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"Immerhin gibt es reichlich Möglichkeiten, seine eigene Grundhaltung in diesen Dingen zu verbessern, toleranter zu werden und derlei mehr..."
Entweder Menschen haben eine tolerante Haltung und Respekt für und Vertrauen in den anderen oder sie haben es nicht. Meiner Meinung, Erfahrung und Beobachtung nach ist das nichts, das sich nach einem Drama-behafteten Anfang noch bessern wird. Ganz im Gegenteil. Menschen ändern sich m.E.n. nicht von Grund auf - auch wenn sie sich gern einreden würden, dass sie es könnten...
Eine Beziehung - auch wenn sie über eine gewisse Distanz geführt wird - soll das Leben bereichern und verschönern und nicht für unnötige Dramen sorgen. Wo Drama ist, mangelt es an Respekt, Toleranz, Verständnis, Vertrauen oder Selbstvertraune (oder einer Kombination davon), und ein Mangel in diesen Bereichen ist immer eine schlechte Beziehungsbasis, die durch einen anderen Wohnort kaum stabilisiert werden kann.
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"Dass es GAR NICHT erst zu Missverständnissen kommt, halte ich für ein unerreichbares Ideal - das kann man versuchen, anzustreben, aber völlig unter Kongtrolle kann man das nie bekommen." .
Ob Du das für ein "unerreichbares Ideal" hältst oder nicht, ist mir wirklich pupsegal. Mein Partner und ich haben uns noch nie gestritten, und Missverständnisse können wir vermeiden, indem wir auf höchster Ebene kommunizieren. Wir sind uns darüber bewusst, dass Distanz und bi-nationale Struktur unserer Beziehung der perfekte Nährboden für Missverständnisse sind, und schon dieses Bewusstsein und die intensive Beschäftogung mit der Herkunft des jeweils anderen in Kombination mit einem offenen Ohr, einem offenen Herzen und einem offenen, neugierigen Blick einerseits und Toleranz und Respekt füreinander andererseits, führen dazu, dass wir auch vermeintlich schwierige Situationen mit einem Lächeln meistern können.
>Wieso ziehen so viele Menschen ihre Karriere der Liebe vor.<
Weil die Traumfrau nicht viel nützt, wenn man in der Gosse sitzt.
MsPurple am 11. Februar 2009 00:42 yep, dann ist die schneller weg als man gucken kann!

Sehn SUCHT ist auch nur eine Form der SUCHT
mehr sage ich nicht hierzu
MsPurple am 11. Februar 2009 00:46 Wie wahr!

Zitat:"Da ist die wahre Liebe doch der einzige Fluchtpunkt." Zitat:"dennoch gibt es häufig Streit durch Missverständnisse."
Meine Frage an dich: Bist du dir sicher dass es dann wirklich wahre Liebe ist ?
heureka47 am 11. Februar 2009 00:51 Liebe sollte nicht "Flucht"(punkt) sein, sondern eine eigene, unabhängige Existenz haben.
kennst du das sprichwort: liebe macht blind? das trifft leider gerade auf dich zu! jetzt mal erlich, welche, ach so grosse liebe, geht denn heut zu tags noch über das verflixte siebte jahr hinaus? viele schaffen es nicht einmal ganze 2 jahre, dann ist sie da hin, die grosse liebe. und was zurück bleibt sind ein bergvoll schulden, kein geld in der tasche und auch keinen guten beruf, mit dem man schnell wieder an arbeit, und so mit an viel geld kommen kann! und dann fäng die sache mit dem hätte und könnteich an...ach hätte ich doch nur...ach könnte ich doch nur... mein rat: nimm deine augenklappen ab und lerne, für die liebe ist immer noch zeit!!!

Du fragst, warum so viele Menschen die Karriere der Liebe vorziehen? Falls dem wirklich so sein sollte, dann ist es so, weil man von Liebe allein nicht leben kann und weil die größte Liebe irgendwann stirbt, wenn die berufliche Grundlage nicht da ist und kein Geld ins Haus kommt. Ich denke, es entspricht der menschlichen Natur beides unter einen Hut zu bringen, für mich ist Liebe wie das täglich Brot und sie beflügelt unsere Entwicklung, auch die berufliche. Ohne Liebe ist das Leben leer, ohne Ausbildung aber auch. Deshalb solltest du deine Euphorie ein bisschen dämpfen, auch an später denken und auf keinen Fall dein Studium abbrechen, du würdest das irgendwann bereuen. Eine Liebe auf Distanz ist für einige Zeit machbar und sie wird euch zeigen, ob euere Beziehung auch mit Schwierigkeiten fertig wird. Wenn ihr beide daran arbeitet, wird es euch sicher gelingen. Viel Glück!
heureka47 am 11. Februar 2009 00:55 Wenn die "größte Liebe" aufgrund der äußeren/materiellen Umstände "stirbt", dann ist/war es keine wirkliche, keine bedingungslose Liebe.
Urbanessa am 11. Februar 2009 06:07 Wo hast Du nur Deine unrealistischen Vorstellungen zum Thema "Liebe" her? Aus Danielle-Steel-Romanen?
Wenn man sich das Dach über dem Kopf nicht leisten und sich nichts zu essen kaufen kann, dann stirbt noch die innigste Liebe an den Banalitäten des Lebens. Ohne Grundsicherung hat die Liebe kaum eine Basis. Der Mensch kann nun mal nicht von Luft und Liebe allein leben. Liebe ist ein Prozess und benötigt ständige "Arbeit". Und jemand, der Sorgen in der Grundsicherung hat, der vergisst schon mal seine "Liebesarbeit", und damit stirbt die Liebe durchaus.

Das schwierige ist: die wahre Liebe stellt sich sehr oft, auch noch nach Jahren als gar nicht so wahre Liebe raus!
Wenn Du deswegen dann Deinen Lebensplan umgeschmissen hast, keinen Beruf hast, dann wird's echt beschissen! Und die Liebe ist dann auch weg!
Keiner mag jemanden auf Dauer, der alles fuer einen tut...

du wirst sicher eh das machen was du für richtig hälst, es soll auch so sein, daß jeder seine fehler selbst machen muss.......ich würde dir dennoch vorschlagen, daß du dir das genaustens überlegst.........ich würde an der frau ihrer stelle gar nicht wollen, daß du soviel aufgibst, versucht einen kompromiss zu finden......

laß Dir gesagt sein, daß ein abschluß bleibt.
die liebe aber ein sehr flüchtiges ding ist
( streit und missverständnisse....)
ich spreche aus erfahrung !
heureka47 am 11. Februar 2009 00:52 Wahre, wirkliche Liebe ist nicht "flüchtig".
So ein Studium dauert nicht ewig und die große Liebe soll "ewig" halten.
Das heißt, für die Ewigkeit mit deiner Liebe brauchst du einen anständigen Beruf, deshalb solltet ihr den Verstand benutzen und die Liebe ein bisschen zurückstellen. Wenn es so sein soll, hält die Liebe das aus.

Beruf geht vor!Oder wollt ihr später von der Luft und Liebe leben. Oder schlimmstensfalls vom Sozialamt leben? Wie lange hält ihr es dann miteinander aus? Du mußt auch mal an später denken (eigene Familie, eigene Vorsorge). Überlege Dir das alles gründlich, sonst könntest Du es einmal bereuen. Leider kann kann man nicht alle Dinge ungeschehen und rückgängig machen.
Außerdem meine ich, dass eine Liebe/Freundschaft das aushalten muss. Früher hat man das nicht in Frage gestellt. Da hat der eine den anderen unterstüzt und Verständnis gehabt. Arbeit und Studium geht vor und in dieser Zeit werden halt die Wünsche zurückgestellt. In heutiger Zeit möchte man alles auf einmal haben. Das geht aber nicht. Ein Schritt nach den anderen. Und nicht zwei Schritte voraus und einer wieder zurück. Du weißt schon was ich damit meine.
Du sieht ja jetzt schon wo Du stehst... und das ist nicht so toll.

Zitat: >>...habe endlich die Frau, die ich immer wollte<< Ist sie dein "Typ"? Oder warum wolltest du (eine wie) sie? Liebt sie dich auch so intensiv wie du sie? Worin zeigt sich eure Liebe? Seid ihr bereit, gegenseitig eure Bedürfnisse zu erkennen, anzuerkennen und zu deren Befriedigung/Erfüllung beizutragen? Zur Liebe gehört Freiheit. Wie frei bist du - unter dem Einfluß der Liebe (ihrer Liebe / deiner Liebe)? Zur Freiheit gehört Verantwortung. Wie verantwortungsvoll bist du (dir und deiner Gesundheit gegenüber, deiner/eurer Zukunft gegenüber)? Wie verantwortungsvoll ist deine Liebste, die es zuläßt, dass du so lange telefonierst, dass es so problematisch für dich wird? Mein Therapeut sagte mir einmal, dass man evtl. nur eine gute Beziehung/Partnerschaft führen kann, wenn man gelernt hat, auch allein ein glücklicher Menscnh zu sein. Wer von euch kann das von sich sagen? Wenn "Liebe" oder Verliebtheit zu Sucht- bzw. Abhängigkeitserscheinungen führt, ist im Untergrund schon etwas nicht wirklich gesund. Da würde ich dann bald mal nach den tieferen Gründen forschen und anstreben, diese zu beheben.
Zitat: >>Ich liebe sie über alles<<: Mehr als dich selbst? Wäre es nicht vernünftiger, gesünder, sich selbst mindestens ebenso zu lieben?
Zitat" >>Es stürzt mich in tiefe Depressionen und beeinträchtigt mich stark in meiner Aufnahmefähigkeit<<. Das sind wirklich ernstzunehmende Symptome! Das solltest du wirklich sofort ändern! Ich argumentiere ganz anders als typische Psychiater/Schulmediziner, nämlich unter Einbezug des Faktors "Lebensenergie" und sage so: Diese Symptome sind Anzeichen von sehr mangelhafter Versorgung mit Lebensenergie. Möglicherweise ist die Aufnahme schon seit Jahren, evtl. schon seit deiner Kindheit beeinträchtigt. Das ist bei vielen, sehr vielen Menschen heute so. Das verschlechtert sich typischerweise bei vielen im Studium, wenn sie viel Info aufnehmen, bis spät in die Nacht oder die Morgenstunden arbeiten, angespannt sind, gestreßt usw. Es gibt einige recht einfache Möglichkeiten, positv Einfluß zu nehmen.
Warum die Liebe - nicht - vorziehen? Sehr viele Menschen heutzutage haben eine noch unreife, unzureichende Vorstellung von Liebe, von wahrer Liebe, von bedingungsloser Liebe. Liebe ist - in ihrer höheren Dimension - nicht nur das unbändige, berauschende, beseligende usw. Gefühl, welches ja viele Menschen kennen. Liebe ist nicht nur das sich Hingezogenfühlen, das Zusammen- / Beieinanderseinwollen, sondern in der höheren Dimension ist Liebe - nach meinen Erfahrungen und aus heutiger Sicht - universelle Energie, göttliche Kraft und BEWUSSTSEIN. Ja, Liebe kann in der höheren Dimension ein Bewußtsein sein, das Grundlage einer inneren Haltung sein kann. Und aus dieser Haltung zum Beispiel kann ich bereit sein, auf das eine oder andere zu verzichten; oder dies oder jenes tun - auch wenn es weh tut - aber wenn ich weiß, daß es vernünftig, verantwortungsvoll, weise, gesund oder ähnliches ist. Diese Dimension von Liebe ist eine höhere Dimension von "Verstand", von "Denken" - nämlich "Herzdenken". Ich bin jetzt knapp 62. Bis vor sechs Jahren wußte ich nicht, daß es diese Dimension von Liebe gibt. Und ich hatte - natürlich - immer gedacht, ich wüßte, was Liebe ist...
Woher kommt die Liebe? Wer "macht" die Liebe? Ich sehe das heute so: Ich bekomme die Liebe nicht VON meinen Mitmenschen, die mich lieben, sondern DURCH sie. Denn die Liebe kommt ursprünglich immer von Gott. Wir Menschen sind nur Kanäle für die göttliche Liebe. Und deshalb sind wir auch nicht darauf angewiesen, dass uns andere Menschen Liebe geben, sondern wir können die universelle, göttliche, Liebe SELBST an der Quelle zapfen. Jeder Mensch ist potenziell mit der Fähigkeit ausgestattet, im Bewußtsein Kontakt mit der Liebe Gottes aufzunehmen. Seit ich das weiß, leide ich nicht mehr unter Einsamkeit, wenn ich allein bin. Ich lebe im Bewußtsein, der - bedingungslosen - Liebe Gottes permanent teilhaftig zu sein. Viel Glück!

schick ihr mal was per post und überrasche sie damit und das gibt dir zeit,wie lange müsstest du studieren?denn geht es mit ihr schiefversäumst du so einiges

Gehe danach, was Du meinst, das Bessere für Dich zu sein. Mehr kann ich da so auch nicht zu sagen...
nun weiss ich ja nicht wo deine freundin wohnt aber wenn es machbar ist würde ich wenn du zu ihr hinziehst mein studium dort möglichst schnell weiterführen und wenn nicht würde ich evtl ja nach dem wie lange du mit ihr zusammen bist oder wie lange du noch studieren mußt das studium erst beenden.

Wenn du tiefgründige Abwägung begrüßt, solltest du mit dieser interessanten (!) Frage ins Forum gehen (kleiner Button oben rechts neben dem Fragezeichen-Männchen), zu einer Zeit, wenn viele User dort anwesend sind.
heureka47 am 11. Februar 2009 00:54 Ich habe Probleme zu glauben, dass "viele User" mit "Tiefgründigkeit" korreliert.
cyberoma am 11. Februar 2009 08:39 Hallo Heureka, so tiefsinnig habe ich es nicht gemeint - nur wäre der Zeitpunkt gestern nacht, als das geschrieben wurde, nicht der richtige gewesen, denn da war kaum jemand im Forum online. Ein andermal, dazu wollte ich raten.
Ketzerische FRage oder habe ich etwas übersehen: Wäre Sie bereit, auch zu Dir zu ziehen und ihre Umgebugn zu verlassen? oder ist das aus bestimmten Gründen nicht möglich?
Benito am 11. Februar 2009 00:47 Ja, wir würden beide unsere Umgebung verlassen. Und ich kann mit nem Abi von 1,3 auch jederzeit irgendwas anderes anfangen. Aber ich hab bei ihr einfach mal das Gefühl, dass ich es mein Leben lang bereue, wenn ich sie jetzt nicht fest mache.
Einen coolen Beruf krieg ich überall. Sie nur einmal.
Siam1 am 11. Februar 2009 01:08 @Benito,vielleicht könntest Du später mal etwas anderes bereuen.
"...,wenn ich sie jetzt nicht fest mache." Man kann nichts festmachen. Nicht alles ist berechenbar.

Man kann beides miteinander vereinbaren, aber im Zweifelsfall würde ich zum Studium tendieren, obwohl die Liebe zu verlieren natürlich auch ein hartes schicksal ist...
DH für Deinen klugen Rat!
Zumal es sich für mich so anhört, als ob die Beziehung noch nie was anderes war als ne Fernbeziehung ... leb erstmal ein paar Wochen mit einem Partner zusammen ... da offenbaren sich Dinge, die man im Traum nicht vermutet hätte.
ich kann mich da nur anschliessen! Ich hatte 8 Jahre eine Fernbeziehung zwischen 400 und mehreren 1000km Distanz!
Die Liebe hat es ueberdauert, alles war perfekt... Bis wir zusammengezogen sind, dann gab es ploetzlich Probleme, die ich mir nicht vorstellen konnte, nie!
Wir haben es dennoch geschafft, mit viel Geduld und Kampf und sind heute verheiratet!
Ich haette mir aber noch schwerer getan, wenn ich wegen ihm meine Beduerfnisse zurueckgestellt haette und wuerde heute wahrscheinlich nicht in der Lage sein mich selbst zu ernaehren!
Wir gingen Jahre zusammen zur Schule und waren befreundet.
Wenn Ihr Euch schon so lange kennt, dann solltet Ihr wirklich ausreichend Vertrauen, Respekt, Verständnis und Toleranz füreinander haben, dass Euch eine kleine Distanz nicht so aus der Bahn wirft.
Und Ihr habt all diese Wochenenden und Semesterferien und sonstige Ferien, in denen Ihr viel Zeit miteinander verbringen könnt. Bloß nichts überstürzen! Das Studium ist super wichtig!