Zitat: >>...habe endlich die Frau, die ich immer wollte<<
Ist sie dein "Typ"? Oder warum wolltest du (eine wie) sie?
Liebt sie dich auch so intensiv wie du sie?
Worin zeigt sich eure Liebe?
Seid ihr bereit, gegenseitig eure Bedürfnisse zu erkennen, anzuerkennen und zu deren Befriedigung/Erfüllung beizutragen?
Zur Liebe gehört Freiheit.
Wie frei bist du - unter dem Einfluß der Liebe (ihrer Liebe / deiner Liebe)?
Zur Freiheit gehört Verantwortung.
Wie verantwortungsvoll bist du (dir und deiner Gesundheit gegenüber, deiner/eurer Zukunft gegenüber)?
Wie verantwortungsvoll ist deine Liebste, die es zuläßt, dass du so lange telefonierst, dass es so problematisch für dich wird?
Mein Therapeut sagte mir einmal, dass man evtl. nur eine gute Beziehung/Partnerschaft führen kann, wenn man gelernt hat, auch allein ein glücklicher Menscnh zu sein.
Wer von euch kann das von sich sagen?
Wenn "Liebe" oder Verliebtheit zu Sucht- bzw. Abhängigkeitserscheinungen führt, ist im Untergrund schon etwas nicht wirklich gesund. Da würde ich dann bald mal nach den tieferen Gründen forschen und anstreben, diese zu beheben.
Zitat: >>Ich liebe sie über alles<<:
Mehr als dich selbst?
Wäre es nicht vernünftiger, gesünder, sich selbst mindestens ebenso zu lieben?
Zitat" >>Es stürzt mich in tiefe Depressionen und beeinträchtigt mich stark in meiner Aufnahmefähigkeit<<.
Das sind wirklich ernstzunehmende Symptome! Das solltest du wirklich sofort ändern!
Ich argumentiere ganz anders als typische Psychiater/Schulmediziner, nämlich unter Einbezug des Faktors "Lebensenergie" und sage so: Diese Symptome sind Anzeichen von sehr mangelhafter Versorgung mit Lebensenergie. Möglicherweise ist die Aufnahme schon seit Jahren, evtl. schon seit deiner Kindheit beeinträchtigt. Das ist bei vielen, sehr vielen Menschen heute so. Das verschlechtert sich typischerweise bei vielen im Studium, wenn sie viel Info aufnehmen, bis spät in die Nacht oder die Morgenstunden arbeiten, angespannt sind, gestreßt usw.
Es gibt einige recht einfache Möglichkeiten, positv Einfluß zu nehmen.
Warum die Liebe - nicht - vorziehen?
Sehr viele Menschen heutzutage haben eine noch unreife, unzureichende Vorstellung von Liebe, von wahrer Liebe, von bedingungsloser Liebe.
Liebe ist - in ihrer höheren Dimension - nicht nur das unbändige, berauschende, beseligende usw. Gefühl, welches ja viele Menschen kennen. Liebe ist nicht nur das sich Hingezogenfühlen, das Zusammen- / Beieinanderseinwollen, sondern in der höheren Dimension ist Liebe - nach meinen Erfahrungen und aus heutiger Sicht - universelle Energie, göttliche Kraft und BEWUSSTSEIN. Ja, Liebe kann in der höheren Dimension ein Bewußtsein sein, das Grundlage einer inneren Haltung sein kann. Und aus dieser Haltung zum Beispiel kann ich bereit sein, auf das eine oder andere zu verzichten; oder dies oder jenes tun - auch wenn es weh tut - aber wenn ich weiß, daß es vernünftig, verantwortungsvoll, weise, gesund oder ähnliches ist.
Diese Dimension von Liebe ist eine höhere Dimension von "Verstand", von "Denken" - nämlich "Herzdenken".
Ich bin jetzt knapp 62. Bis vor sechs Jahren wußte ich nicht, daß es diese Dimension von Liebe gibt. Und ich hatte - natürlich - immer gedacht, ich wüßte, was Liebe ist...
Woher kommt die Liebe?
Wer "macht" die Liebe?
Ich sehe das heute so: Ich bekomme die Liebe nicht VON meinen Mitmenschen, die mich lieben, sondern DURCH sie. Denn die Liebe kommt ursprünglich immer von Gott. Wir Menschen sind nur Kanäle für die göttliche Liebe.
Und deshalb sind wir auch nicht darauf angewiesen, dass uns andere Menschen Liebe geben, sondern wir können die universelle, göttliche, Liebe SELBST an der Quelle zapfen. Jeder Mensch ist potenziell mit der Fähigkeit ausgestattet, im Bewußtsein Kontakt mit der Liebe Gottes aufzunehmen.
Seit ich das weiß, leide ich nicht mehr unter Einsamkeit, wenn ich allein bin.
Ich lebe im Bewußtsein, der - bedingungslosen - Liebe Gottes permanent teilhaftig zu sein.
Viel Glück!
DH für Deinen klugen Rat!
Zumal es sich für mich so anhört, als ob die Beziehung noch nie was anderes war als ne Fernbeziehung ... leb erstmal ein paar Wochen mit einem Partner zusammen ... da offenbaren sich Dinge, die man im Traum nicht vermutet hätte.
ich kann mich da nur anschliessen! Ich hatte 8 Jahre eine Fernbeziehung zwischen 400 und mehreren 1000km Distanz!
Die Liebe hat es ueberdauert, alles war perfekt... Bis wir zusammengezogen sind, dann gab es ploetzlich Probleme, die ich mir nicht vorstellen konnte, nie!
Wir haben es dennoch geschafft, mit viel Geduld und Kampf und sind heute verheiratet!
Ich haette mir aber noch schwerer getan, wenn ich wegen ihm meine Beduerfnisse zurueckgestellt haette und wuerde heute wahrscheinlich nicht in der Lage sein mich selbst zu ernaehren!
Wir gingen Jahre zusammen zur Schule und waren befreundet.
Wenn Ihr Euch schon so lange kennt, dann solltet Ihr wirklich ausreichend Vertrauen, Respekt, Verständnis und Toleranz füreinander haben, dass Euch eine kleine Distanz nicht so aus der Bahn wirft.
Und Ihr habt all diese Wochenenden und Semesterferien und sonstige Ferien, in denen Ihr viel Zeit miteinander verbringen könnt. Bloß nichts überstürzen! Das Studium ist super wichtig!