Frage von MirdochWurst, 94

Liebe KFZ-Versicherer, warum zahlen die Leute, die am wenigsten verdienen die höchsten Beiträge?

Die Fahranfänger, die meist noch in der Lehre sind (wie ich zum Beispiel) müssen Beiträge zahlen, die zum Teil weit über die 100 Prozent gehen und dabei meist nur um die 300 Euro verdienen (davon träumen ich).

Ich mache meine Lehre in einem Berufsbildungswerk und muss dementsprechend Sozialleistungen von der Agentur in Anspruch nehmen, welche meine (Taschengeld-)Vergütung auf ein niedriges Niveau halten. Dabei würde ich so gerne mit dem Auto zu den Betrieben fahren wo ich Praktikum mache, aber ich kann es mir nicht leisten.

Gibt es denn keine bessere Lösung für angehende Jobber? 😭

Expertenantwort
von Hamburger02, Community-Experte für Auto, 31

Nun ja, beim Bezahlen gibts das Solisaritätsprinzip und das Verursacherprinzip. Bei der KFZ-Versicherung gilt das Verursacherprinzip.

Da Autofahren kein Zwang ist, ist nicht einzusehen, warum andere deine Versicherung mitbezahlen sollen. Ich habe jedenfalls keine Lust dazu.

Antwort
von Gerneso, 44

Das Risiko ist nunmal höher bei Fahranfängern ohne Praxis und die Jugend und Risikobereitschaft / wenige Erfahrung sorgen dafür, dass Versicherungen hier mehr Geld wollen.

Eine Lösung kann sein, dass man kein "eigenes" Auto hat, sondern das Fahrzeug als Zweitwagen auf ein Elternteil angemeldet ist, welches mit dem ersten Auto bereits niedrig in den Prozenten ist und dass man eben als Fahrer angegeben wird und somit am Ende günstiger liegt als wenn man das Auto auf sich selbst anmeldet.

Nach einigen Jahren kann man dann das Auto auf sich ummelden und meist die Prozente mitnehmen.

Antwort
von chanfan, 54

Du bist echt lustig.

a. Wenn man sich kein Auto leisten kann, dann muß man andere Möglichkeiten finden.

b. Warum soll ich für dich als Fahranfänger, durch meine Versicherungsbeiträge mitfinanzieren? Ich finde die Regelung sehr gut, das Fahranfänger einen höheren Satz bezahlen müssen. (Tut mir leid für dich., aber da mussten meine Kinder auch schon durch. )

c. Das ganze hat einfach den Sinn, das durch die höheren Beträge die 
Fahranfänger eher geneigt sind vorsichtiger zu fahren. Das klappt zwar nicht bei allen so, aber bei vielen.

Antwort
von schleudermaxe, 12

... wer erzählt son Dummtüch?

Meine stuft in der ZFR die Anfänger über 23 ein in die SF-Klasse 4 und 48% Beitrag.

Antwort
von kevin1905, 25

Die Fahranfänger, die meist noch in der Lehre sind (wie ich zum
Beispiel) müssen Beiträge zahlen, die zum Teil weit über die 100 Prozent
gehen und dabei meist nur um die 300 Euro verdienen (davon träumen
ich). 

Mimimimimi.

Private Versicherer verbeitragen nach Risiko. Statistisch gesehen sind Fahranfänger und Generation 70+ diejenigen, die die meisten Unfälle verursachen, also müssen die auch den höchsten Beitrag zahlen.

Gibt es denn keine bessere Lösung für angehende Jobber? 😭

Du kannst mehr verdienen. Älter werden, den Wagen auf jemand anderen zulassen (Zweitwagen), etc..

Antwort
von NamenSindSchwer, 31

Und wenn du, der noch keine Fahrerfahrung hat und statistisch gesehen eine hohes Risiko ist, auch nur einen Unfall baust, bei dem du einen teuren BMW zu Schrott fährst, ist das für die Versicherung trotz hoher Beiträge ein Verlustgeschäft auf die nächsten 10 Jahre...

Antwort
von rena101955, 3

Bei der Kfz-Versicherung geht die Einstufung nicht nach Einkommen der versicherten Person, sondern nach Schadenhäufigkeit und Region des angemeldeten Fahrzeuges! Selbst gut Verdienende nutzen häufig die öffentlichen Verkehrsmittel, weil diese günstiger sind. Vielleicht gibt es aber trotzdem eine Möglichkeit, Dein Fahrzeug günstiger zu versichern über Eltern, Großeltern, die als Versicherungsnehmer auftreten und Du als Halter des Kfz. Erkundige Dich mal bei Deiner Versicherung nach diesen Möglichkeiten!

Antwort
von SaVer79, 42

Weil das Risiko nicht von der Höhe des Einkommens sondern von deiner Fahrpraxis, den km die du in Jahr fährst, von deinem Auto etc abhängig ist

Antwort
von eulig, 30

weil man das Unfallrisiko versichert. und das ist in der Fahranfängergruppe nun mal höher.

Antwort
von HobbyTfz, 19

Hallo MirdochWurst

Jeder, der das erste Mal ein Auto versichert, steigt bei einem gewissen Versicherungsbetrag ein. Das war bei uns auch nicht anders und wenn du dann unfallfrei fährst wird der Versicherungsbeitrag geringer (Bonus). Muss die Versicherung für Schäden aufkommen, die du verursacht hast wird die Prämie höher (Malus)

Gruß HobbyTfz

Antwort
von stertz, 29

Weil die Fahranfänger nun mal die meisten schweren Unfälle verursachen, bedanke dich bei deinen Altersgenossen.

Kommentar von schleudermaxe ,

... und warum stuft meine die ein in die SF-Klasse 4 und 48% Beitrag, wenn sie schon 23 oder älter sind?

Antwort
von ichBinSoNett, 20

Statistisch gesehen, ist die Wahrscheinlichkeit bei Fahranfängern eben höher, einen Unfall zu bauen, als bei Leuten mit mehr Fahrerfahrung. Demnach ist das Risiko für die Versicherungen größer. Mit einberechnet werden auch Fahrzeugtypen. Ein Auto, das viele junge Leute fahren, ist teurer als eine Familienkutsche

Antwort
von Menuett, 17

Fahranfänger verursachen die meisten und teuersten Schäden.

Dafür kann man doch nicht andere zahlen lassen...

Antwort
von kreuzkampus, 35

Ganz einfach: Weil Versicherungen keine Sozialämter, sondern Wirtschaftsunternehmen sind.

Expertenantwort
von fuji415, Community-Experte für Auto, 22

Weil Fahranfänger die überhaupt nicht Auto fahren können die schwersten Schäden verursachen die Preise sind voll gerechtfertigt billiger wird es mit den Jahren wen man nicht mehr so häufig Schrott baut . 

Und es wird auch nach PKW Typen die sehr häufig in Unfälle verwickelt sind gestaffelt die dann eine hohe Typenklasse haben  und auch Regional klassen wo man wohnt und lebt spielt da auch eine Rolle . 

Tabelle Schadenfreiheitsrabatte über die Jahre

http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index\_dvb.php?title=Schaden...(Kfz)


Antwort
von nurromanus, 20

Ich bin zwar kein Versicherer. Aber guck Dir einfach mal die Unfallstatistiken der 18- bis 25jährigen Fahrer an, da machen die hohen Prämien schon Sinn.

Antwort
von Falkenpost, 15

Du verwechselst hier was. Bemessungsgrundlage ist nicht das Gehalt, sondern deine Fahrerfahrung.

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