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Liebe Christen, liebe Atheisten und liebe alle anderen....

gefragt von ottosmops am 12.04.2009 um 12:19 Uhr

....ich habe gerade ein Problem mit meinem (etwa zwei Jahre alten) christlichen Glauben und meinen akademischen atheistischen (langjährigen) Freunden. Bei der leisesten Erwähnung dieses Glaubens bricht da leider ein Sturm von unreflektierter Ablehnung los, und sie weigern sich schlichtweg mir überhaupt zuzuhören. Ich bekomm also nicht mal die Chance Missverständnisse zu klären. Möchte hinzufügen dass dies wirklich gute Freunde sind und ich mich einer sehr toleranten, aufgeklärten Spielart vom Christentum verschrieben hab. Bin gerade recht ratlos und dankbar für jeden Tipp.


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borhap
beantwortet von borhap am 12. April 2009 12:33
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Viele, die sich "atheistisch" nennen, sind eigentlich keine Atheisten, sondern nennen sich nur so aus Bequemlichkeit, damit sie sich mit Glaubensdingen nicht auseinandersetzen müssen. Kommt also jemand wie du daher, der sich augenscheinlich mit dem Christentum und dem Christsein beschäftigt, macht das diesen "Atheisten" Angst oder zumindest Unbehagen und führt dazu, dass diese sich in Allgemeinplätze und Halbwahrheiten flüchten. Ich rate dir: Nimm's locker, lass dich von deinem Weg nicht abbringen und sei dir sicher, dass seitens deiner Freunde auch ein gutes Stück Bewunderung, wenn nicht gar Neid mitspielt - denn schließlich hast du etwas gefunden, nach dem viele andere sich ihr Leben lang sehnen: Einen Sinn im Dasein zu finden und einen Halt, der über das Materielle hinausgeht. Alles Gute!

Kommentar von Megaira am 12. April 2009 12:39

hm, ich denke teilweise hast du recht das man sich in halbwissen flüchtet...aber ich denke nicht das es das ist das leute neidisch isnd oder dergleichen, meiner meinung nach ist es eher dieses oft besprochene "abgeben" der verantwortung, denn soweit ich weis geht es wirklich viel darum "ihn" zu akzeptieren und an "ihn" zu glauben...und für mich persöhnlich sogar ist das zu einäugig... aber recht hast du trotzdem damit das er bei was bleiben soll was sinn in seinem leben macht, jawohl.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:41

Vielen Dank. :)

Kommentar von waquo am 12. April 2009 13:16

Die Atheisten sehen es andersherum.

Glauben ist für sie einfach intellektuelle Bequemlichkeit und Unfähigkeit zur Bescheidenheit.

Wo kommt das Universum her? Ich weiss es nicht. Was soll ich tun? Nach der Wahrheit suchen? Nein, dafür müsste ich ja zugeben, dass ich die Antwort nicht weiss. Sag ich halt, dass es Gott ist.

Dazu kommt, dass die Menschen unkritisch und bequem den Glauben der Eltern übernehmen. Einfach nehmen, was einem in die Wiege gelegt wird, ohne gross eigene Gedanken dazu beizutragen.

Wenn die Eltern christlich sind, wirst Du christ. Vielleicht aufgeklärter Christ.

Wenn die Eltern muslimisch sind, wird man Muslim. Vielleicht aufgeklärter Muslim.

Wenn die Eltern Hindu sind, wird man Hindu, vielleicht aufgeklärter Hindu.

Der Atheist sieht, sieht dass alle Religionen ihre Kirchen, Wunder, ihre Moral und auch sonst ähnliche Legitimationen haben und weigert sich, eine den anderen Vorzuziehen, nur weil es die Religion der Eltern ist. So kann man auswählen, bei welchem Fußballverein man die Fähnchen schwenkt, aber doch nicht, welcher Gott denn nun das Universum erschaffen hat.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 13:24

Darf ich kurz einwerfen, dass sich für mich "nach der Wahrheit suchen" nach einem religiösen Projekt anhört?! Soweit ich weiß hat die Wissenschaft gelernt "Wahrheit" als einen stets relativen Begriff zu sehen. Außerdem: Wäre ich in Indien aufgewachsen, wäre ich mit ziemlicher Sicherheit Hinduistin geworden. Und würde vermutlich die gleiche Schönheit darin sehen die ich jetzt im Christentum finden kann. Und die sich mir - von meiner Position hier und jetzt - nicht erschließt.

Kommentar von waquo am 12. April 2009 13:47

Wenn die Wahrheit so einfach zu finden wäre (ausserhalb der Mathematik, wo 2+2 niemals 5 ist, auch nicht wenn man aussergewöhnlich grosse zweien nimmt), würde die Suche nicht immer weiter gehen.

Man kann naturwissenschaftliche Theorien nicht verifizieren, aber man kann sie falsifizieren. Und die Wissenschaft hat viele Mittel entwickelt, sich der Wahrheit immer weiter anzunähern. Eine Religion ist das nur bedingt, aber durchaus eine Methode.

Einer der Kernpunkte der Wissenschaftlichen Methode ist die Unvoreingenommenheit. Wenn Du unvoreingenommen an Christentum und Hinduismus herangehen würdest, würdest Du in beiden die Schönheit entdecken, und könntest weder an die eine noch die andere glauben, einfach weil Du nicht die eine über die andere stellen könntest.

Diese Voreingenommenheit ist mit Verlaub das, was ich mit intellektueller Bequemlichkeit meinte.

Deine suche nach Spiritualität würde bei Atheisten mehr Respekt finden, wenn Du an anderen Orten suchen würdest. Irgendwo, wo nicht behauptet wird, dass man weiss, welcher Gott die Welt erschaffen hat und warum er dich für welche Sünden bestrafen wird. Zen vielleicht. Oder einfach nur meditieren, ganz ohne Religion.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 19:53

Da haben wir uns anscheinend gründlich missverstanden.. Ich finde auch dass Kreationisten nichts an Schulen verloren haben, und intellektuell ist deren Vorgehensweise nicht redlich. Und damit disqualifiziert. (Das war doch das, was im Hintergrund "lauert", oder?) Abgesehen davon: "Unvoreingenommenheit" gibt es genausowenig wie "Objektivität", auch bei Naturwissenschaftlern nicht. Ich bin auch als Christin nicht dazu verpflichtet Dogmen (zu Sünde und Schöpfung, z.B.) zu übernehmen. Ich stelle das Christentum NEBEN den Hinduismus (und den Islam, und den Zenbuddhismus...) und finde es "schön" weil ich darin verwurzelt und darin eingetaucht bin. Vergleichbar vielleicht mit Nachbars Ehemann - sie sieht in ihm bestimmt mehr Schönes als ich (wenns eine gute Ehe ist..;)), einfach weil sie ihn kennt. Und ein "objektiver Vergleich" wäre wohl eine unpassende Methode. Und das führt nun zu dem Punkt dass wir hier - wenn wir von Religion reden - von den Dingen des Herzens reden. Über die schlecht streiten ist. Will ich ja auch gar nicht. Ich will ja nur meinen Senf loswerden und mir den von anderen anhören, verdammt!! ;) In diesem Sinne einen schönen Abend!

Kommentar von waquo am 12. April 2009 20:23

90% von allem ist Mist. Das gilt auch für Wissenschaftler, von denen viele eben nur Mittelmässig sind und nicht unbedingt völlig unvoreingenommen.

Ich hoffe es ist ok, wenn ich mich nicht für meine Bekehrungsversuche entschuldige.

Frohen österlichen Abend noch.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 20:33

Ich würd gern noch eine Frage stellen: Warum möchtest Du mich bekehren? Was für einen Schaden könnte ich anrichten/davontragen?

Kommentar von waquo am 12. April 2009 20:47

Gewohnheit. Im Alltag sieht man viel zu oft harte Fakten, weichere Fakten, Spekulation und Unsinn als gleichberechtigte Meinungen nebeneinander. Das tut weh.

Man lernt, gewohnheitsmässig Unsinn und reine Spekulation als solche zu bezeichnen... wozu Religion nunmal auch zählt.

Für dich mag der Glaube an ein Leben nach dem Tod nur tröstende Wirkung haben, aber füge ein paar Belohnungsjungfrauen hinzu und Du hast einen Selbstmordattentäter. Wenn man meint, dass jeder glauben soll, was er will, ohne rationale Legitimation, öffnet man viele Türen.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 20:59

Außer der Kreationismusdebatte fällt mir gerade dafür kein Beispiel ein..Ich meine, natürlich fallen mir dutzende Beispiele ein, aber nur besagte Debatte hat mit Religion zu tun. Ich glaub gar nicht an ein Leben nach dem Tod. Und für die Selbstmordattentate gibt es doch politische Gründe?! Was der Welt fehlt - glaube ;) ich - ist eher Herzensbildung (die natürlich Selbstmordattentate und religiösen Fanatismus ausschließt) als strengere Wissenschaftlichkeit. Wobei ich nicht gesagt habe dass Wissenschaft unwichtig wäre.

Kommentar von waquo am 12. April 2009 21:15

Finde mal aufgeklärte Atheisten (Spaßsatanisten zählen hier nicht zu) in Gefängnissen. Entweder die schaffen es, nie geschnappt zu werden, oder sie begehen einfach kaum Verbrechen. Das sind hochmoralische Menschen.

Gottesfurcht ist kein guter Ersatz für ein Gewissen.

In polygamen Gesellschaften, wo wenige Männer viele Frauen binden und dadurch viele andere Männer keine abbekommen, wäre es schon nützlich, wenn die für die Jungfrauen im Himmel mehr Nachweise verlangen würden als nur Versprechungen. Hat ihnen aber keiner beigebracht. Die Gründe für die Attentate liegen natürlich woanders, aber es gäbe eben doch weniger davon, wenn sich die Drahtzieher die Bombengürtel selbst umbinden müssten.

PS: Kondome für Afrika.

PPS: Kindertagesstätten und Gebärmaschinen.

PPPS: Heimunterricht für bibeltreue Christenkinder.

PPPPS: Homöopathie. Keine Religion, aber auch etwas, das meint, auch ohne rationale Legitimation auszukommen. Oder wenn in ganzen Dörfern auf einmal jeder Kopfschmerzen hat, und die Kopfschmerzen natürlich alle von dem Handymast kommen. Und der Krebs vom Otto auch. Und nur wegen der Kopfschmerzen hat Hubert die Kontrolle über sein Auto verloren. Und Jutta sich das Leben genommen. Alles der Handymast schuld.

PPPPPS: Manchmal muss man eben, um für das eine zu sein, gegen das andere sein.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 21:23

Ich weiß doch dass auch Atheisten ein Gewissen haben, ich will auch Kondome für Afrika etc... Atheismus und Herzensbildung schließt sich ja nicht aus - aber es bedingt sich auch nicht gegenseitig. Ich war ja lange Deiner Meinung. Ich fürchte, diese Koppelungen (Aufklärung/Aufrichtigkeit; Religion/Verblendung und gerne in umgekehrter Kombination) funktionieren einfach so nicht. Gut, ich find das Ganze spannend, aber jetzt muss ich erstmal mit Stefan einen trinken gehen, Dir Danke und einen guten Abend!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 16. Mai 2009 15:09

"Wäre ich in Indien aufgewachsen, wäre ich mit ziemlicher Sicherheit Hinduistin geworden. Und würde vermutlich die gleiche Schönheit darin sehen die ich jetzt im Christentum finden kann. Und die sich mir - von meiner Position hier und jetzt - nicht erschließt."

Verdammte Schei...., wenn nur alle befähigt wären diesen derart simplen einfachen 1000% richtigen Sachverhalt zu begreifen, wir hätten eine bessere Welt!

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 10. September 2009 21:30

ich sehe in jeder religion schönheit


holodeck
beantwortet von holodeck am 12. April 2009 16:18
5x
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.
Hmmmm ... also ich habe trotz eines toleranten aufgeklärten christlichen Glaubens kein Problem mit Atheisten. Auch nicht im weiteren und engeren Freundeskreis. 's kommen sogar immer wieder auch neue dazu. Auch die Bibel im Bücherregal bietet keinerlei Ansatzpunkte für ablehnende Statements. Was mach' ich nur richtig?
.
Lass sie doch erst einmal reden und höre zu. In vielem haben Atheisten ja auch vollkommen Recht. Nur das sollte Dir doch nun überhaupt keine Probleme bereiten als Vertreter der toleranten aufgeklärten Spielart.
.
Sieh's positiv: solche Freunde sind eine hervorragende Herausforderung, seine Position und seinen Glauben immer wieder neu zu überprüfen. Man muss ja mit ihnen nicht alles diskutieren. Über Glauben schon gar nicht.
.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 20:06

Ich hätt ja gar kein Problem damit wenn es mal über "Religion ist scheiße" und "Nur Idioten glauben" hinausginge..Und ICH mal ausreden dürfte. Vielleicht ist es auch nur der erste Schock. Mein bester Freund ist schwul und in Altötting aufgewachsen, da hätt ich mit solchen Reaktionen rechnen sollen.. Merci, schönen Abend!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 12. April 2009 22:53

.
"Nur Idioten glauben"
.
grins
Auch das ein Statement mit dem sich leben lässt. Humor vorausgesetzt.
Ich pflege darauf zu antworten: "und mit so etwas bist Du nun befreundet" ;-))

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 16. Mai 2009 14:57

:-)))) Brüller!


anonym
beantwortet von Jebedaiha am 12. April 2009 12:21
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Haha, du musst ja auch nicht versuchen, sie zu bekehren, da würden viele ziemlich heftig reagieren ;).

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:25

Ich bin ganz weit davon entfernt irgendwen bekehren zu wollen... Es geht darum dass mich X zum Kaffeetrinken besucht, irgendwo in meinem Zimmer ein Buch über die Bibel rumliegt und ich mir erstmal einen Sermon über die Kreuzzüge und den Papst (den ich auch furchtbar finde) anhören muss. (Also bekehrt werde...;)). Macht mich traurig.

Kommentar von RealPeterPan am 12. April 2009 12:27

Naja, du kannst aber auch nicht leugnen, was die Kirche so alles veranstaltet hat, und auch heute noch veranstaltet.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:32

Das bestreite ich überhaupt nicht - und da bin ich auch der Meinung dass man lieber keine Religion haben sollte als eine einengende, gewalttätige. Aber nicht jeder Glauben führt zwangsläufig zu so einer Religion...

Kommentar von Megaira am 12. April 2009 12:33

genau, das war mal n guter satz, nicht jeder glaube führt zu einer religion...und das ist das beste, ein unabhängiges nicht von jemand anders gesteuertes denken...

Kommentar von Megaira am 12. April 2009 12:29

ja das christentum trägt halt eine starke geschichte mit sich, und das bild des bekehrens wird dir immer wieder begegnen, das ist nunmal ein teil der geschichte...ein gehasster teil, das ist wie wenn wir manchmal im internet sagen wir sind deutsch und sofort die ersten kommentare fallen das wir nazis sein, kennst du das?

Kommentar von Jebedaiha am 12. April 2009 12:31

Dann sag ihnen, dass die Kreuzzüge und die Handlungen des Papstes doch gar nichts mit dir zu tun haben ;). Offen und direkt.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:38

Jaha, wenn wir mal soweit kämen..;) Das sind die Missverständnisse, die ich nicht mal klären darf...


Hasii
beantwortet von Hasii am 12. April 2009 12:20
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Einfach nicht damit anfangen.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:30

Manchmal lässt es sich ja nicht vermeiden (siehe Kommentar unten). Womit ich nicht umgehen kann ist diese Weigerung das zu tolerieren - nicht akzeptieren oder verstehen, sondern einfach "sein lassen".

Kommentar von Megaira am 12. April 2009 12:32

siehst du, das is es was christen so unbeliebt macht "haben sie sich schonmal gedanken über gott gemacht?...er wird euch erlösen!" da kriegt man wut wenn man das hört weil das eben schwachsinn ist...so die meinung von einem nicht christen...er er er er...

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:40

Aber - wie schon erwähnt - ich will niemanden bekehren. Ich will solche Sätze weder sagen noch hören. Ich will nur, dass man mich bitte nicht für eine vom Papst ferngesteuerte Spinnerin hält. Bitte.

Kommentar von Megaira am 12. April 2009 12:45

hm, naja dann solltest du das gespräch mal anders angehen mit deinen freunden und klipp und klar sagen wie dich das belastet und dann dein standpunkt dazu sagen, das ist wichtig unter freunden, wenn man ein problem hat


anonym
beantwortet von RealPeterPan am 12. April 2009 12:21
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Ja, wenn jemand darüber nicht diskutieren möchte, dann sollte man es lassen.


Solipsist
beantwortet von Solipsist am 16. Mai 2009 15:05
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Soweit ich Dich bisher einschätze, hast Du kein klassisches Höllenbild und dringst somit mit Deinem Glauben nicht auf beleidigende Weise in die Persönlichkeitsrechte Deiner Freunde oder sonstiger Menschen ein.

Weiterhin bestehst Du nicht darauf im Recht zu sein und bist der Ansicht das dies schlicht der Stand Deiner Erkenntnis ist.

Natürlich teile ich vom intellektuellen Standpunkt aus Deine Ideen nicht, aber wenn das obige so in etwa stimmt, Gruß an Deine Freunde, sie mögen das gerne für albern halten, aber ein Glaube der konsequent nur auf das positive gerichtet ist und nicht mit dem Gedanken von immerwährender Schuld und Sünde arbeitet, ist gefälligst zu respektieren, da dieser eine Option in sich trägt welche sich auf die reale Welt übertragen lässt.

...

...

Tu mir einen gefallen und dreh die guten Christen in Deine Richtung, während ich das Ganze den Schlechten ausrede.

Dann haben wir beide die Welt in ca. 14500 Jahren befriedet.

...

Servus Otto,

Soli

Kommentar von ottosmops am 19. Mai 2009 22:06

...sprachs und verschwand in die "Sommerfrische"..;)

Grüße, und Danke! für den Buchtipp..

Tatsächlich hab ich den vor zwei Wochen - mehr nach Gefühl, und weil ich noch irgendwas mit "Alltag sei euer Tempel" wusste, und weil das Cover hübsch war - erstanden und war noch nicht dazu gekommen in Ruhe zu lesen.

Wirklich sehr schön.

(Aber das Ende von "Rohstoff" (Fauser) ist auch super...)


Karabasch
beantwortet von Karabasch am 12. April 2009 12:23
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Dann solltest du es lassen denn ob es wie in deinem Fall Atheisten sind oder Esoteriker die nicht zuhören können oder nicht wollen. Jeder muss seine Erfahrung selber machen denn wir bekamen ja den freien Willen.


maspick
beantwortet von maspick am 12. April 2009 12:23
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Politik, Religion ... das sind Themen die man meiden sollte, ausser man befindet sich unter Gleichgesinnten.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:35

Vermutlich hast Du Recht... Aber auf diese krasse Ablehnung war ich ü-ber-haupt nicht vorbereitet.

Kommentar von Megaira am 12. April 2009 12:40

thats life

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 12:43

Ja, thats life. Aber nicht in meinem engsten Freundeskreis, dachte ich.

Kommentar von Megaira am 12. April 2009 12:49

menschen sind menschen, auch wenns deine freunde sind...wie gesagt rede mit ihnen über genau das heutige problem, als freunde sollten sie dir zuhören wenn du sagst du hast n problem


Maienblume
beantwortet von Maienblume am 12. April 2009 12:24
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Wenn ich merke, daß ich mit guten Freunden über ein Thema keinen Konsens finden kann, dann wird das abgehakt, und in die Ablage gelegt - man muß nicht endlos darüber diskutieren!

Jedem sei seine Meinung doch zugestanden, und gerade über Glaubensfragen sollte man nicht streiten, denn letztendlich ist es etwas sehr Persönliches.


anonym
beantwortet von mialena am 12. April 2009 12:26
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du wirst keinen menschen dazu bringen seine meinung zu ändern, der glaube muss von innen kommen, allerdings ist es schade, dass grundsätzlich eine ablehnung eines gespräches gegenüber des glaubens herrscht, da ich denke, dass auch die auseinandersetzung damit zur allgemeonbildung gehört


anonym
beantwortet von Megaira am 12. April 2009 12:27
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ja hallo, du, ich selber als nicht chrisz ahbe auch ein riiieesenproblem wenn ich von christen angesprochn werden, und ich glaube das musst du akzeptieren und am besten nicht von sprechen, auch wenn es dir auf der zunge brennt deine christlichen und sicher auch nicht bös gemeinden ansichten zu vertreten. manche, und ich glaub nicht wenige, menschen haben eben ein problem damit....


OSQuest
beantwortet von OSQuest am 12. April 2009 12:27
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vielleicht vermuten sie eine Missionierungs- Tendenz hinter deinen Äußerungen.

Ein Priester empfahl einem Nichtchristen seinen Glauben. „Du bist ein guter Mensch und treuer Freund. Warum wirst du nicht auch, ein Christ?“ fragte er. „Wenn das, was du tust, Christ sein bedeutet, fehlt mir die Kraft dazu; und wenn es das ist, was die anderen tun, so habe ich kein Verlangen danach!“


Joschy0907
beantwortet von Joschy0907 am 12. April 2009 12:24
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ist ein Zeichen das du von sehr intolleranten Menschen umgeben bist...

Kommentar von 2ae4215d8ddc739b3321d04783ba795asmallmaspick am 12. April 2009 12:25

intoleranten

Kommentar von Eddd1e866a7e975e2eb070a3a9dcb564smallJoschy0907 am 12. April 2009 12:27

oh sorry, kann passieren...

Kommentar von waquo am 12. April 2009 13:08

Glaube ich nicht. Logisch denkenden Menschen tut es einfach weh, harte Fakten, weichere Fakten, Spinnerei und alles dazwischen als gleichberechtigte "Meinungen" nebeneinander stehen zu sehen.

Der Kampf für die Wahrheit ist nunmal leider ein Kampf, so lange zu viele Menschen weder Logik noch Vernunft zugänglich sind.


anonym
beantwortet von waquo am 12. April 2009 13:05
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Ob es Dir hilft weiss ich nicht, aber lass mich dir mal die atheistische Position erklären.

Atheismus wird den wenigsten Menschen in die Wiege gelegt. Da findet sich die Religion der Eltern, hierzulande in der Regel die Christliche. Während die meisten Menschen (wie wohl auch Du) den Glauben mehr Eltern mehr oder minder übernehmen, werden Atheisten in der Regel zu solchen, indem sie diesen Glauben aktiv ablehnen. Man stellt fest, dass man es nicht braucht, dass es nichts nützliches Erklärt, dass der Glauben einen ständig davon abhalten will, die Wahrheit zu erkennen...

Diese aktive Ablehnung kann schonmal etwas militant machen. V.a. in der Pubertät, wo man sowieso rebellisch ist.

Wenn man aber dann auch noch wissenschaftlich orientiert ist und den täglichen Kampf der Wissenschaft für die Wahrheit und gegen den Glauben miterlebt (Kreationismus im Biologieunterricht), bleibt man durchaus auch länger militant. Der Kampf wird gekämpft, weil er notwendig ist.

Kommentar von ottosmops am 12. April 2009 13:10

Gerade weil ich lange Zeit selbst Atheistin war (ich bin jetzt 30, oben in der Frage steht dass ich seit zwei Jahren glaube) bestürzt mich diese - naja: fanatische - Ablehnung. Über die "letzten Dinge" WISSEN Atheisten genausowenig wie Christen. Ich stimme aber mit Dir darin überein dass der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit für jeden Menschen wichtig ist.

Kommentar von waquo am 12. April 2009 13:20

Die anderen geben halt lieber zu, dass sie keine Ahnung haben, was die "letzten Dinge" sind, als sich bequemen trostspendenden Illusionen hinzugeben (Leben nach dem Tod etc.)


anonym
beantwortet von friendlylion am 12. April 2009 20:41
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Nimm deine "Freunde" an, wie sie sind. Dein Glaube wird dir Kraft geben, dass du es kannst. Ruhe bewahren. Lass sie "gackern". Es gibt viele mögliche Ursachen, warum sie sich so verhalten. Wer keine Erfahrung mit Gott hat, der KANN nichts Übernatürliches verstehen. Mit der Zeit wird sie deine Lebenseinstellung und deine Art, wie du die Probleme des Lebens bewältigst, beeindrucken. Und dann werden sie sich fragen, und vielleicht auch dich...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 16. Mai 2009 15:11

Also Christen haben weniger Probleme im Leben und können diese besser bewältigen, denn Ungläubige?

Seltsame Vorstellungen hast Du da.


carola111
beantwortet von carola111 am 15. April 2009 22:43
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Diese Ablehnung ist Rebellion gegen Gott. Ich habe vorher ein paar Beträge gelesen und erfahren, dass einer deiner Freunde schwul ist. Das ist allein schon ein Ausdruck totaler Ablehnung gegenüber Gott.

Jesus wurde u.a. beschuldigt und ihm wurden Lügen nachgesagt. ER sagte doch dazu nichts, sondern antwortete nur mit einem klaren JA als ER gefragt wurde, ob ER Gottes Sohn sei. ER stand über solchen Aussagen und war Herr der Lage.

Such dir doch zusätzlich Freunde in christlichen Kreisen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 16. Mai 2009 14:55

"dass einer deiner Freunde schwul ist. Das ist allein schon ein Ausdruck totaler Ablehnung gegenüber Gott."

...

Das ist blanke Menschenverachtung.


gaagle
beantwortet von gaagle am 26. Juni 2009 19:34
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sch-eiss auf die sch-eiss atheisten die kommn doch so oda so in die hölle !


coeleste
beantwortet von coeleste am 10. September 2009 21:26
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konfuzius sagte einmal: erzähl einem menschen einmal was.wenn er es ablehnt,schweige. seid weiter freunde. warte ab. irgendwann geschieht etwas. drängen bringt nix. du bist n guter missionar,wenn du keiner bist


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