Es hält sich schon seit Jahren hartnäckig das Gerücht, dass beim Einschalten des Lichtes in der Wohnung, der Stromverbrauch höher sei, als eine Stunde das Licht brennen lassen.
Was ist denn nun richtig ?

Was du meist ist sicher die kurzzeitige Stromspitze beim Einschalten (die kann allerdings tatsächlich kurzzeitig bis zum Siebenfachen "überschwingen"; deshalb gehen die meisten Glühlampen beim Einschalten kaputt).Das ist aber nur ein Impuls. Der Verbrauch wäre mathematisch das Integral unterhalb der Stromspitze; und das wiederum ergibt einen minimalen Wert (weil er so extrem kurz ist). Also mach dir wegen des Verbrauchs keine Gedanken; eher wegen der Haltbarkeit.
Der Stromzähler ist viel zu träge um den kurzzeiteigen Stromanstieg im Millisekundenbereich zu registrieren, wenn die Lampe einegeschaltet wird. Da ist eine Stunde anlassen, insbesondere bei einem antiquarischen Leuchtmittel, (Glühlampe) teurer. Was jedoch nicht zu bestreiten ist, dass die Lebensdauer der Lampe mit unnötigen Schaltvorgängen verkürzt wird. Hochwertige Energiesparlampen sind jedoch inzwischen sehr schaltfest und vertragen viele Schaltvörgänge.
Danke auch dir für die Mühe!

Die Stromanbieter würden sich freuen:-)
Das ist falsch. Die Birnen gehen zwar schneller kaputt, aber sie sind nicht so teuer.
das freut mich zu lesen. Dankeschön!
Nein das ist 100% falsch. Wie soll denn eine 100 Watt Birne beim einschalten 100 Watt verbrauchen können? Energiesparlampen brauchen zwar etwas mehr Energie zum Starten als während des Betriebes, aber das ist vernachlässigbar. Einziger Nachteil beim häufigen ein-und auschalten ist, daß die Brinen schneller kaputtgehen. Aber auch das passiert nicht so schnell, als daß es sich nicht lohnen würde immer das Licht auszusschalten, wenn es geht
freut mich dass es falsch ist. Danke!
Haltet mich bitte nicht für eine Klugsch.. oder Besserwisser, aber wenn man sich die Mühe machen würde und mit einem schnellen Messgerät mal messen würde, wäre der Einschaltstrom und somit die Wattzahl (P=UxI) während des Einschaltens (einige ms) höher. Grund: Der Wolframfaden der Glühbirne ist im kalten Zustand niederohmiger (Wiederstand=R) als im heißen. (I=U/R) Bei den nicht mehr gebräuchlichen Kohlefadenlampen ist es übrigens umgekehrt.
Gut, der Einschaltstromstoß ist wohl zehn mal höher, als der Normalstromfluß. Die Leistung wird in Watt pro Stunde angegeben. Bei einer 100 Watt-Birne werden dann in einer Sekunde 0.02777777 Watt geleistet, in 10 Millisekunden sind es dann 0.000277777777 Watt, und wenn beim Einschalten ein zehnfacher Strom 10 Millisekunden fließt, sind das 0.0027777777 Watt, gegenüber 100 Watt pro Stunde!
Je hartnäckiger die Gerüchte, desto falscher sind sie. Glühlampen und Energiesparlampen haben beim Einschalten keinen höheren Stromverbrauch.
Dieses "Gerücht" bezieht sich nicht auf Glühlampen, sondern auf Leuchtstofflampen. Der Stromverbrauch beim Starten entspricht etwa 30 min. Normalbetrieb, bei neueren Lampen soll dieser Zusatzverbrauch beim Einschalten auf 20 - 15 min. reduziert sein.
auf Leuchtstofflampen ??? Na das wußte ich auch noch nicht. Aber gut dass du den Tipp gegeben hast. DH
Je hartnäckiger die Gerüchte, desto falscher sind sie. Glühlampen und Energiesparlampen haben beim Einschalten keinen höheren Stromverbrauch.
kann man mal sehen, wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich treffe heute eine mir fremde Person bei Aldi. Wir kommen am Glühbirnenstand ins Gespräch, da sagt er mir, er wechselt alle Sparbirnen wieder aus, weil die Sparbirnen in der Einschaltphase zuviel Strom verbrauchen. Und ich habe diese Woche alle Stromfresser rausgeworfen und Wenigfresser eingedreht. tja..thats live..g*
hab´s kapiert . Danke !