Letzter Ausweg Suizid, wie kann das sein?

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Liebe/r greenDXD,

das klingt besorgniserregend. Wenn Dich der Gedanke daran, Deinen Erzeuger zu sehen so sehr belastet, dass Du Dich eher umbringen würdest, kannst Du Dich auch wegen akuter Selbstmordgefahr in eine Klinik einweisen lassen.

Denke bitte auch an Deine Oma, die es sehr verletzen würde, dass sie Dir nicht helfen konnte.

Falls Du einmal anonym mit jemandem sprechen möchtest, könntest Du auch mal bei http://www.nummergegenkummer.de oder http://www.telefonseelsorge.de vorbei schauen. Vielleicht gibt es in Deiner Stadt auch einen sozialpsychiatrischen Dienst, auch dorthin könntest Du Dich wenden.

Gib nicht auf!

Herzliche Grüße

Jenny vom gutefrage.net-Support

5 Antworten

Wie alt bist du?

Ist Dein Vater privat versichert?

Wenn Du 14 bist kannst Du die Krankenkassenkarte nehmen und zum Arzt gehen.

Irgendwann wird es wieder besser... dauert manchmal.

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Kennst du das Wort Aufgabe ? 

Willst du etwa aufgeben wegen Menschen die dir Sachen antun ? Wenn du das willst dann bitte schlag dir einmal vor dem Spiegel in's Gesicht.

Willst du das Gefühl haben stärker zu sein ? Dann denk nach, denk aber nicht über Leute nach die dir gutes zusprechen sondern über die, die dir schlechtes zusprechen. Nimm dieses Leid was sie dir angetan haben und wandle es in Psychische Energie um. Nimm dir diesen Schmerz den du fühlen musstest und schwöre dir diesen nie wieder fühlen zu müssen. Wenn du dies getan hast dann hast du akzeptiert was in der Vergangenheit passiert ist. 

Du stehst jetzt an einer Straße die sich in 2 Teile spaltet, diese Teile heißen Aufgabe und Kampf. Aufgabe ist dein momentaner Zustand da du von Selbstmord sprichst - Aufgabe = Alles aufgeben und Leute enttäuschen die dich LIEBEN. Der Kampf ist deine Vergangenheit sowohl als auch deine Zukunft, wenn du über das nachgedacht hast was oben steht und du dir sicher bist das du das alles nie wieder durch machen willst dann hast du in dem Kampf gegen deine Vergangenheit gewonnen. Ich will nichts schön reden indem ich jetzt sage das alles auf Anhieb gut wird denn, es wird jetzt anstrengend du musst dich mit vielen Dingen auseinander setzen vor denen du Angst hattest - Gespräch mit deinem "Erzeuger" und eine direkte Konfrontation mit allen Problemen die du bisher hattest. Wenn du davor keine Angst hast dann wirst du auch den Kampf gegen die Zukunft immer gewinnen. 

JETZT steht die verdammte Zukunft an, also kämpfe für das was du schon immer haben wolltest. "Zeige aber nicht mit den Fingern auf andere und sag, Du bist nicht dort wo Du hin wolltest, wegen Ihr, wegen Ihm oder sonst irgend jemanden. Schwächlinge tun das! Und das bist Du nicht... Du bist besser!"

DU nur DU alleine kannst aber entscheiden welchen Weg du gehst. 

Also was sagst du AUFGEBEN oder KÄMPFEN ? 

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Kommentar von greenDXD
23.07.2016, 22:38

totaler Blödsinn. Ich habe leider nicht die Möglichkeiten alleine über mein Leben zu entschieden, weil mein Erzeuger immer noch ein gewisses mitspracherecht hat. Ich kann nicht an meiner Zukunft arbeiten, weil dieses A-l leider immer da ist um sich mir in den Weg zu stellen.. 

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Kommentar von greenDXD
23.07.2016, 23:35

wieso sollte ich das tun? Ich bin doch einfach nur ein schwacher und aufgebender Mensch, im das zu wissen, muss ich den ganzen Mist nicht noch einmal erleben.

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Kommentar von Menuett
25.07.2016, 18:23

Was denn das für ein blödes Geseiere?

Zu viele Amifilme gesehen?

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Also, ich habe zwar auch keine 100 pro Lösung, aber versuche es!

Kannst Du nix zu Deiner Oma ausbüchsen oder zu einem Schulfreund, mit vertrauenswürdigen Eltern, vertrauenswürdigen Nachbar (der es Vater nix petzt)? Frage Oma ob sie Dir Geld gibt oder mit Dir zu einem anderen JA fährt? Guck mal im Netz, wo das wäre.  Erzähle denen was Du uns erzählt hast (anderes JA, angelogen, weil Du zu Oma wolltest, Vater dringend nötige Therapie abgebrochen,.........., Du einfach nicht mehr weiter weißt und Du Dich am liebsten umbringen würdest.), dass Dein Vater 2 Gesichter hat. Das liebe nette vor anderen Leuten und eins zur Familie. Erwähne das von Deiner Mutter, macht man ja auch nix einfach so aus Spaß an der Freude einen Selbstmord. Geb denen die Telefonnr. von Deinem Therapeuten (da können sie ja nachprüfen, ob es stimmt). Ist auch wichtig zu sagen, dass Dein JA im Ort voreingenommen ist, in Deinen Augen. Das Du eben erst XY Jahre bist und einfach nix mehr weiter weiß. Würdest alles tun um bei Deiner Oma leben zu können. Würdest auch ins KH-Psychiatrie, Wohngruppe oder so, für kurze Zeit gehen, damit sie das in Ruhe klären können und sehen/beurteilen, wie es wirklich um Dich steht. Oder wenn Dein Vater wieder mal austickt (Du fragst ob Du Therapie wieder machen kannst oder so), das Handy mit laufen lassen, als Beweis. Auch beim JA, könntest Du das machen. Und alles dem anderen JA vorspielen. Weiß ja vor Gericht soll so was nix zählen, aber vllt. bringt es doch was? 

Wünsche Dir das alles gut ausgeht für Dich und später wirst Du sicher sagen, bloß gut das ich noch lebe. Auch wenn Du es jetzt nix siehst, irgendwann kommt Licht am ende des Tunnels, mein dann geht alles gut aus.

Wenn was ist, frage mich an, versuche zu helfen, so gut ich kann!  ::-)

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Wie alt bist Du? Nein, ich lese jetzt nicht Deine anderen Fragen. Dein Alter ist wesentlich. 

Hier findest Du Deine kompetenten Ansprechpartner. Beachte bitte deren Ansprechzeiten. Aber schreibe gerne jetzt schon eine ausführliche Mail an sie. 

Das Jugendamt entscheidet NICHT über Deinen Wohnort. Das macht das Familiengericht. Bitte belese Dich bei Wikipedia zu Jugendamt. 

Ab dem Alter von 14 Jahren soll Dich das Familiengericht anhören. Es muss aber bis zum 16. Lebensjahr Deinen Vortrag nicht berücksichtigen. Ab dem 16. Lebensjahr ist es dazu verpflichtet. Gibt es ein Gesetz zu, auf welches das zuständige Bundesministerium vor zwei Jahren noch mal ausdrücklich in Printmedien aufmerksam machte. 

Du kannst beim Familiengericht rechtlichen Beistand beantragen. 

Sicherlich wäre es sehr oft viel sinnvoller, würden die Eltern in psychiatrische Therapie gehen. Leider wird diese Tatsache in unserem Staat von der Politik nicht so gesehen. - Meine Gedanken dazu würden zu einer Accountsperre führen, also denke sie Dir einfach. 

Tatsächlich wirst Du sehr wahrscheinlich erfolgreich sein, gehst Du selbst in Psychotherapie. Aber Achtung: 

Du hast Schnupperstunden!!! Frage Deine Krankenkasse, wie viele es sind. Nur wenn beide, Therapeut und Patient, sich über die zu bearbeitende Problematik und das zu erarbeitende Ziel einig sind, macht eine solche Therapie Sinn. Seid Ihr Euch nicht einig, suchst Du den nächsten Therapeuten auf. Dafür die Schnupperstunden. 

Auf diese Weise lässt sich ein fachliches Gutachten erarbeiten. Dieses ist dann vom Familiengericht zu beachten und zu berücksichtigen. 

Will Dich also das Jugendamt als beratende Stelle für das Familiengericht nicht unterstützen, sehe ich hier den Weg der Wahl. 

ABER

Bespreche die Situation mit nummergegenkummer ausführlich. 

Leider habe ich die Auffassung des Bundesverfassungsgerichts zu Pubertierenden noch nicht online gefunden. Das wird daran liegen, dass diese schon einige Jahrzehnte alt ist. 

So in den 1970-igern erklärte das BVerfGer in seiner Begründung, zur Pubertät gehöre nun mal, Fehler zu machen. Werde Einsicht gezeigt, so sei der Vorfall zu vergessen. 

Nun gut. Ich zitiere nicht wörtlich sondern aus dem Gedächtnis sinngemäß. Auf jeden Fall kann von einem Mitarbeiter im JA erwartet werden, dass Kenntnis über die menschliche Entwicklung und ihre Besonderheiten vorhanden ist. 

Nein. Selbstmord ist nie eine Lösung. Damit gibst Du diesem Subjekt von einem sogenannten Vater nur viel zu viel Macht über Dich. 

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir berichten, es ist tatsächlich ein angenehmes Gefühl, trotzdem den eigenen Weg gegangen zu sein. 

Chinesen haben ein Sprichwort, welches vielleicht eigenartig klingt: 

Der größte Umweg ist oft der kürzeste Weg. 

Glaube mir, es stimmt. 

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Kommentar von teafferman
23.07.2016, 22:30

Ok. Jetzt habe ich Deine anderen Fragen überflogen. Ich stelle also fest: 

Deine Mutter hat schon vor Jahren versucht, sich das Leben zu nehmen. Kaum grundlos. 

Dein Vater ist wieder verheiratet, hat zwei Kinder, das älteste, wenn ich recht gelesen habe, 10. Eins der Kinder hat eine Trisomie 21 und trägt mit 10 Jahren noch Windeln. 

Du bist letztes Jahr in der Schule zusammen gebrochen, hast seit letztes Jahr - mindestens - immer wieder Atemnot, nimmst Reisetabletten um überhaupt schlafen zu können. 

Ich kann Dir nur sehr dringend empfehlen, die von mir genannte Seite zu nutzen. Denn Du brauchst unbedingt Hilfe. 

Ja, keine Bange: 

Das sind Ehrenamtliche, aber oft kompetenter als die Mitarbeiter der JÄ. 

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Kommentar von greenDXD
24.07.2016, 00:08

Ich habe keine Lust mehr immer wieder und wieder meine Geschichte erzählen zu müssen, um dann zu hören: wende dich damit ans Jugendamt. Das habe ich oft genug durchgemacht. Vielleicht spreche ich morgen noch einmal mit meiner Oma und schaue, ob wir nicht noch einen letzten Versuch unternehmen. Danke für deine Mühen. Das ist die einzige Antwort, die wenigsten ein bisschen hilft (wenn ich nicht so verbittert wäre, würde sie auch viel mehr helfen!).

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Denk 5 Jahre in die Zukunft, was würdest du dann über diese Entscheidung denken?

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Kommentar von greenDXD
23.07.2016, 22:12

in 5 Jahren wäre die Entscheidung mit Sicherheit immer noch richtig, weil ich von diesem Al nicht loskomme und er und diese Situation mir meine ganze Zukunft versaut. 

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