Nunja ich habe jetzt da ich von meinem partner momentan getrennt bin alle meine freunde innerhalb 3 tage verloren... andere kommen anscheinend mit mir nicht mehr klar. Naja ich hasse sie dafür.. nunja ist ja auch jetzt erstmal egal... Wohin soll ich mich wenden? Zu einem psychater oder psychologen? Wie soll ich sagen ich weiß nicht was für beschwerden ich hab, ich habe eine unglaublich riesen große wut in mir und das stärkste gefühl was ich die meiste zeit des tages empfinde ist eigendlich hass oder unzufriedenheit. Aber ganz erlich ich denke nicht das es ohne medikamente geht gibts da nicht irgendwie so ner art doppelt gemoppelt? Geh ich zum psychater und der sagt mir was ich zutun? Tut mir leid für alle unanemlichkeiten sollte ich euch welche bereitet haben... ich weiß auch nicht was mit mir los ist

Psychotherapie-Informations-Dienst PID Tel.: 0228 / 746699
Vermittlung von psychologischer Psychotherapie
Internet: www.psychotherapiesuche.de
Die Probesitzungen gehen der eigentlichen Therapie voraus, die Kosten übernimmt bei Kassen zugelassenen Therapeuten die Krankenkasse. Als gesetzl.vers. Patient können Sie bei einer Verhaltenstherapie oder einer Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie bis zu 5, bei einer analytischen Psychotherapie bis zu 8 Probesitzungen pro Therapeut in Anspruch nehmen.

Ich würde dir den Psychologen empfehlen.Weil ich denke das deine Probleme auch ohne Medis in den Griff zu kriegen sind.Das kann ich aber ja auch nur sagen weil ich ja nur einen kleinen Teil von dir und deinen Problemen kenne,eben das was du uns hier erzählt hast^^
gibt ja auch johanneskrauttee, mach eine probestunde bei einen psychologen, erzähl ihn deine sorgen und für wie akut du deine krankheit hälst, da kann dir keiner helfen, erzähl das problem einen psychater der entscheidet denn was du brauchst, sowas hängt sehr viel von dir ab, bei großen verlusten denk ich eher hört sich nach psychologe an der dir hilft mit deinen schmerz umzugehen, sowas kann kein psychater.
Geh zu einem Psychologen. Psychiater (und auch Therapeuten) sind für ein Trauma zuständig. Und das hast du nicht.
ich würd erst mal zu nem psychologen gehen. die haben mehr ahnung, können dir psychiater empfehlen und von da bekommst du dann auch deine überweisung am besten und sinnvollsten
überweisung wohin?
überweisung zum psychologen...ein normaler hausarzt schreibt dir das normalerweise nicht.. außerdem bekommst du beim psychologen idr besser nen termin..psychiater sind teilweise schon wochen voraus ausgebucht..und n psychiater MUSS dich irgendwo mit rein schrieben
Das heißt ich soll einfach einen termin beim psychologen machen und in 1,2 wochen geh ich da mal hin und rede mit dem?
das kann auch schneller wie ein zwei wochen gehen...das kann auch gleich am montag sein..einfach sagen es ist dringend (ist es doch auch, oder? ;)) dann kommst du asap dran!
Der Psychiater ist Arzt und kann Medikamente verschreiben, der Psychologe i.d.R. nicht.
der Psychologe ist der richtige Weg. Der ist dafür da, Dir zu helfen, Dich mit Gefühlen und Lebensumständigen auseinanderzusetzen und an Deinem Selbstbild zu arbeiten. Einen Psychiater brauchst Du erst, wernn der Psychologe feststellen sollte, dass Du ein tiefgreifendere Störung hast, die man nicht durch ambulante Betreuung in den Griff bekommt.
aber dann kann ich ja noch ganz schön lange auf so einen termin warten oder?
DieWiese am 15. Februar 2009 03:29 Ambulante Termine werden i.d.R. einmal die Woche festgesetzt, dauern dann etwa eine Stunde.
Ambulante termine? Was ist das..?
DieWiese am 15. Februar 2009 03:35 Ambulante Termine.... das bedeutet, dass Du ab und an zum Arzt gehst. Das Gegenteil davon ist stationär, was bedeuten würde, dass Du Dich für längere Zeit in einer Klinik aufhalten würdest.
habe ich das recht frei zu wählen oder wenn der herr doktor der meinung ist man müsste mich einsperren würde ich in eine geschlossene kommen?
Du hast das Recht zu wählen, außer der Arzt würde feststellen, dass Du eine Gefahr für Dich selbst oder andere darstellst. Dann kann er dich auch einweisen.
toll bei dem was ich sage... wird der mich bestimmt einsperren...
DieWiese am 15. Februar 2009 03:45 abwarten
naja, wenn du Selbstmordgedanken hast oder Gewaltfantasien dann kann das schon sein - und dann wäre es vielleicht wirklich besser, du bist unter Beobachtung, bis Du Dich wieder beruhigt hast. Ansonsten sperren die einen nicht so schnell weg.
ne, so ist es nicht. natürlich arbeitet der psychiater mehr auf, allerdings hat ein psychologe wesentlich mehr kenntnisse, und wissen und stellt dich nicht einfach so ruhig. das ist nicht so wie man es sich immer vorstellt... ;) mich hat noch nie versucht ein psychologe ruhig zu stellen...ich find pychiater viel schlimmer als psychologen...(hab erwachsenen-adhs und hat nen langen weg in der richtung hinter sich...weiß also wovon ich rede ;))
deepunder, du vertauschst hin und wieder die beiden begriffe und dadurch weiß ich dann leider nicht so genau, was Du wirklich meinst :-(. Ahnung haben beide - der Psychiater kennt sich besser aus mit chemischen (Un-)gleichgewichten und so, eben den ganzen körperlichen Ursachen für eine psychische Störung. Er ist ja eben Arzt. Der Psychologe hat sich dafür sehr viel ausführlicher damit befasst, wie der gesunde Menschliche Geist auf Einflüsse von außen reagiert, sich schützt und dadurch vielleicht für den Betroffenen selbst zur Belastung wird.
Während ADHS ja durchaus eine Krankheit mit körperlichen Ursachen ist (und daher durchaus auch in die Hände eine Psychiaters gehört), scheint es mir bei der Fragestellerin eher ein Problem des Umgangs mit der Umwelt zu sein.
Sowas gehört dann aus meiner Sicht eher in die Hände eines Psychiaters - jedenfalls zunächst. Falls der feststellt, dass da andere Ursachen zugrunde liegen, wird der schon weiter verweisen.
Das ist jedenfalls meine Meinung.
beim psychologen musst du weniger arbeiten..der ist arzt und MUSS dich wie oben gesagt aufnehmen und "anschaun" psychiater eben nicht
isses nicht eher umgekehrt?? beim Psychiater wird man dafür oft eher ruhig gestellt, als dass man tatsächlich etwas aufarbeitet.
ne, so ist es nicht. natürlich arbeitet der psychiater mehr auf, allerdings hat ein psychologe wesentlich mehr kenntnisse, und wissen und stellt dich nicht einfach so ruhig. das ist nicht so wie man es sich immer vorstellt... ;) mich hat noch nie versucht ein psychologe ruhig zu stellen...ich find pychiater viel schlimmer als psychologen...(hab erwachsenen-adhs und hat nen langen weg in der richtung hinter sich...weiß also wovon ich rede ;))

Mit anderen Worten, Du hattest bis jetzt garkeine Freunde. Fang einfach damit an. male or female - ganz egal
ich hatte freunde... aber wie soll ich sagen... wenn sie nicht das taten was ich wollte oder wenn sie behaupteten ich sei krank oder zu krass oder ich soll aufhören dann hab ich eine wut auf sie bekommen und hab gesagt sie sollen verschwinden und naja aber eine partnerin hab ich und für die mach ich natürlich alles und meine freunde sind mir sowieso eigendlich egal... da sie für mich eigendlich absolut nichts bedeuten..
Sieslack am 15. Februar 2009 03:42 Schade fuer Dich. Richtige Freunde oder Freund sind so wichtig. Die moegen Dich obwohl sie Dich kennen. Denk mal darueber nach ! Deswegen hatte ich einen Rauhhaardackel ......
DieWiese am 15. Februar 2009 03:48 Sollte es nicht viel mehr heißen, sie mögen Dich WEIL sie Dich kennen?

Ich würde mir den Frust ...rausjoggen...Zuviel Seelenbim bam macht machnmal alles nur noch schlimmer. Auch kann Johanneskraut helfen.Es muss nicht immer schon direkt Psychopharmaka sein. Deine Gefühle sind normal. Solange daraus keine Rachelust oder mehr wird kannst Du das auch so bewältigen..Du schaffst das!!
@Knoedelchen, mit diesem Beitrag werden all Deine Fragen beantwortet:
http://www.bdp-verband.org/psychologie/psytherapie.shtml#wann
Wer ist wer?
Psychotherapeut - Psychiater - Psychologe
Drei Begriffe, die immer wieder verwechselt werden, wenn Menschen bei seelischen Erkrankungen, Beschwerden u.Störungen oder körperl.u.soz.Problemen Hilfe suchen und überlegen, an wen sie sich am besten wenden. Unsere Begriffserklärungen sollen dabei helfen. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Die Vertreterinnen dieser Berufsgruppen sind natürlich mitgemeint.
Ein Psychotherapeut übt Psychotherapie aus. Das kann ein Psychologe ("Psychologischer Psychotherapeut"), oder ein Mediziner ("Ärztlicher Psychotherapeut") sein - beide dürfen Kinder, Jugendliche und Erwachsene behandeln - oder ein Pädagoge oder Psychologe, der nur für die Therapie von Kindern und Jugendlichen ausgebildet ist ("Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut"). Alle drei haben zusätzlich zu ihrem "Grundberuf" eine psychotherapeutische Zusatzausbildung abgeschlossen.
Psychiater
Facharzt für seelische Erkrankungen oder Störungen. Psychiater gehen von der körperlichen Seite an psychische Probleme heran
Der Psychiater hat Medizin studiert. In seinem Studium hat er sich in erster Linie mit der Funktionsweise und den Erkrankungen des menschlichen Körpers - kaum mit der Psyche des Menschen - beschäftigt und gelernt, diese Krankheiten hauptsächlich mit Medikamenten zu behandeln.
Nach Abschluss des Medizinstudiums hat er in med. Einrichtungen eine mehrj. Facharztausbildung zum Psychiater absolviert. In dieser Ausbildung hat er spezielle Kenntnisse über Entstehung und Verlaufsformen von Krankheiten des Geistes und der Seele erworben und gelernt, diese Krankheiten zu erkennen und zu behandeln, zumeist mit Medikamenten, den sogenannten Psychopharmaka. Erst eine psychotherapeutische Zusatzausbildung berechtigt einen Psychiater (oder einen anderen Arzt), auch Psychotherapie auszuüben und neben der Facharztbezeichnung (hier: Psychiater) die Zusatzbezeichnung "Psychotherapie" oder "Psychoanalyse" zu führen.
Psychologe
Hochschulabsolvent, der das Fach Psychologie studiert hat. Psychologen beschäftigen sich damit, menschliches Erleben (z.B. Gedanken und Gefühle) und Verhalten zu beschreiben, zu erklären, vorherzusagen und zu ändern. Psychologen gehen von der psychischen Seite an psychische Probleme heran.
Ein Psychologischer Psychotherapeut verwendet keine Medikamente. Sein Behandlungsansatz ist ein anderer. Er unterstützt den Patienten mit psychologischen Mitteln dabei, die psychische Erkrankung durch eine bewusste Auseinandersetzung mit ihren Ursachen und/oder durch gezieltes Einüben neuer Verhaltensweisen zu überwinden. Falls eine organische Erkrankung mitbehandelt werden muss, oder wenn bei einer psychischen Erkrankung eine Kombination von psychologischer und medikamentöser Therapie notwendig ist, arbeitet der Psychologische Psychotherapeut mit Ärzten zusammen.
Die Spreu vom Weizen trennen
Woran erkennt der Laie die Fachleute für Psychotherapie?*
Den Titel "Psychologischer Psychotherapeut" darf nur führen, wer als Dipl.-Psychologe ein Hochschulstudium der Psychologie abgeschlossen hat u. die staatl. Anerkennung seiner psychotherapeutischen Qualifikation durch die Approbation besitzt. Außer diesen Psychologen dürfen sich Ärzte als "Psychotherapeut" bezeichnen, wenn sie nach dem Medizinstudium eine psychotherapeutische Zusatzausbildung absolviert haben. Bei "Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten" kann die Grundausbildung auch in einem Studium der Pädagogik oder Sozialpädagogik bestehen.
Darauf müssen Sie achten!
Nur der Titel "Psychologischer Psychotherapeut" (sowie die Kurzform "Psychotherapeut") ist geschützt. Auch Personen, die nicht berechtigt sind, diesen Titel zu führen, dürfen psychotherapeutische Behandlungen anbieten. Äußerste Vorsicht ist gegenüber "Behandlern" geboten, die ohne ein Medizin- oder Psychologiestudium und eine psychotherapeutische Qualifikation ihre Dienste nur auf der rechtlichen Basis des "Heilpraktikergesetzes" offerieren. Sie gehen bei der Suche nach einem qualifizierten Behandler immer sicher, wenn Sie sich bei seriösen Einrichtungen: z.B. Krankenkassen, Vermittlungsdienst PID, erkundigen. Scheuen Sie sich im Zweifel auch nicht, den Therapeuten Ihrer Wahl direkt nach seiner Ausbildung zu fragen! (Nähere Informationen zum Vermittlungsdienst PID)
Die richtige Therapieform und der passende Psychotherapeut.
Wer sich über Spezialisierungen von Psychotherapeuten informieren will, bevor er einen Psychotherapeuten aufsucht, kann dies beim Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) tun
...Viele qualifiziert ausgebildete Psychologische Psychotherapeuten haben deshalb trotz Approbation nach dem Psychotherapeutengesetz nicht die Zulassung zur Abrechnung mit Krankenkassen. Über die Krankenversicherungskarte (vgl. "Der direkte Weg zum Psychotherapeuten") kann nur eine psychoanalytische Therapie, eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder eine Verhaltenstherapie in Anspruch genommen werden. Andere wissenschaftlich abgesicherte Methoden wie die Gesprächspsychotherapie, die Gestalttherapie und die systemische Familientherapie werden von den Kassen bisher nicht übernommen, wenn die Behandlung ambulant erfolgt. Sie muss ggf. privat bezahlt werden (siehe aber "Die Möglichkeit der Kostenerstattung...").
Ebenso wichtig wie die Therapieform ist, dass die "Chemie" zwischen Ihnen und dem Therapeuten stimmt. Achten Sie auf Ihre innere Stimme. Fühlen Sie sich im ersten Gespräch mit einem Therapeuten gut aufgehoben, ist eine bedeutende Voraussetzung für den Therapieerfolg erfüllt. Stellt sich in den ersten Sitzungen kein Vertrauensverhältnis ein, sollten Sie einen anderen Psychotherapeuten aufsuchen.
So können Sie sich informieren:
Gelbe Seiten: Adr. u. Telefonnummern von Psychotherapeuten finden Sie im Branchentelefonbuch Ihres Wohnortes. Die "Gelben Seiten" geben allerdings keine weiterführenden Hinweise zu den dort aufgeführten Therapeuten. Bitte beachten Sie unbedingt, dass der Titel "Psychotherapeut" erst seit dem 1. Januar 1999 gesetzlich geschützt ist und erst seitdem nur noch von staatlich "approbierten" Behandlern geführt werden darf. In älteren Adress- und Branchenbüchern sagt der Titel "Psychotherapeut" deshalb nichts über die Qualifikation aus, so dass hier zusätzlich die Gefahr besteht, dass Sie an einen Scharlatan geraten.
Krankenkassen: Sie können sich auch bei Ihrer Krankenkasse erkundigen. Jede Krankenkasse verfügt über Adresslisten der Vertragsbehandler; das sind Psychologische Psychotherapeuten und Ärzte, die von den Kassen anerkannt sind.
Kostenloser Service:
Der für Anfragende - bis auf die Telefongebühren - kostenlose PID-Beratungs- und Vermittlungsservice ist unter der zentralen Telefonnummer 0228 - 74 66 99 zu folgenden Zeiten direkt erreichbar: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr Montag und Donnerstag: 13.00 - 16.00 Uhr
Schriftliche Anfragen werden ebenfalls umgehend beantwortet (bitte frankierten Rückumschlag beifügen). Sie sind zu richten an: Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) Oberer Lindweg 2, 53129 Bonn
Im übrigen ist PID auch per Telefax und E-Mail zu erreichen: Fax: 0228 - 64 10 23 E-Mail: pid@dpa-bdp.de
Wer einen Internet-Zugang hat, kann auch selbst seine Auswahl treffen. Die Homepage des PID hat die Adresse www.psychotherapiesuche.de
Darauf müssen Sie achten: Wenn Sie einen Therapeuten ausgewählt haben, vereinbaren Sie einen Termin für das erste Gespräch. Klären Sie schon bei diesem ersten Kontakt die Frage, ob im Fall einer Behandlung die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Der direkte Weg... ...zum Psychotherapeuten.
Wenn Sie bei einer AOK, einer Ersatz-, Betriebs-, Innungs- od. anderen gesetzl. KK krankenversichert sind, haben Sie grundsätzl. die freie Wahl unter allen sog.Vertrags-Ärzten und Vertrags-Psychotherapeuten. Sie können daher einen kassenzugelassenen Psychologischen Psychotherapeuten ohne Überweisung, d. h. ohne vorher einen Arzt konsultieren zu müssen, direkt aufsuchen. Diese Psychologischen Psychotherapeuten behandeln nicht auf Verordnung des Arztes sondern stellen eigenständig fest, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und führen erforderlichenfalls die psychotherapeutische Behandlung eigenverantwortlich durch. Mit der Inanspruchnahme des Psychotherapeuten sind für Sie bis auf die Vorlage Ihrer Krankenversicherungskarte in der Regel keine besonderen Formalitäten verbunden. Das Antrags- und Genehmigungsverfahren wickelt der Psychotherapeut direkt mit Ihrer KK ab. Die Kosten der (genehmigten) Behandlung werden von der gesetzlichen Krankenkasse in voller Höhe übernommen.
Die ersten Behandlungsstunden werden als "probatorische", d. h. vorbereitende Sitzungen bezeichnet. In ihnen stellt der Therapeut Diagnose und ggf. Indikation für eine Behandlung. Meist zeigt sich in diesen Sitzungen auch schon, ob sich voraussichtlich die notwendige vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihnen und dem Therapeuten einstellen wird, die für den Behandlungserfolg sehr bedeutsam ist.
Nach den probatorischen Sitzungen bei einem Psychologischen Psychotherapeuten, doch bevor der Therapeut mit der eigentlichen Behandlung beginnt, müssen Sie einen Arzt, z. B. Ihren Hausarzt, aufsuchen. Dieser klärt ab, ob evtl. auch eine körperliche Erkrankung vorliegt, die zusätzlich med. zu behandeln ist. Darauf müssen Sie achten: Gesetzl. Krankenkassen übernehmen die Kosten für Psychotherapie ausschließlich bei einer psychischen Störung mit "Krankheitswert". Lebens-, Ehe- oder Erziehungsberatung zählen nicht zu den Kassenleistungen.
Wichtiger Hinweis: Da im Rahmen der vorliegenden Information nicht alle Einzelheiten berücksichtigt werden können, erkundigen Sie sich in Zweifelsfällen deshalb unbedingt vor Beginn einer Therapie bei Ihrer Krankenkasse, beim Therapeuten Ihrer Wahl oder beim Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) danach, was Sie beachten müssen!
Psychotherapie-Informations-Dienst (PID)
Oberer Lindweg 2, 53129 Bonn
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