Frage von MonaxD, 17

Lesen macht Glücklich-Argumentation?

hey, ich mach das normalerweiße nicht, aber wir haben als Deutschhausaufgabe den obengenannten Satz bekommen und sollten entweder dafür oder dagegen Argumentieren. Ich bin neu auf der Schule und möchte nicht schon in der 2. Stunde einen schlechten Eindruck machen. Also ich möchte jetzt nur kurz eure meinung über den unten geschrieben Text hören. Danke schon mal im voraus. Ps. Ich bin schlecht in Kommasetzung dass weis ich selber

Lesen macht glücklich Im Folgenden werde ich Argumente aufzeigen, die belegen, dass Lesen glücklich macht. Bücher dienen oft als Möglichkeit um der Realität zu entfliehen. Viele Bücher spielen in unbekannten Welten oder in einem Zeitalter die schon seit Jahrhunderten vorbei ist. Dadurch ist leicht sich in dieser Welt zu verlieren und schnell zu vergessen welche Probleme man in der Realität hat. Die Probleme des Protagonisten lenken einem eine Zeit lang ab. Was dem Leser in einen temporären Glückzustand versetzt. Doch kein Buch ist unendlich lang und jeder muss aus dieser Welt wieder aufwachen und sich der Realität stellen. Doch gute Geschichten, können auch langzeitig Glück hervorrufen. Oft stellen sich Protagonisten in Geschichten Gegnern die ein Äquivalent in der realen Welt haben. Ob es jetzt die Dementoren aus Harry Potter sind, die ursprünglich Rowlings Depressionen verkörperten oder der schmerzliche Verlust eines geliebten Menschens ist, viele Leser konnten dank solcher Geschichten irgendwann wieder aufstehen und weitermachen, weil es einen Charakter gab, der das gleiche durchgemacht hat und es trotzdem geschafft hat seinen Schmerz zu überwinden.

Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für deutsch, 4

Lesen macht glücklich 

Im Folgenden werde ich Argumente aufzeigen, die belegen, dass Lesen glücklich macht. Bücher dienen oft als Möglichkeit, (Komma) um der Realität zu entfliehen. Viele Bücher spielen in unbekannten Welten oder in einem Zeitalter, (Komma) das (→ es heißt das Zeitalter) schon seit Jahrhunderten vorbei ist. Dadurch ist leicht, (Komma) sich in dieser Welt zu verlieren und schnell zu vergessen, (Komma) welche Probleme man in der Realität hat. Die Probleme des Protagonisten lenken einen (→Akkusativ: jemanden ablenken) eine Zeit lang ab, was (Satz fortführen,  weil es sich hier nur um einen Teilsatz handelt) den Leser (→Akkusativ, jemanden versetzen) in einen temporären Glückzustand versetzt. Doch kein Buch ist unendlich lang und jeder muss aus dieser Welt wieder aufwachen und sich der Realität stellen. Doch gute Geschichten (kein Komma) können auch langzeitig Glück hervorrufen. Oft stellen sich Protagonisten in Geschichten Gegnern, (Komma) die ein Äquivalent in der realen Welt haben. Ob es jetzt die Dementoren aus Harry Potter sind, die ursprünglich Rowlings Depressionen verkörperten, (Komma) oder der schmerzliche Verlust eines geliebten Menschens ist - viele Leser konnten dank solcher Geschichten irgendwann wieder aufstehen und weitermachen, weil es einen Charakter gab, der das gleiche durchgemacht hat und es trotzdem geschafft hat, (Komma) seinen Schmerz zu überwinden.

Du solltest Dich tatsächlich mit der Kommasetzung auseinandersetzen und außerdem mit der Kasusmarkierung: Wann kommt der Akkusativ, wann der Dativ?

Du könntest Deine Argumentation schöner aufbauen - mit einer Einleitung,  die zum Thema hinführt und nicht nur platt darüber informiert, was nun passiert. Auch ein Abschluss wäre schön. 

Lesen bezieht sich ja auch nicht nur auf Literatur. Warum schreiben sich Menschen Postkarten, Briefe - Liebesbriefe? 

Antwort
von Matsouka, 10

Ich finde den Text ganz gut.
Den letzten Aspekt kannst du vllt so schreiben: der Leser identifiziert sich mit dem Protagonisten.
Ansonsten hast du alles super genannt. Ein Einfall von mir: Manche Menschen sind so sehr in ihrer Fiktiven Welt gefangen, dass sie sich von der realen Welt isolieren.

Du wirst auf alle Fälle KEINEN schlechten Eindruck machen ! c:

Kommentar von MonaxD ,

ja, das Argument das du gesagt hast, ist mir natürlich auch gekommen aber das Argumentiert ja nicht dafür und wir sollten eine einseitige Argumentation schreiben. 

Danke dass du ihn dir durchgelesen hast :)

Kommentar von Matsouka ,

ach einseitig :P na dann.
Kein Thema :)

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