Franziska82 am 15.04.2008 um 4:45 Uhr
Verdirbt man sich die Augen durch das Lesen am Bildschirm mehr als durch das Lesen ausgedruckter Dokumente? Und wenn ja, warum?

Oh - jetzt bin ich eben zufaellig auf die Antwort gestossen:
Wenn man in den Bildschirm blickt, blickt man direkt in eine Lichtquelle hinein. Das menschliche Auge ist allerdings nur für das Aufnehmen von reflektiertem Licht "gemacht".
Die Lichtquelle des Bildschirms verbraucht den Sehpurpur viel schneller als das reflektierte Licht das einem entgegenkommt, wenn man in ein Buch schaut.
Das Lesen eines Buches/ausgedruckter Texte ist also viel gesuender als das Lesen am Bildschirm.

Ich lese mit Vorliebe auf dem Papier. Es hat einfach mehr Sinn, sich in eine Ecke zu verkriümeln und mit einem gemütlichen Getränk ein wenig auszuspannen... Da ich jedoch extrem viel am PC recherchiere und an Wissen gar nicht genug bekommen kann, ziehe ich trotz bestehender Problematik den PC-Monitor recht oft vor... Die Zeiten ändern sich. Ferner hat das Lesen auf dem Papier gesundheitliche Vorteile.
Luise am 15. April 2008 08:02 DH. Geht mir genauso. Laptop im Bett geht nicht wirklich.
Miguelgonzerres Paolopestossolos am 15. April 2008 08:07 Moin. Ich kann im Bett nicht lesen. Ich habe dafür eine "Ecke"... So, wie man es aus alten Filmen kennt. Man soll in RUHE lesen... Mir gelingt es selten. Die zeit, die Zeit.
Franziska82 hat ja schon die Frage der Augenschonung beantwortet. Ein zusätzlicher Aspekt ist auch, dass man - nachgewiesenermaßen! - Texte auf Papier genauer und aufmerksamer liest als auf dem Bildschirm, weil in beiden Fällen unterschiedliche Hirnareale beansprucht werden (einmal das "Lesezentrum" und einmal das "Bildbetrachtungszentrum", mal ganz laienhaft ausgedrückt). Ich kann dies aus meiner Erfahrung als Übersetzerin nur bestätigen: Wenn ich meine übersetzten Texte Korrektur lese, entdecke ich viele Fehler regelmäßig erst auf dem Ausdruck, selbst wenn ich auf dem Bildschirm bereits vorab Korrektur gelesen habe, weshalb ich es mir grundsätzlich zur Angewohnheit gemacht habe, jede Übersetzung einmal für die Korrektur auszudrucken.

Ich denke, deine Antwort (leider ohne Quellenangabe!) kann, aber muß nicht stimmen!
Wie soll das Auge erkennen, ob es emittiertes oder reflektiertes Licht ist?
Die vorzeitige Ermüdung der Augen beim Lesen am Monitor kann viele Gründe haben.
Der Monitor löst nicht hoch genug auf,
Er ist zu hell eingestellt,
die Bildwiederholfrequenz ist zu niedrig,
Der Monitor ist nicht strahlungsarm etc....
All diese Mängel lassen sich aber durch einen sehr guten Monitor minimieren.
Ich arbeite sehr viel am (guten) Monitor und kann keine übermäßige Ermüdung feststellen.
Allerdings lese ich auch gerne mal ein Buch, aber das aus anderen Gründen.
(Momentan gerade "die Tore der Welt" von Ken Follet, - sehr spannend!)

Längere Texte lese ich bevorzugt vom Papier. Wenn ich den ganzen Tag auf den Bildschirm starren muss, dann tränen mir die Augen und ich sehe am Abend nicht mehr so gut. Das ist mir bei Büchern, Akten oder anderen schriftlichen Aufzeichnungen noch nie passiert.

Also, kurze Infos lese ich lieber am Bildschirm. Bei längeren Texten lässt bei mir die Konzentration am Bildschirm schneller nach als bei Büchern. Weiter kann ich aus meinen Beobachtungen schöpfen und dir sagen, dass ich erst eine Brille brauchte, als ich mitten in der Ausbildung steckte und Bildschirmarbeit machen musste, und das mir als Leseratte, die schon seit dem 5. Lebensjahr mehr gelesen als alles andere getan hat.
Also würde mein gesunder Menschenverstand dir raten: Lieber vom Papier lesen, das ist gesünder und effektiver.
ich weiss nicht woran es liegt auf jeden fall ist es für meine augen angenehmer wenn ich auf ein blatt papier sehe als auf einen bildschirm.
Beim Lesen im Bett lässt sich ein Buch wesentlich leichter festhalten.

auf jeden fall auf papier da kann man viel besser in die geschichte eintauchen. bei einem bildschirm geht das gar nicht (außer es ist sehr sehr sapannend^^).
http://www.gutefrage.net/frage/warum-fehlt-bei-einer-antwort-oft-die-angabe-der-quelle