Frage von felixneumann90, 60

Lernt man die Chemiegrundlagen in einer CTA-Ausbildung noch einmal neu?

Ich M/19 habe seit Juli 2016 mein Abitur und mache jetzt eine Ausbildung zum CTA, da ich mir noch nicht sicher bin was ich genau studieren soll und erst einmal chemische Fachkenntnisse sammeln möchte, für den Fall, dass ich ein chemielastiges Studium beginnen werde, weil ich nach der 10. Klasse Chemie abgewählt habe (da ich zuvor auf einer anderen Schule gewesen bin in der wir andere Grundlagen gelernt haben ich dann nicht mehr nachgekommen bin und auch das Interesse an der Chemie verloren hab, es durch meinen Bio-LK aber wieder aufgekommen ist). Meine Frage ist jetzt ob man in der Ausbildung zum CTA noch einmal alle chemischen Grundlagen beigebracht bekommt, sodass man auch ohne Ahnung von der Chemie aber mit der nötigen Motivation bedenkenlos die Ausbildung starten kann oder sollte man sich davor noch einmal selbst hinsetzen und sich das nötige Grundwissen selber beibringen um nicht überrempelt zu werden? :)

bzw. wurden die Chemiebausteine in einer PTA oder Chemielaborenten-Ausbildung noch einmal wiederholt?

danke für die antworten im voraus

Antwort
von Xirain, 38

Also ein gewisses Maß an Grundwissen wurde schon vorraus gesetzt...
Also was eine Oxidation ist zBsp...

Aber ich kann mich erinnern, dass sehr viel aus Chemie bis zur 10. Klasse auch noch einmal wiederholt wurde.

Jedoch ist die Ausbildung zum Chemielaboranten ja sehr praktisch gehalten, wir haben oft Stoffe hergestellt und analysiert.
Auch Realschüler konnten sehr gut mithalten.

Ich denke es ist machbar, wenn man während der Ausbildung das nachholt, was man nicht verstanden hat vorher.

Wichtig ist auch, dass du in Mathe ansatzweise fit bist im Dreisatz, quadratischen Gleichen etc.

Ich habe im Abitur auch Chemie nicht als regulären Kurs belegt sondern nur als 2 Stündigen Zusatzkurs wo wir nicht viel gemacht haben, wegen Krankheit, und konnte meine Ausbildung mit gut bis sehr gut abschließen.

Antwort
von Bounty1979, 40

Ja, man fängt bei 0 an, also beim Bohrschen Atommodell. Allerdings geht das ziemlich im Schnelldurchlauf. Wenn du da Lücken hast, bedeutet das, du musst dich zu Anfangs evtl. etwas mehr reinknien, bis die Basics wirklich sitzen.

Kommentar von felixneumann90 ,

okay danke erstmal für die schnelle antwort :) würde dann auch noch gerne wissen (falls es dir nix ausmacht) wie die ausbildung für dich war und was du davor für einen abschluss hattest und ob du danach noch an ne fh/uni gegangen bist?

Kommentar von Bounty1979 ,

Ich hatte eine andere Ausbildung, nämlich "Chemiebetriebsjungwerker" (heißt heute Produktionsfachkraft Chemie) und hab mich hinterher zum Industriemeister Chemie weitergebildet.

Ich kann dir aber trotzdem mit Sicherheit sagen, dass es so ist, dass es bei 0 losgeht.

Kommentar von Xirain ,

Man kann danach sehr gut studieren. Haben viele aus meiner Ausbildungsklasse gemacht. Ich habe mich dagegen entschieden, weil man als Chemielaborant so schon gut verdient und ich mir für mich das nicht mehr vorstellen konnte den ganzen Tag in der Uni zu sitzen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit Abendschule und Techniker in Chemie zu machen. Das geht 4 Jahre und soll auch schon ganz schön knackig sein, laut einer Kollegin.

Kommentar von felixneumann90 ,

danke bounty

an xirain:  hast du auch eine ausbildung zum cta gemacht und war es bei dir auch so dass man da von 0 startet (gibt ja verschieden schulen und verschieden lernmethoden) oder weist du es noch von anderen berufsfachschulen? :D

Antwort
von felixneumann90, 38

bzw. wurden die Chemiegrundlagen in einer PTA oder Chemielaboranten-Ausbildung noch einmal wiederholt?

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