Lernen und merken reicht für das medizinstudium?

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8 Antworten

Nur ein paar Gedanken meinerseits:

  • Wenn du schon auf deinem Profil angibst, Assistenzarzt zu sein, dann solltest du dir derart verräterische Fragen verkneifen oder dein Profil entsprechend ändern (Arzt ist im Übrigen eine geschützte Berufsbezeichnung, deren missbräuchliche Führung u.U. strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht...)
  • Es gibt kein Studium der Chirurgie
  • Um auf die im Grunde legitime Frage einzugehen: Das Medizinstudium ist massiv zeitaufwändig; die zum Lernen benötigte Zeit kann nicht pauschalisiert werden. Sie richtet sich nach dem individuellen Lernfortschritt des Studenten und kann theoretisch zwischen den benötigten Wochenstunden für die Pflichtveranstaltungen bis hin zu einem Rhythmus "Schlafen-Lernen" mit entsprechend hoher Wochenstundenzahl schwanken. Wie man selbst am besten lernen kann, muss man für sich selbst herausfinden. Auch wenn ich den theoretisch denkbaren Rahmen jetzt umrissen habe sei dir gewiss, dass 20 Minuten lernen an 5 Tagen der Woche unter Garantie nicht ausreichen werden.
  • Um auf die Kernfrage in der Überschrift einzugehen: Nein, meiner Erfahrung bzw. Ansicht (als Medizinstudent) nach reicht schlichtes Lernen und Merken nicht aus.

Gruß

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Lernen - behalten - verstehen - anwenden - logisch abwandeln - flexibel kombinieren - personalisieren ( jeder Patient reagiert anders ) .  

Und ganz wichtig : 

Den Mensch ( Psyche ) dabei nicht vergessen . 

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Lernen und merken sind der eine Teil, der andere ist die Anwendung! Letztlich geht es bei der Diagnosestellung auch immer um "finde den Fehler". Da sind auch Spürsinn und Kombinationsgabe gefragt. 

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Lernen, merken ist das eine. Das andere ist Disziplin und Geduld, Gespür für Details und die Fähigkeit, die ganzen kleinen Dinge in Zusammenhänge zu bringen und entsprechend breit zu denken. Hinzu kommt die Anwendung - Symptome auswendig zu lernen ist das eine, aber genau zu verstehen und zu erforschen, welche Faktoren genau bei dem einen Patienten X dieses Symptom jetzt ausgelöst haben, ist noch was anderes. Chirurgie ist kein eigener Studiengang, sondern eine Facharztausbildung NACH dem "normalen" Medizinstudium. Für Chirurgie brauchst Du verdammt ruhige Hände und musst fähig sein, auch unter größtem Stress ruhig zu bleiben und sehr exakt zu arbeiten.

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Lernen und merken reicht natürlich nicht, du mußt die ganzen Hintergründe auch verstehen. Ein Studium Chirurgie gibt es nicht. Dafür brauchst du eine Facharztausbildung von mindestens 6 Jahren.

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Kommentar von garfield262
30.05.2016, 22:44

Ein Blick in das Profil des Fragenstellers und mir fällt direkt dessen angegebener Beruf auf: "Assistenzarzt (AiW)"...

Merkwürdig - meinem Verständnis nach ist ein Assistenzarzt doch ein jemand, welcher eine Approbation erhalten hat, welche impliziert, dass das Studium der Humanmedizin bereits abgeschlossen wurde - insoweit sollte sich diese Frage doch bereits erübrigt haben, insbesondere mit Hinblick auf das "Studium der Chirurgie"... Komischer Zufall, das alles...

Naja, ich als 08/15-Medizinstudent möchte mich dabei mit meinem Wissen jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen... ;)

Genug Sarkasmus für heute...

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im Groben und Ganzen reicht das. Aber es ist so extrem viel, dass das mit dem Merken nicht so gut klappt. Du hast gelernt, gemerkt und eine Woche später die Hälfte wieder vergessen. extrem deprimierend.

Aber wenn du sehr fleißig bist und dich jeden Tag nach der Uni dazu durchringen kannst zu wiederholen und zusammenzufassen, wirst du das schaffen.

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Kommentar von Tigerkater
31.05.2016, 17:09

Das gibt dann letztlich die Ärzte, die wir wirklich nicht brauchen !!

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Spontan dachte ich an eine SCHERZfrage !

ARZT wird man aus BERUFUNG.

Mehr sage ich nicht, um nicht unhöflich zu werden !!

pk

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Mit lernen und merken wirst Du vielleicht ein guter Mediziner. Ein guter Arzt wirst Du damit nicht.

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