Frage von undershot, 123

Lenkzeit Erfassung?

Ich fahre berufsbedingt einen Renault Master die ganz langen, leer Gewicht 2.2t und Max zulässige Gewicht vermutlich 2.9t.
Muss ich einen lenkzeit Protokoll führen? Und bei LKW ist es ja nachvollziehbar da die auch durch einem Gerät aufgezeichnet werden aber bei mir wird nichts aufgezeichnet, im Grunde könnte ich doch einfach Anfang-Ende Kilometer stand schreiben und den Rest einfach immer das selbe machen?

Hauptfrage: muss es erfasst werden?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo undershot,

Schau mal bitte hier:
Auto Recht

Antwort
von BodenseeUser, 37

Wenn du nicht als Postdienstleister unterwegs bist vergiss das oben.

wenn du keinen digitalen Tacho im Auto hast muss es bei dir eine Ausnahme geben ich hab dir mal alle unten aufgeführt.

1) Fahrer

1.
von Fahrzeugen, die zur Güterbeförderung dienen und deren zulässige Höchstmasse einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger mehr als 2,8 Tonnen und nicht mehr als 3,5 Tonnen beträgt, sowie
2.
von Fahrzeugen, die zur Personenbeförderung dienen, nach ihrer Bauart und Ausstattung geeignet und dazu bestimmt sind, mehr als neun Personen einschließlich Fahrer zu befördern, und im Linienverkehr mit einer Linienlänge bis zu 50 Kilometern eingesetzt sind,

haben Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten nach Maßgabe der Artikel 4, 6 bis 9 und 12 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 zur Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Straßenverkehr und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3821/85 und (EG) Nr. 2135/98 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 des Rates (ABl. EU Nr. L 102 S. 1) einzuhalten.

(2) Absatz 1 findet keine Anwendung auf
1.
Fahrzeuge, die in § 18 genannt sind,
2.
Fahrzeuge, die in Artikel 3 Buchstabe b bis i der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 genannt sind,
3.
Fahrzeuge, die zur Beförderung von Material, Ausrüstungen oder Maschinen, die der Fahrer zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit benötigt, verwendet werden, soweit das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt,
3a.
Fahrzeuge, die zur Beförderung von Gütern, die im Betrieb, dem der Fahrer angehört, in handwerklicher Fertigung oder Kleinserie hergestellt wurden oder deren Reparatur im Betrieb vorgesehen ist oder durchgeführt wurde, verwendet werden, soweit das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt,
4.
Fahrzeuge, die als Verkaufswagen auf öffentlichen Märkten oder für den ambulanten Verkauf verwendet werden und für diese Zwecke besonders ausgestattet sind, soweit das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt, und
5.
selbstfahrende Arbeitsmaschinen nach § 2 Nr. 17 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung

Ab hier beginnen die Ausnahmen nach §18 der bei der Nr. 1 erwähnt wird.

(1) Gemäß Artikel 13 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 und Artikel 3 Abs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 werden im Geltungsbereich des Fahrpersonalgesetzes folgende Fahrzeugkategorien von der Anwendung der Artikel 5 bis 9 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006, der Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 165/2014 und der Anwendung der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 ausgenommen:
1.
Fahrzeuge, die im Eigentum von Behörden stehen oder von diesen ohne Fahrer angemietet oder geleast sind, um Beförderungen im Straßenverkehr durchzuführen, die nicht im Wettbewerb mit privatwirtschaftlichen Verkehrsunternehmen stehen,
2.
Fahrzeuge, die von Landwirtschafts-, Gartenbau-, Forstwirtschaft- oder Fischereiunternehmen zur Güterbeförderung, insbesondere auch zur Beförderung lebender Tiere, im Rahmen der eigenen unternehmerischen Tätigkeit in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens verwendet oder von diesen ohne Fahrer angemietet werden,
3.
Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, die für land- oder forstwirtschaftliche Tätigkeiten in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens verwendet werden, das das Fahrzeug besitzt, anmietet oder least,
4.
Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen mit einer zulässigen Höchstmasse von nicht mehr als 7,5 Tonnen, die von Postdienstleistern, die Universaldienstleistungen im Sinne des § 1 Absatz 1 der Post-Universaldienstleistungsverordnung vom 15. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2418), die zuletzt durch Artikel 3 Absatz 26 des Gesetzes vom 7. Juli 2005 (BGBl. I S. 1970) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung erbringen, in einem Umkreis von 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens zum Zwecke der Zustellung von Sendungen im Rahmen des Universaldienstes verwendet werden, soweit das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt,
5.
Fahrzeuge, die ausschließlich auf Inseln mit einer Fläche von nicht mehr als 2 300 Quadratkilometern verkehren, die mit den übrigen Teilen des Hoheitsgebiets weder durch eine befahrbare Brücke, Furt oder einen befahrbaren Tunnel verbunden sind,
6.
Fahrzeuge, die im Umkreis von 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens zur Güterbeförderung mit Druckerdgas-, Flüssiggas- oder Elektroantrieb verwendet werden und deren zulässige Höchstmasse einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger 7,5 Tonnen nicht übersteigt,
7.
Fahrzeuge, die zum Fahrschulunterricht und zur Fahrprüfung zwecks Erlangung der Fahrerlaubnis oder eines beruflichen Befähigungsnachweises dienen, sofern diese Fahrzeuge nicht für die gewerbliche Personen- oder Güterbeförderung verwendet werden,
8.
Fahrzeuge, die in Verbindung mit der Instandhaltung von Kanalisation, Hochwasserschutz, Wasser-, Gas- und Elektrizitätsversorgung, Straßenunterhaltung und -kontrolle, Hausmüllabfuhr, Telegramm- und Telefondienstleistungen, Rundfunk und Fernsehen sowie zur Erfassung von Radio- beziehungsweise Fernsehsendern oder -geräten eingesetzt werden,
9.
Fahrzeuge mit zehn bis 17 Sitzen, die ausschließlich zur nicht gewerblichen Personenbeförderung verwendet werden,
10.
Spezialfahrzeuge, die zum Transport von Ausrüstungen des Zirkus- oder Schaustellergewerbes verwendet werden,
11.
speziell für mobile Projekte ausgerüstete Fahrzeuge, die hauptsächlich im Stand zu Lehrzwecken verwendet werden,
12.
Fahrzeuge, die innerhalb eines Umkreises von bis zu 100 Kilometern zum Abholen von Milch bei landwirtschaftlichen Betrieben, zur Rückgabe von Milchbehältern oder zur Lieferung von Milcherzeugnissen für Futterzwecke an diese Betriebe verwendet werden,
13.
Spezialfahrzeuge für Geld- und/oder Werttransporte,
14.
Fahrzeuge, die in einem Umkreis von 250 Kilometern vom Standort des Unternehmens zum Transport tierischer Nebenprodukte im Sinne des Artikels 3 Nummer 1 der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 (Verordnung über tierische Nebenprodukte) (ABl. L 300 vom 14.11.2009, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung verwendet werden,
15.
Fahrzeuge, die ausschließlich auf Straßen in Güterverteilzentren wie Häfen, Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs und Eisenbahnterminals verwendet werden, und
16.
Fahrzeuge, die innerhalb eines Umkreises von bis zu 100 Kilometern für die Beförderung lebender Tiere von den landwirtschaftlichen Betrieben zu den lokalen Märkten und umgekehrt oder von den Märkten zu den lokalen Schlachthäusern verwendet werden.

Fahrzeuge, die in Artikel 3 Buchstabe b bis i der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 genannt sind,

Artikel 3


Diese Verordnung gilt nicht für Beförderungen im Straßenverkehrmit folgenden Fahrzeugen:

a) Fahrzeuge, die zur Personenbeförderung im Linienverkehrverwendet werden, wenn die Linienstrecke nicht mehr als 50 km beträgt;

b) Fahrzeuge mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h;

c) Fahrzeuge, die Eigentum der Streitkräfte, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr oder der für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständigen Kräfte sind oder von ihnen ohne Fahrer angemietet werden, sofern die Beförderung aufgrund der diesen Diensten zugewiesenen Aufgaben stattfindet und ihrer Aufsicht unterliegt;

d) Fahrzeuge — einschließlich Fahrzeuge, die für nichtgewerbliche

Transporte für humanitäre Hilfe verwendet werden —, die in Notfällen oder bei Rettungsmaßnahmen verwendet werden;

e) Spezialfahrzeuge für medizinische Zwecke;

f) spezielle Pannenhilfefahrzeuge, die innerhalb eines Umkreises von 100 km um ihren Standort eingesetzt werden;

g) Fahrzeuge, mit denen zum Zweck der technischen Entwicklung oder im Rahmen von Reparatur- oder Wartungsarbeiten Probefahrten auf der Straße durchgeführt werden, sowie neue oder umgebaute Fahrzeuge, die noch nicht in Betrieb genommen worden sind;

h) Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen mit einer zulässigen Höchstmasse von nicht mehr als 7,5 t, die zur nichtgewerblichen Güterbeförderung verwendet werden;

i) Nutzfahrzeuge, die nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem sie verwendet werden, als historisch eingestuft werden und die zur nichtgewerblichen Güter- oder Personenbeförderung verwendet werden.

Sorry für die Masse an Informationen, aber ich kann dir sonst nicht weiterhelfen, das sind jetzt alle Ausnahmen. Findest du dich hier wieder musst du nicht aufzeichnen. 

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass euer Chef euch so Fahren lassen würde.

Kommentar von undershot ,

Sry aber das sind Haufen Paragraphen, kann man das auch für normale Menschen übersetzen, ansonsten bringt das mich nicht sonderlich viel weiter

Kommentar von BodenseeUser ,

oh ok Sorry. Das problem ist du unterliegst mit deinem Auto nicht der Verordnung der z.b LKW Fahrer unterliegen weil dein Auto nicht mehr als 3,5t wiegt. Der deutsche Gesetzgeber hat aber leider im deutschen Gesetz diese grenze herabgesetzt und zwar zwischen 2,8 und 3,5t. Die Gesetzte in meiner anderen Antwort sind alles Ausnahmen zu der Verordnung der du unterliegen würdest. Also wenn du nicht bei den Ausnahmen dabei bist und gewerblich fährst musst du Aufzeichnen. Hast du die Schlüsselziffer 95 im Führerschein?

Kommentar von BodenseeUser ,

hab ich das richtig verstanden das du zum Kunden fährst dort was abholst und das weiter zum Empfänger bringst?

Antwort
von BodenseeUser, 54

Moin,

im Grunde ist es erst einmal wichtig zu wissen ob du gewerblich Güter Transportierst sonst kann man deine Hauptfrage nicht beantworten.

Da die zulässige Höchstmasse deines Fahrzeuges zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen liegt, fällst du zwar nicht in die VO EG 561/2006 denn die gilt erst ab 3,5 Tonnen aber du fällst in die Fahrpersonalverordnung die zählt von 2,8-3,5 Tonnen und auch nach dieser VO musst du Lenk und Ruhezeiten aufzeichnen.

Wenn du also kein Kontrollgerät hast denke ich, dass du entweder keine gewerblichen Güter Transportierst oder du fällst in die Handwerkerregel.

Was meint denn dein Chef?

Hier sind noch einmal die Rechtsgrundlagen

Artikel 2 der VO EG 561/2006

(1) Diese Verordnung gilt für folgende Beförderungen im Straßenverkehr:  

a) Güterbeförderung mit Fahrzeugen, deren zulässige Höchstmasse einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger 3,5 t übersteigt, oder

b) Personenbeförderung mit Fahrzeugen, die für die Beförderung von mehr als neun Personen einschließlich des Fahrers konstruiert oder dauerhaft angepasst und zu diesem Zweck bestimmt sind

hier ist der Auszug aus der FPersV

Verordnung zur Durchführung des Fahrpersonalgesetzes (Fahrpersonalverordnung - FPersV)
§ 1 Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr

(1) Fahrer

1.
von Fahrzeugen, die zur Güterbeförderung dienen und deren zulässige Höchstmasse einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger mehr als 2,8 Tonnen und nicht mehr als 3,5 Tonnen beträgt,

haben Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten nach Maßgabe der Artikel 4, 6 bis 9 und 12 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 zur Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Straßenverkehr und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3821/85 und (EG) Nr. 2135/98 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 des Rates (ABl. EU Nr. L 102 S. 1) einzuhalten.

So ist das, die Frage ist jetzt was du mit dem Auto machst.

Gruß

André 

Kommentar von undershot ,

Wäre Zustellung und Abholung

Kommentar von undershot ,

Ware"

Kommentar von undershot ,

Sowas wie paketdienst

Antwort
von BodenseeUser, 40

Achso, also wenn du nach der u.a VO Unterwegs bist dann brauchste das nicht.

ich denke das bei dir dann der § 18 Abs. 1 Nr.4 FPersV Anwendung findet, wenn du im Sinne des § 1 Absatz 1 Post-Universaldienstleistungen unterwegs bist.

Verordnung zur Durchführung des Fahrpersonalgesetzes (Fahrpersonalverordnung - FPersV)
§ 18
Ausnahmen gemäß Verordnungen (EG) Nr. 561/2006 und (EWG) 3821/85

(1) Gemäß Artikel 13 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 und Artikel 3 Abs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 werden im Geltungsbereich des Fahrpersonalgesetzes folgende Fahrzeugkategorien von der Anwendung der Artikel 5 bis 9 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006, der Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 165/2014 und der Anwendung der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 ausgenommen:


4.Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen mit einer zulässigen Höchstmasse von nicht mehr als 7,5 Tonnen, die von Postdienstleistern, die Universaldienstleistungen im Sinne des § 1 Absatz 1 der Post-Universaldienstleistungsverordnung vom 15. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2418), die zuletzt durch Artikel 3 Absatz 26 des Gesetzes vom 7. Juli 2005 (BGBl. I S. 1970) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung erbringen, in einem Umkreis von 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens zum Zwecke der Zustellung von Sendungen im Rahmen des Universaldienstes verwendet werden, soweit das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt,
Kommentar von undershot ,

Der ist zulässig bis 3.5t. Die Fahrt beträgt hin zurück mehr als 450 km. Da wird nur ware zugestellt und abgeholt. Hab den Text oben nicht ganz verstanden. Den infos zu folge muss ich jetzt aufschreiben oder nicht?

Antwort
von BodenseeUser, 10

Hallo,

abschließend

für dich ist das Kursiv geschriebene entscheidend.

(Quelle:Fahrpersonalgesetz)

§ 1 Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr (1) Fahrer 1. von Fahrzeugen, die zur Güterbeförderung dienen und deren zulässige Höchst-masse einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger mehr als 2,8 Tonnen und nichtmehr als 3,5 Tonnen beträgt, haben Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeit en nach Maßgabe der Artikel 4, 6 bis 9 und 12 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des E uropäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 zur Harmonisierung bestimmt er Sozialvorschriften im Straßen- verkehr und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3821/85 und (EG) Nr. 2135/98 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 des Rates (ABl. EU Nr. L 102 S. 1) einzuhalten.

Also zusammengefasst bedeutet das für dich, sowie es oben steht, wenn du in der Güterbeförderung tätig bist und dein Auto

nichmehr

als 3,5t hat bist du aufzeichnungspflichtig und musst die Lenk und Ruhzeiten einhalten.

Es gibt Ausnahmen dazu, aber die hab ich dir ja schon geschrieben.

Für die Aufzeichnung müsstest du Tageskontrollblätter verwenden, da du keine verpflichtung zu einem digitalen Tacho hast.

Wie gesagt ich kann mir nicht Vorstellen das dein Chef dich oder evtl. auch euch so fahren lässt.

Ich vermute es muss bei euch eine Ausnahme gibt ansonsten wäre es ziemlich teuer wenn ihr trotz dieser Pflicht keine Aufzeichnungen macht.

Deshalb rate ich dir mit deinem Chef zu sprechen was der meint vielleicht gibt es einen Grund dafür.

Antwort
von wikinger66, 39

Aus wikipedia :

Die Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer von Fahrzeugen mit einer zulässigen Höchstmasse einschließlich Anhänger von über 3,5 t zulässigen Gesamtgewicht (zGG) im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr sind innerhalb der Europäischen Gemeinschaft in der Verordnung (EG) 561/2006[1] geregelt. In Deutschland werden zudem durch die Fahrpersonalverordnung (FPersV) bereits Fahrzeuge ab 2,8 t zGG erfasst. Durch die Richtlinie (EU) 2002/15/EG wurden die Sozialvorschriften seit dem 23. September 2009 auch auf selbstständige Fahrer ausgedehnt.[2]

In Deutschland gelten die Sozialvorschriften seit dem 1. November

2012 auch für selbstständige Fahrer. Diese Regelung wurde durch das

Gesetz zur Regelung der Arbeitszeit von selbständigen Kraftfahrern (KrArbZG)

eingeführt.

[3] [4] [5]

In der Schweiz gilt die «Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit

der berufsmässigen Motorfahrzeugführer und -führerinnen

(Chauffeurverordnung, ARV1)» vom 19. Juni 1995, inklusive die

nachfolgenden Aktualisierungen.

[6]

Alles weitere dort ersichtlich
Antwort
von AnyBody345, 52

Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube nur für gewerbliche Nutzung ab 3,5T+

Antwort
von siggibayr, 27

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