vivaldi1969 am 14.03.2008 um 8:22 Uhr
Leitungswasser soll angeblich gute Trinkwasserqualität haben. Aufgrund steigender Umweltverschmutzung glaube ich nicht mehr so recht daran. Wer hat Erfahrungen mit sogenannten Osmoseanlagen?

Die Qualität des Trinkwassers hat nicht direkt etwas mit der Umweltverschmutzung zu tun, denn es entprechend aufbereitet und geprüft. Wenn es danach gehen würde, dann dürftest Du aber auch kein Mineralwasser und alle sonstigen Getränke trinken, weil dort überall Wasser mit drin ist.
Mit der Osmoseanlage erhältst Du im Übrigen kein Trinkwasser, sondern entmineralisiertes Wasser, was jedoch nicht zum Verzehr geeignet ist.

Meiner Meinung nach ist Leitungswasser eines der meist- und bestkontrolliertesten "Lebensmittel" in Deutschland. Also keine Bange!
vivaldi1969 am 14. März 2008 08:27 Komisch ist bloß, daß die Grenzwerte der "Kontrolleure" weiter rauf gesetzt werden, wenn sich die Wasserqualität verschlechtert.
Friedrich Wilhelm am 15. März 2008 11:53 Da geb ich Dir Recht!

Unser Leitungswasser ist Talsperrenwasser und von sehr guter Qualität. Ich habe gerade mal gegoogelt und mich mit Osmoseanlagen befasst.Hier etwas Interessantes über Trinkwasser:
vivaldi1969 am 14. März 2008 12:40 DH, sehr guter Tipp. Vielleicht sollten sich die Skeptiker unter euch das mal anschauen. Danke!
Na ja. Eine schöne Abhandlung von jemandem, der solche Anlagen verkauft. Und morgen frage ich meinen Autohändler, ob ich mir statt eines neuen Autos lieber eine Monatskarte für den Bus kaufen soll...
vivaldi1969 am 14. März 2008 14:15 Das selbe könnte ich auch die Lebensmittelindustrie, die Getränkemittelindustrie, die Pharmaindustrie etc. fragen. Es geht doch hier nur um eines: Macht und Geld, und so gut verkaufe ich dann auch. Wer das Monopol hat, hat die Macht, egal ob es gut ist oder nicht. So kann ich auch eine ganze Bevölkerung manipulieren.
Nun gut, das führt jetzt natürlich weit von der Ausgangsfrage weg. Mir ging es eigentlich nur um den Link und Deinen Hinweis, die Skeptiker sollten sich den mal zu Gemüte führen.
Wenn ich eine neutrale Bewertung von Sinn oder Unsinn einer Anlage benötige, bekomme ich die üblicherweise nicht beim Verkäufer oder Hersteller derselben.
vivaldi1969 am 15. März 2008 09:48 Es ist schwierig, einen neutralen Bewerter zu finden, darum sollte jeder für sich entscheiden, was gut für ihn ist. Ich wollte keineswegs jemanden meine Meinung aufdiktieren, nur mal Denkanstöße geben, daß nicht alles so ist, wie es ist.. Trotzdem Danke für eure Meinungen.

Das Leiungswasser in Deutschland besitzt Trinkwasserqualität. Zumindest das aus dem öffentlichen Wassernetz. Wenn Du nach alte Bleirohre im Haus haben solltest, dann sieht es etwas anders aus, aber generell ist Leitungswasser sogar sauberer als manches Mineralwasser!
vivaldi1969 am 14. März 2008 08:30 Dann ist doch gegen eine Osmoseanlage nichts einzuwenden, die ist jedenfalls billiger, als alte Rohrleitungen zu erneuern.
Quandt am 14. März 2008 08:59 Kucksdu ob´n!

Du kannst Dein Leitungswasser ruhig trinken, es ist das bestüberwachte Lebensmittel in Deutschland. Auch von Britta Filtern würde ich abraten, die machen das Wasser nach neuesten Untersuchungen so basisch, daß Du auch Seifenwasser trinken könntest.

Sieh mal unter www.derchiemgauer.de/wasser.htm vielleicht interessante Informationen zum Thema!
vivaldi1969 am 15. März 2008 13:01 Danke für die Info. Wie haben bereits eine Osmoseanlage und sind sehr zufrieden.

Ich trinke seit Jahren Wasser aus der Leitung und es bekommt mir bestens (vertrage keine Kohlensäure und stilles Wasser gibt es nicht so viel bei uns im Angebot) Eine Osmoseanlage haben wir nicht.

Die Osmoseanlagen können in der Frage kommen an Stellen wo das Wasser Salz enthalten, z.B. am Meeresufer. Normalerweise ist das Leitungswasser steril und ohne weiteres trinkbar.
vivaldi1969 am 14. März 2008 12:30 Das habe ich auch nicht bestritten.
Ein drauf mit Mappe! DH ;-)
Ich brauche kein mineralisiertes Wasser, wenn ich meine Mineralstoffe über die Nahrung aufnehme. Das Wasser hat u.a. die Aufgabe, die in den Körperzellen befindlichen Abfallprodukte abzutransportieren, und nicht den Körper mit Mineralstoffen zu versorgen. Das wäre wie Holz in den Wald hinein zu tragen.