Gibt es hier ein pro und contra?

Kann man nicht pauschal beantworten: Es gibt Mineralwässer, die einen viel zu hohen Kaliumgehalt haben und daher nicht zu empfehlen sind; andererseits gibt es Regionen mit hervorragendem Leitungswasser (ich habe das Glück in einer solchen zu wohnen), das eine bessere Qualität haben kann, als viele Sorten Mineralwasser.

Ich würde auch sagen, das kommt darauf an, woher das Wasser kommt, das aus der fraglichen Leitung rinnt? Aber ich habe auch schon gehört, daß manches Leitungswasser hochwertiger ist, als teures Mineralwasser
Heeeschen am 13. April 2007 14:53 Ich würde die Qualität auch nicht am Preis festmachen...
Soweit ich weiß, unterliegt das Leitungswasser strengeren Bestimmungen als Mineralwasser. Mineralwasser enthält verschiedene Mineralien, wobei ich nicht weiß, wovon der Körper wieviel braucht.

Wie meine Vorredner schon sagten, gibt es große Unterschiede in der Qualität bei den Mineralwässern. Ich habe mich nach dem Umzug beim Wasserwerk erkundigt nach der Qualität meines Leitungswassers. Glücklicherweise steht es den Mineralwässern in nichts nach :-)
Bei Mineralwässern sollte man ein Auge auf den Natrium-Gehalt haben. Je kleiner der Wert, desto besser.

Grundsätzlich weiß ich, daß unser Leitungswasser einer ständigen und strengen Kontrolle ausgesetzt ist, das Mineralwasser hingegen nicht. Ich benutze durchaus mein Leitungswasser, allerdings nicht ohne es vorher gefiltert zu haben.

Viele Mineralwässer würden sich gerne 'Heilwasser' nennen, weil sie tatsächlich gegen bestimmte Mangelerscheinungen des Körpers wirken. Die Vorsilbe 'Heil-' hat aber Apothekenpflicht zur Folge und entsprechenden Preis. In Heilbädern gibt es Trinkkuren gegen, ich möchte sagen, jedes Gebrechen. Ohne ärztliche Verschreibung würde ich kein spezielles Mineralwasser kaufen. Das billigste war Zeit meines Lebens gut genug und ich trinke mehr Leitungswasser als abgepacktes. Kochsalzarm, also natriumarm ist ein guter Tip. Zuviel Salz schwemmt den Körper auf, macht also gewissermaßen dick. Für die Teezubereitung hole ich mir leicht alkalisches Thermalwasser aus einer nahen Quelle. Es hat den Vorteil, dass die Bitterstoffe nicht ausgefällt werden, auch wenn es pur recht schal schmeckt.
Das mit der Apothekenplicht stimmt nicht."Staatlich Fachingen" ist ein Heilwasser(steht auch auf dem Etikett) und ist in jedem Getränkemarkt zu kaufen.Auch andere Heilwässer,wie Hirschquelle,Elisabethenquelle sind dort zu bekommen.
Credo74 am 13. April 2007 22:18 Ist denn wo Heilwasser drauf steht auch immer Heilwasser drin?
Leitungswasser kommt aus der Leitunng und diese sollte aus Kupfer oder Stahl sein. In manchen Bauten existieren noch Bleirohre und von diesem Waser sollte man unbedingt die Finger von lassen. Ansonsten spricht überhaupt nichts gegen Leitungswasser, da dieses der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht und mikrobiologisch einwandfrei ist. Mineralwasser ist Wasser aus der Tiefe und enthält eine Vielzahl an diversesten Mineralien. Und hier mal mehr mal weniger. Ich persönlich bevorzuge dabei natürliche Wasser mit wenig Kohlensäure und viel Magnesiumanteil. Das Ganze schön kalt. Es gibt übrigends schon Mineralwasser Verkostungen und auch schon einen Wassersommelier (wie beim Wein !!))

Wie schon beschrieben unterliegt Leitungswasser der ständigen Qualitätskontrolle. Allerdings ist die Qualität der Rohre auch sehr wichtig. Wenn Du in einem älteren Haus wohnst, könnten die Rohre aus Kupfer sein, und dann ist es nicht ratsam, das Wasser aus der Leitung zu trinken.
Poindexter am 20. April 2007 12:31 Was spricht gegen Kupfer? Meinst Du nicht Blei?
Schuggi5599 am 20. April 2007 14:07 Uns wurde vom Installateur gesagt, daß man keine Kupferrohre mehr nimmt, sondern auf Plastik umgestiegen ist.