Frage von Stocki1987, 75

Leistung zur Teilhabe, wer ist nach der Reha zuständig?

Hallo liebe Community, • Ich habe eine Frage zur Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben. Aus Gesundheitlichen Gründen bin ich seit August letzten Jahres Arbeitsunfähig krankgeschrieben da ich meinen derzeitigen Beruf aus psychischen Gründen nicht mehr ausüben kann. Zunächst hatte ich einen Antrag auf LTA bei der Agentur für Arbeit eingereicht der aber abgelehnt wurde mit der Begründung „ Medizinische Reha vor Beruflicher Reha“ Also stellte ich bei der DRV sowohl einen Antrag auf LTA als auch einen Antrag auf Reha. Der Antrag auf LTA wurde daraufhin abgelehnt mit der Begründung das die Agentur für Arbeit zuständig sei da ich noch keine 15 Jahre eingezahlt habe (einleuchtend) kurze Zeit später wurde eine 5-Wöchige Reha bewilligt die ich am 09.06 antrete. Ziel dieser Reha für mich ist natürlich das sie mir eine Empfehlung für die LTA aussprechen da ich auch endlich wieder am Arbeitsleben teilnehmen möchte. Nun meine Frage, wer ist im Falle einer von der REHA Klinik empfohlenen LTA für mich zuständig, die AfA oder die DRV? Ein Gespräch mit Sachbearbeitern der jeweiligen Einrichtungen brachte in diesem Falle nämlich nichts da jeder meinte der andere wäre dann zuständig. Auf der Homepage der DRV steht zur LTA dieses :

Bei einem Antrag auf berufliche Rehabilitation (= Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) erfüllen Sie die Voraussetzung aber auch, wenn :

ohne diese Leistungen eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit von der Rentenversicherung zu leisten wäre oder

wenn eine medizinische Leistung allein nicht reicht, um den angestrebten Rehabilitationserfolg zu erreichen.

Bedeutet, die DRV ist zuständig?!?!

Vielen Dank für eure Hilfe

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Konrad Huber, 32

Hallo Stocki1987,

Sie schreiben:

Leistung zur Teilhabe, wer ist nach der Reha zuständig?

Antwort:

Für Menschen, welche noch im arbeitsfähigen Alter sind, ist in der Regel die DRV für REHA-Maßnahmen und für die Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben zuständig!

http://www.deutscherentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/02...

Auszug:

Sie wollen trotz gesundheitlicher Probleme wieder im Beruf stehen? 

Die Deutsche Rentenversicherung hilft Ihnen dabei. 

Sie finanziert Leistungen zur beruflichen Rehabilitation oder zur Berufsförderung. 

Der Fachbegriff dafür lautet 

"Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben". 

Diese Leistungen sollen Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten und Ihnen neue Berufschancen eröffnen.

Fazit:

Ihr Ansprechpartner ist Ihre zuständige DRV-Rentenanstalt in Wohnortnähe, lassen Sie sich dort von Ihrem zuständigen Sachbearbeiter gründlich beraten!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von Dickie59, 31

Hallo,

sortiert:

DRV genehmigt med. Reha 3 Wochen (generell, die Rehaeinrichtung darf problemlos 1 Woche  und mit umfangreiche Begründung 2 Wochen verlängern),

die DRV wartet den RehaBericht zum Leistungsvermögen ab und entscheidet dann ob es weitere Unterstützung zur Eingliederung oder beruflicher Reha gibt.

Oder sogar Garnichts, weil ein vollschichtiges Leistungsvermögen vorliegen kann, trotz Arbeitsunfähigkeit.

Dem kann man nichts vorgreifen.

Beste Grüße

Dickie59

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