Frage von walter2233, 154

Leisten Zeugen Jehovas Hilfe bei Katastrophen? Auch Andersgläubigen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Teddylein, 154

Ja. Wo immer möglich, sind wir im Katastrophenfall sofort zur Stelle, um Hilfe zu leisten. Dabei helfen wir nicht nur Zeugen Jehovas, sondern auch anderen — ganz nach der biblischen Aufforderung in Galater 6:10: „Lasst uns ... gegenüber allen das Gute wirken, besonders aber gegenüber denen, die uns im Glauben verwandt sind.“ Neben praktischer Hilfe versuchen wir in solchen Krisenzeiten auch den so dringend benötigten emotionalen und seelsorgerischen Beistand zu geben (2. Korinther 1:3, 4).

Quelle und Näheres: www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/katastrophenhilfe/

Antwort
von warehouse14, 109

Warum sollten sie das denn nicht tun?

Es wird zwar gerne mal darüber gemeckert, daß Zeugen Jehovas als Gemeinschaft keine Altenheime und ähnliches betreiben, aber mal im Ernst: wer wünscht sich sowas eigentlich? Oder besser gefragt: Wer würde ein solches Angebot überhaupt nutzen wollen? o.O

Gerade hier im Internet wird doch immer gerne vor den Zeugen gewarnt und man soll sich ja nicht auf die einlassen. Wie soll das gehen, wenn man von ihnen gepflegt wird?

Zeugen Jehovas helfen vor Ort den betroffenen Individuen. Dabei sparen sie sich eben auch gerne den behördlichen Marathon in Sachen Spendenverwaltung, weil jeder Zeuge Jehovas hauptsächlich seine eigenen und damit vorhandenen Mittel einsetzt.

Ich erlebe es ja hier in Deutschland des öfteren, wie Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften erstmal großspurig diskutieren als einfach mal was zu tun.

Und unsere sozialstaatliche Gesellschaft ist es nicht mehr gewohnt, wirklich aktiv zu werden. Man verweist einfach aufs Sozialamt oder die Caritas und meint, man hat geholfen.

Und wenn es darum geht, Katastrophenopfern zu helfen, denken die wenigsten Menschen daran, solche Leute in den eigenen 4 Wänden aufzunehmen und von eigenen Ressourcen zu versorgen...

Frage Dich also zunächst einmal selbst: Leistest Du denn Katastrophenhilfe? Und von welcher Art ist diese Hilfe?

Es ist ja immer recht einfach, von anderen was zu erwarten, als selber zu handeln.

warehouse14

Kommentar von stine2412 ,

warehouse, und, und das ist wichtig, unser "Opferpfennig" nicht in falsche Hände kommt.

Kommentar von stine2412 ,

Noch etwas: wenn wieder einmal eine Katastrophe bekannt wird, fragen wir Zeugen Jehovas uns gleich: "Ob da jetzt unsere Brüder und Schwestern betroffen sind?" In der Versammlung fragen wir nach. Meistens wird uns schon Bericht erstattet, wie die Lage ist. In jw.org - Aktuelle Meldunge  können wir auch nachlesen, was unternommen wurde.

Antwort
von kdd1945, 55

Hallo walter2233,

Bei Naturkatastrophen organisieren wir unverzüglich Hilfsmaßnahmen, da uns eine tiefe Liebe mit unseren Brüdern und Schwestern verbindet (Johannes 13:34, 35; 1. Johannes 3:17, 18). Wie sieht diese Hilfe aus?

Wir spenden Geld. Als in frühchristlicher Zeit Judäa von einer schweren Hungersnot heimgesucht wurde, leisteten die Christen in Antiochia ihren Glaubensbrüdern finanzielle Unterstützung (Apostelgeschichte 11:27-30). 

Ähnlich reagieren wir heute, wenn wir erfahren, dass unsere Brüder und Schwestern irgendwo auf der Welt in Not sind. Gelder, die wir in der Versammlung spenden, werden unter anderem für Hilfsgüter verwendet, die den Katastrophenopfern zukommen (2. Korinther 8:13-15).

Wir leisten praktische Hilfe. Nach einer Katastrophe versuchen die Ältesten, jeden Einzelnen aus der Versammlung ausfindig zu machen, um zu gewährleisten, dass alle in Sicherheit sind. Oft koordinieren Hilfskomitees die Verteilung von Lebensmitteln, Trinkwasser und Kleidung und sorgen für Unterkünfte und medizinische Hilfe. 

Viele Zeugen Jehovas mit Fachkenntnissen reisen auf eigene Kosten in die betroffenen Gebiete und leisten Soforthilfe oder reparieren beschädigte Häuser und Königreichssäle. Durch die Einheit in unserer Organisation und durch unsere Erfahrung in guter Zusammenarbeit können wir im Katastrophenfall schnell etwas auf die Beine stellen. 

Wir setzen uns zwar in erster Linie für die ein, „die uns im Glauben verwandt sind“, aber wenn möglich helfen wir auch anderen, egal welcher Religionszugehörigkeit (Galater 6:10).

Wir geben emotionalen Beistand und Trost aus der Bibel. Katastrophenopfer brauchen vor allem Trost. Die Kraft, diesen emotionalen Beistand zu geben, erhalten wir von Jehova, dem „Gott allen Trostes“ (2. Korinther 1:3, 4). Es ist ein schönes Gefühl, wenn man verzweifelte Menschen mit dem biblischen Versprechen trösten kann, dass Gottes Königreich bald allem Leid und Elend ein Ende machen wird (Offenbarung 21:4).

Grüße, kdd

Kommentar von kdd1945 ,
Antwort
von nowka20, 80

da stehen sie in den vordersten reihen, um eine auferstehungshoffnung zu haben

Kommentar von Apfelwerfer ,

Erster Teil des Satzes richtig, zweiter Teil falsch. Sie tun es, weil sie dem Gebot der Nächstenliebe folgen und das für sie eben nicht nur Lippenbekenntnis ist. Dabei geht es nicht um eine Belohnung.

Kommentar von nowka20 ,

da hast du selbstvertständlich recht,

 aber im "hinterstübchen" haben die noch eine gaaaaanz andere motivation, welche in diesen kommentaren von mir dargestellt wurde!

Kommentar von juste55 ,

Nowka20.

Wie kann man so reden

Das zeigt mir,dass du "Christsein" nicht verstanden hast und verstehst.

Diese Hilfsaktionen haben mit christlicher Naechstenliebe und mit der tiefen Liebe zu Gott zu tun.

Es gibt noch solche Menschen,die anderen helfen ohne etwas dafuer zu erwarten.

Kommentar von nowka20 ,

hier etwas zur weiterbildung aus einem tagestext der zeugen, daß deren hochmut exakt beweist!

**das sind menschen mit eigenartigen gedanken, denn sie werden von ihren "ältesten" mit schafen verglichen, die in der herde getrieben werden.**

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und das lassen sich diese "erwachsenen" auch noch gefallen, denn sie meinen, daß sie die einzigen menschen wären, die das "system der dinge", also unsere welt, nach dem jüngsten gericht überleben werden (sagenhafter hochmut).


Tagestext 2009, Dienstag. 6. Oktober

Die Welt vergeht und ebenso ihre Begierde (1. Joh. 2:17). Satan, ,,der Herrscher der Welt“ konnte Jesus Christus nicht beikommen (Joh. 12:31; 14:30). Da wir gewiss nicht möchten dass der Teufel und seine Welt Einfluss auf uns ausüben, beherzigen wir folgende Worte des Apostels Johannes: ,,Liebt nicht, die Welt noch die Dinge in der Welt“(1. Joh. 2:15). Helfen wir unseren Kindern, ,sich von der Welt ohne Flecken zu bewahren‘? (Jak. 1:27) Wie ein Angler würde Satan gern unsere Kinder ködern. Verschiedene Ver-eine und andere Einrichtungen zielen im Wesentlichen darauf ab, junge Leute dazu zu bringen, sich Satans Welt anzupassen. 

Diener Jehovas gehören aber schon zu einer Gemeinschaft, und zwar zu der einzigen, die das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge überstehen wird. 

Deshalb sollten christliche Jugendliche ermuntert werden reichlich beschäftigt im Werk des Herrn zu sein (1. Kor. 15:58). Gottesfürchtige Eltern müssen ihren Kindern helfen, sich Ziele zu stecken, die ihnen ein glückliches, befriedigendes Leben ermöglichen- das zudem Gott ehrt und ihnen hilft, für den Tag Jehovas bereit zu sein. w07 15. 12. 1:18, 19

Kommentar von walter2233 ,

Nofka20

Ja und, was ist dagegen einzuwenden seine Kinder mit guten und auch für die Allgemeinheit hilfreichen Eigenschaften zu erziehen.

Nichts.

Kommentar von nowka20 ,

da ihr in dem hochmut lebt, die einzigen zu sein , die das gegenwärtige system überleben werden. (siehe, mein text)

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