Leiht ein Staat sich Geld zum Wert seiner Staatsanleihe?

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8 Antworten

klar @ grubenschmalz: Urban Priol sagte mal, daß die wohl absichtlich die Häuser nicht fertigstellen (so fehlt mal ein Fenster, ein Treppenabsatz) - so brauchen die keine Steuern zu zahlen.

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ein staat leiht sich geld über die emssision einer staatsanleihe... das ist richtig

im normalfall zahlt er dafür zinsen, je länger die laufzeit der anleihe ist desto mehr wenns normal läuft... wenn du jetzt griechische staatsanleihen kaufen wollen würdest, würdest du aufgrund des risikos hohe zinsen bekommen... wenn du dir 1 -jährige deutsche staatsanleihen kaufst bezahlst du theorethisch 0,25% glaub ich aktuell drauf... allerdings werden anleihen auch gehandelt... 

es gibt wohl wie bei zertifikaten auch eine art inneren wert, der immer weiter abnimmt je näher "das produkt" an sein ablaufdatum herankommt

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natürlich haben Staaten unterschiedliche Bewertungen. D wohl noch ein A Rating oder Triple A ?

Griechenland hat ja Jahrzehntelang die Reichen verschont, keine Steuern eingetrieben. Staatsbilanzen wohl gefälscht, um den € zu bekommen

So hat Griechenland fast einen Ramsch-Status, so daß die natürlich höhere Zinsen zahlen müssen.

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Kommentar von grubenschmalz
30.10.2016, 08:06

Griechenland hat ein generelles Problem bei Steuereinnahmen. Da bescheisst quasi jeder.

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ZUr Zeit bekommt der Staat sogar Geld dazu, wenn er sich etwas leiht.

Die Bundesanleihen haben im Moment einen Negativzins, also die Anleger geben Geld dafür, dass sie der Bundesrepublik Geld leihen dürfen.

Der Normalfall ist allerdings, dass Zinsn gezahlt werden. ca. 1/2 % über dem Zentralbanksatz.

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Kommentar von Ibgus
30.10.2016, 04:42

Aber Griechenland zahlt doch im Moment mehr als Deutschland und wir haben die gleiche Zentralbank. Und zw. Einführung des Euros und Ausbruch der Krise konnte Griechenland günstig leihen - danach aber nicht mehr. Deshalb dachte ich, es hängt irgendwie mit Staatsanleihen  zusammen. Stimmt das nicht?

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Ja - mit einer Staatsanleihe leiht sic der Staat Geld.

Welche ZInssatz zum Tragen kommt, hängt von mehreren Faktoren, kann also regional sehr unterschiedlich sein.

Auch spielt die Bonität des betreffenden Landes eine Rolle.

Günter

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Jein. Zum Wert, also zum Kurs leiht sich der Staat kein Geld. Zum Kupon ( Zinssatz ) leiht sich der Staat Geld. Der Kurs spielt nur dahingehend eine Rolle, wenn der Emissionskurs vom Rückzahlungswert ( 100 % ) stark abweicht.

Nach der Emission ist die Kursentwicklung für den Staat völlig irrelevant. D.h. wenn während der Laufzeit der Anleihe die Kurse steigen ( z.B. durch QE ) sinkt zwar die Rendite, der Staat zahlt deswegen aber nicht weniger Zinsen. Wenn der Kurs fällt ( z.B. schlechteres Rating ) zahlt der Staat aber auch deswegen nicht mehr.

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Der Staat nimmt zum Kupon (dem Zinssatz der Anleihe) Geld zu 100% auf und zahlt dann während der Laufzeit die Zinsen. Die Kursentwicklung danach mit entsprechender Renditeänderung betrifft den Schuldner (hier Staat) nicht mehr.

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Eine Staatsanleihe ist die Verbriefung von Staatsschulden. Also lautet die Antwort ja.  

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