Frage von xItalianGirlx, 91

Leide ich an Magersucht und/ oder Depressionen?

Alles fing circa vor einem halben Jahr an. Ich fühlte mich dick und hässli, konnte mich nicht mehr im Spiegel ansehen (obwohl alle meinen, ich sei total dünn). All meine Gedanken kreisten nur noch um "Essen". Ich fing an nur noch wenig oder kaum etwas zu essen wenn andere dabei waren, aber es kam manchmal vor, dass ich alles, was aufzufinden war, aß , sobald ich allein war. Egal ob Toast, Pudding, Pizza, Chips, Gurken...einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Doch danach fühlte ich mich schlecht und die Schuldgefühle quälten mich, also fing ich an, mich zu übergeben. Dabei blieb es nicht, denn ich spuckte dann nicht nur das aus, das ich zu viel, sondern auch das, was ich mit meiner Familie zu Mittag oder zu Abend gegessen hatte. Ich fand mein Verhalten einfach schlimm und fing dann an, mich selbst zu verletzen. Meine beste Freundin hat von alldem mitbekommen und ich musste ihr versprechen, mich nicht mehr zu übergeben. Das tat ich dann auch nicht mehr, denn ich hielt an dem Versprechen fest. Das Übergeben fiel weg, aber der Gedanke ans Essen blieb. Ich sehnte mich nach dem Übergeben, obwohl ich das nicht wollte...Jedesmal wenn ich esse, fühle ich mich schuldig. Ich achte darauf, was ich esse und halte alles in einem kleinen Block fest: WAS ich gegessen hab, WANN ich gegessen hab, wieviel Kalorien ich zu mir genommen habe...wenn ich zu viel gegessen hab, bestrafe ich mich, indem ich mich selbst verletze. Eine andere Freundin von mir hat den Block gefunden und es meiner besten Freundin erzählt und die haben mich damit konfrontiert. Sie machen sich voll Sorgen, meinen, ich sei magersüchtig...ich sehe das aber nicht so und nicht so ernst. Dazu kommt noch, dass ich zu Hause Stress mit meinen Eltern und Geschwistern habe. Meine Eltern streiten sich oft und meiner Mom geht's gesundheitlich nicht gut. Mir fehlt einfach die Motivation irgendwas zu tun. Ich habe keine Lust, mich mit meinen Freunden zu treffen, habe keinen Appetit und öfters Kopfschmerzen. Früher habe ich viel gezeichnet und gelesen, aber das macht mir auch kein Spaß mehr. Ich habe keine innere Ruhe, bin impulsiv und habe manchmal Wutausbrüche, aus unwichtigen Gründen. Ich fühle mich einfach erschöpft, antriebslos, schwach und traurig. Ich brauche etlich lange, bis ich geduscht oder irgendeine Arbeit volllbracht habe und mache nur das Nötigste. Ich denke an die Zukunft und wie * mein Leben ist, sehe keine Freude. Mache mir selbst Vorwürfe und am liebsten bliebe ich nur noch im Bett. Ich kann keine Entscheidungen treffen, weil ich Angst habe, etwas falsch zu machen. Ich habe schon viele Tests im Internet gemacht und überall kam das Gleiche raus: mittelschwere Depression, holen SIe sich Hilfe. Aber stimmt das? Ich kann mir keine Hilfe holen, wenn meine Eltern das mitkriegen...... Aber ich bin nunmal nicht erwachsen, also würden sie das mitkriegen. Bevor ich alles riskiere: stimmt das überhaupt? Bitte helft mir...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von JellySoft, 34

Hallo,

Ich würde dir auf jeden Fall raten, zumindest mit deinen Eltern zu reden. Sie werden dich verstehen, du bist schließlich ihr Kind. Du solltest dich auch an einen Psychologen wenden, denn auch wenn die Trauer nur an der Pubertät liegt, sind die Essgewohnheiten ungesund. Riskiere es, komm aus dir heraus und vertraue dich jemandem an. Viel Glück :)

Antwort
von Mattea9983, 50

bis auf das essen kenne ich das sehr gut

bei mir kommt bei sowas auch immer mittelschwere depression raus es geht mir aber eigentlich gut bis auf so manche perioden in denen es so ist

mir persönlich hilft sport bei dem du dich auspowern kannst das hilft ich hab früher auch eher gelesen und so aber jetzt garnicht mehr ausserdem wirfst man mir immer einen waschzwang vor aber ich sehe das auch nicht so eng

es heisst man soll sich dann hilfe suchen wenn so etwas deine Lebensqualität mindert

das mit den depressionen wird schon aber wegen dem essen würde ich mir gedanken machen und eventuell anonym hilfe suchen bei seelsorgen oder so

ich weiss selbst dass eltern bei sowas nicht so gern mit einbezogen werden ich hab auch nie was gesagt aber denk drüber nach hilfe in anspruch zu nehmen

Antwort
von AllHailLelouch, 41

Du bist sowohl magersüchtig und du hast schwere Depressionen, du musst mit deinen Eltern darüber reden, ansonsten baumelst in spätestens einem Jahr an der Decke (Was für den Familienerhalt, doch noch mehr hinderlich sein sollte). Du solltest regelmäßig Essen und nicht nur manchmal viel und danach Brechen und dann wieder tagelang nichts.

Antwort
von Leowynn, 51

Du bist in der Pubertät, solche Probleme treten auf. Lass dich unbedingt einem Psychiater bzw. Psychologen untersuchen und feststellen, ob bei dir eine psychische Erkrankung auftritt oder es an de Pubertät liegt. Es wär auch gut deine Eltern darüber aufzuklären, was derzeit in dir vorgeht.

Antwort
von SakuraSha, 46

Hallo,

mir geht es nicht anders. Ich sehe mich in dir wieder. Bitte rede mit deinen Eltern darüber, sie können dich sicher verstehen und dir helfen. Damit alleine zu bleiben, ist wirklich nicht gut! Ich habe 1 Freundin, mit der ich über Essen und meine "düsteren" Gedanken sprechen kann, das hilft mir sehr!

Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist. Ich wünsche dir das beste, denn das hört sich für mich genau so an, wie es auch bei mir am Anfang war. Mach dir nicht ZU viele Sorgen, denn es ist schon mal gut, dass du gemerkt hast, dass etwas nicht in Ordnung ist! :)

Antwort
von Harald2000, 41

Wer Magersucht hat, hat auch automatisch Depressionen - rein enährungsbedingt.

Kommentar von moopel ,

Was ist das denn für eine These? Stimmt aber so was von mal gar nicht

Kommentar von Harald2000 ,

Ach ja, die "Fachleute" melden sich mal wieder zu Wort ....

Kommentar von moopel ,

Naja, ich selbst bin magersüchtig und hatte keine Depressionen. So ging es vielen in der Klinik. Es gibt vielleicht eine höhere Wahrscheinlichkeit auch Depressionen zu bekommen wenn man magersüchtig ist. Aber man hat nicht automatisch Depressionen. Es gibt viele die nicht depressiv sind, u.a. mich! Ich war 3x in einer Klinik und wurde 2x ambulant therapiert, aber niemand hat Depressionen diagnostiziert, weil ich einfach keine hatte.

Oder kannst du mir einen Beweis (medizinischer Nachweis aus irgendeiner Fachliteratur) geben, der mir zeigt, dass ich keine richtige Magersucht habe, weil ich nicht depressiv bin?! 

Kommentar von Harald2000 ,

Erstens weiß man hier nicht, was du wirklich hattest; zweitens kann man mit Fachliteratur in der Angelegenheit hier nichts beweisen.

Kommentar von moopel ,

Naja ich weiß ja zu gut was ich hatte/ habe. Aber wieso kann man das nicht mit Fachliteratur beweise? Es gibt genug Bücher und Dokumentationen über Magersucht. Es muss doch irgendwo belegt sein, dass es einen Zusammenhang zwischen Anorexie Nervosa und Depressionen gibt. Woher hast du denn sonst bitte das wissen? 

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