Leichtkraftrad eG Typgenehmigung?

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1 Antwort

Die EU- Typgenehmigung ist die Betriebserlaubnis für ein Kfz. Früher gab es den "alten Fahrzeugbrief", in dem bestätigt wurde, dass das Kfz den Vorschriften entsprach. Heute gibt es hierfür die Typgenehmigung. 

Nach § 6 Abs. 3 FZV ist die Vorlage der EG- Typgenehmigung nur erforderlich, wenn das Kfz zum ersten Mal zum Verkehr zugelassen wird. Ansonsten reicht die Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil II, da in dieser bereits die Nummer der Typ- Genehmigung vermerkt ist.

Nach § 20 Abs. 3  StVZO hat der Inhaber (Hersteller eines Kfz) einer Allgemeinen Betriebserlaubnis für jedes dem Typ entsprechende, zulassungspflichtige Fahrzeug einen Fahrzeugbrief auszufüllen. Der alte Fahrzeugbrief ist also die "Typgenehmigung" für das Kfz. Eine Datenbestätigung ist nach Abs. 3a Satz 7 entbehrlich, wenn das KBA für den Fahrzeugtyp Daten zur Verfügung gestellt hat.

Ich verstehe nicht warum die Zulassungsstelle zusätzlich zum Brief auch noch eine Bestätigung benötigt.

Du kannst aber auch beim Hersteller des Kraftrades nachfragen. Nach Abgabe der technischen Daten wird gegen Gebührenerstattung eine Typgenehmigung übersandt.

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Kommentar von Effigies
17.02.2016, 21:40

Soweit so richtig. Allerdings sind 125er nicht zulassungspflichtig und viele 125er 'haben gar keinen Fahrzeugbrief.

Da müßte also irgend ein Dokument vom KBA vorliegen, das die BE bescheinigt. 

Falls nicht  sollte er die beim Importeuer nachbestellen können.

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