Frage von nied1802, 237

Leichter Auffahrunfall - Anspruch auf Schmerzensgeld?

Hallo!

Ich habe leider einen Auffahrunfall (eigentlich kann man schon Aufrollunfall sagen) verursacht. Also: es war glatt, ich habe meinen Vordermann leider nicht gut eingeschätzt, habe eine Vollbremsung eingelegt, aber habe leider noch ganz zaghaft das vordere Auto angestupst. An meinem Auto ist rein GAR NICHTS zu sehen, nicht mal irgendwo ein Hauch einer Spur, dass ich irgendwo gegen gefahren bin. An dem anderen Fahrzeug ist das Kennzeichen etwas eingedellt, sonst keine weiteren Schäden zu sehen (auch von der Polizei nicht). Die "Geschädigte" des anderen Fahrzeuges, spielte den Unfall runter und sagte sei ja alles nicht so schlimm. Als dann die Polizei aber da war, sagte sie aus, dass sie nicht genau wüsste ob sie Schmerzen hätte - "im Nacken irgendwie was.. hm, ich weiß auch nicht". Wir kennen das ja alle: "Sag immer, wenn dir einer auffährt dir tut was weh - gibt gut Geld!". Aber na klar - das dachte Sie sich anscheinend dann auch plötzlich. Ich stehe vollkommen dazu, dass ich Schuld an dem Schaden am Kennzeichen habe, aber nicht, dass Sie irgendwelche Schmerzen davon getragen hat. Ich war beim Unfall dabei und auch dem Schaden am Auto zu sehen, dass dieser wirklich nicht gravierend doll war. Gibt es, falls sie nun eindeutig der Polizei meldet (was sie bis max. den nächsten Tag tun soll) dass sie Schmerzen hat, eine Möglichkeit da gegen anzugehen?

(Versicherung wurde schon benachrichtigt!)

Antwort
von marcussummer, 183

Du solltest den Vorfall sofort der Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters melden, die kümmert sich darum, ob der Schaden plausibel ist. Da gibst du natürlich deine Stellungnahme ab, in der du wahrheitsgemäß deinen Eindruck von der Aufprallwucht schilderst. Wenn da jemand Erfahrung drin hat, unberechtigte Ansprüche abzuweisen, dann eine Kfz-Haftpflichtversicherung...

Kommentar von nied1802 ,

Gemeldet ist der Unfall schon längst, wollte mich nur vorab schon ein mal informieren. Aber danke! :-)

Antwort
von Zumverzweifeln, 149

Gib das gleich an deine Versicherung weiter. Die werden das regeln!

Kommentar von nied1802 ,

Hab ich schon alles gemacht! Wollte nur schon einmal im Voraus wissen, ob das möglich wäre.

Kommentar von Zumverzweifeln ,

Wie @Marcussummer schreibt: teil der Versicherung genau mit, wie das war - die handeln dann für dich. Im Vorfeld kannst du nichts machen. Die Dame wird dir kaum erlauben, mit ihrem Arzt zu sprechen. 

Kommentar von nied1802 ,

Daran habe ich auch nicht gedacht ;-)

Antwort
von realReport, 94

Gehe zum Arzt sende es der Versicherung freu dich auf 50€

Kommentar von nied1802 ,

Was soll ich beim Arzt?

Kommentar von realReport ,

Ja keine Erfahrung aber Geld kassieren.
Schon klar das die Versicherung einen arztbericht fordert

Kommentar von nied1802 ,

Hast du meine Frage irgendwie nicht gelesen? Entweder verstehe ich nicht, was du jetzt willst oder du bist auf dem falschen Dampfer.

Antwort
von Bitterkraut, 107

Du mußt da gegen nix angehen. Das ist alles Sache deiner Haftpflichtversicherung.

Außerdem kann auch ein kleinerer Aufprall eine Verletzung/HWS-Trauma verursachen, du solltest nicht gleich mit Unterstellungen kommen, das ist ziemlich frech und unfair. Immerhin hast du einen Fehler gemacht und nicht die Geschädigte.

Kommentar von nied1802 ,

Wie oben geschrieben, sehe ICH meinen Fehler ein. Und ICH war beim Unfall dabei und kann demnach beurteilen, wie stark der Aufprall (der nicht ein mal stattgefunden hat, da ich echt nur einen Millimeter zu weit gerutscht bin) war. Wenn ein Aufprall stattgefunden hätte, hätte mein Auto sicherlich auch Spuren davon aufzuweisen, was einfach nicht der Fall ist. Aber es war ja leider abzusehen, dass es nicht wirklich gescheite Antworten gibt, egal wie man es ins Detail beschreibt! Und mir ist auch bewusst, dass nur kleine Stöße schon etwas verursachen können - es war aber nicht mal ein Stoß! 

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein,du kannst nicht beurteilen, wie stark der Aufpall im anderen Auto war, bzw. sich angefühlt hat. Und von nicht mal ein Stoß dellt auch kein Nummernschild ein. Auf jeden fall solltest du nicht den Geschädigten gleich Betrug unterstellen, das ist eine Frechheit!

Du hast den Aufprall kommen sehen,konntest dich wappnen/schützen, den Vordermann trifft das aber ganz unvorbereitet, glaub mri, das fühlt sich ganz anders an.

Und daß man im 1. Moment nix spürt, ist auch normal. ich hab auch schon im 1. Momnt gedacht, da ist nix, und dann war doch was.

Kommentar von nied1802 ,

Kann alles sein. Hat auch keinen Sinn das zu diskutieren. Für mich ist das kein unterstellen von Betrug. Wir standen über eine Stunde dort, da hätte sich irgendwas bemerkbar gemacht. Aber lassen wir das, ich warte einfach ab, was meine Versicherung macht. :-)

Kommentar von pn551 ,

Es ist auch keine Unterstellung. Viele reiten heute auf der Welle, aus einem kleinen Stupser gleich eine halbe Lähmung zu machen. um schön abzukassieren. Das wäre nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein.

Kommentar von nied1802 ,

Danke!

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