Frage von Macintoshia, 73

Lehre der Wiedergeburt vs. Christentum?

Was für Gemeinsamkeiten bzw Unterschiede gibt es zwischen der Wiedergeburt (Hinduismus/Buddhismus) im Vergleich zum Christentum?
DANKE!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 58

Ich bin Buddhist und gebe mal meinen Senf ab

Grundkonzepte

Im Hinduismus und Buddhismus beruht das Weltbild auf dem Konzept von Ursache und Wirkung (Karma), sowie dem Kreislauf der Wiedergeburten.

Im Christentum beruht das Weltbild auf Gottes Wort, der Geschichte der Schöpfung und dem ewigen Leben im Reich Gottes.

Existenz einer Seele

Im Hinduismus glaubt man an einen göttlichen Wesenskern des Menschen (Atman) der nach der vereinigung mit dem Göttlichen (Brahman) strebt.

Diese Konzepte ähneln der Vorstellung einer Seele im christlichen Abendland und der Erfahrung der "Unio Mystica"  bei den christlichen Mystikern.

Im Buddhismus gibt es dieses Konzept eines ewigen Bewusstseins nicht, daher gibt es dort auch keine Seelenwanderung.

Wiedergeburt als barmherziger Akt

Die Wiedergeburt gilt zwar als leidvoll, wird aber im Mahayana-Buddhismus als Möglichkeit gesehen, sich in unbegrenztem Altruismus zu üben.

Der freiwillige Verzicht auf das endgültige Ziel des ewigen Verlöschens, um allen Wesen zur Befreiung zu verhelfen, wie dies im Mahayana-Ideal des Bodhisattva verkörpert wird, ist stark von Mitgefühl geprägt.

Wiedergeburt im Christentum

Hier hat Qivittoq bereits das Wesentliche gesagt. Im Christentum ist die Wiedergeburt eine Glaubenserfahrung, die nichts mit der Wiederverkörperung in einem anderen Lebewesen zu tun hat.

Himmel und Hölle

Im Buddhismus ist der Zustand von Himmel und Hölle keine ewige Glückseligkeit, oder ewige Verdammnis, sondern vorübergehende Zustände, die durch andere Stadien der Wiedergeburt abgelöst werden.

Ein unveränderliches Königreich Gottes, eine Art Paradies aus dem man nicht mehr verstoßen werden kann, existiert im ursprünglichen Buddhismus nicht.

Moderne Buddhisten sehen die Wiedergeburt in diesen Bereichen auch vielfach gar nicht als eine Jenseitsvorstellung  an, sondern als Symbol für die unterschiedlichen Formen des Leidens.

Kommentar von Macintoshia ,

Buddhisten finden doch, dass alles Leben leiden ist. Jetzt würde mich interessieren was euch dann so im Leben wichtig ist. Wollt ihr dann z.b. keine Kinder kriegen (weil des ja auch wieder Leid auslöst etc)

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank für diese schöne Nachfrage. :-)

Ich möchte dazu ganz kurz erklären, was im Buddhismus überhaupt "Leiden" bedeutet.

Denn natürlich rennt kein Buddhist ständig mit hängendem Kopf rum und jammert, wie ätzend seine aktuelle Wiedergeburt ist. ;-)

Nach buddhistischer Vorstellung beruht das "Leiden" vor allem auf der Anhaftung an äußere Dinge. Diese wären beispielsweise:

Erfolg, Anerkennung, Status, Geld, Sex, Parties usw.

Der Buddhismus spricht sich nicht pauschal gegen diese Dinge auf und betrachtet sie als "unrein", oder "unheilig".

Das Problem sind nach buddhistischer Sicht nicht Erfolg, Sex und Parties, sondern das wir vielfach unser persönliches Glück darin suchen, ja unser ganzes inneres Gleichgewicht davon abhängig machen, diese Dinge  zu besitzern.

Aber Buddhismus lehrt, das alles der Vergänglichkeit unterliegt - auch der beste Job ist nicht sicher, die sexy Braut wird alt und die Parties sind irgendwann vorbei.

Es ist also völlig sinnlos, sein Glück an so etwas flüchtigem wie Erfolg, Sex, oder Parties festzumachen, da sie alle vergänglich sind.

Viele Menschen wollen diese Realität nicht wahr haben - und stürzen sich deshalb gleich in die nächste Runde, um sich wie ein Junkie erneut mit zeitweisem Glück "anzufixen".

Da es zudem immer jemanden gibt, der erfolgreicher, attraktiver, oder der größere Partylöwe ist, leiden wir nicht nur an unserer eigenen Vergänglichkeit, sondern entwickeln Charaktereigenschaften wie Gier nach mehr und Neid gegenüber dem anderen.

Diese ganzen Anhaftungen führen also zum Leiden.

Das Problem sind somit nicht die "weltlichen Dinge", die Buddha selbst ja zunächst als Fürstensohn geschätzt hatte und man wird im Buddhismus auch nicht aufgefordert, im Elend zu leben.

Es ist nur eine Frage der Abhängigkeit.

was euch dann so im Leben wichtig ist.

Rein philosophisch gesehen wäre natürlich die Erleuchtung zu sehen. Aber mit Erleuchtung  bezahlt man keine Rechnungen.

Im Buddhismus gibt es Mönche/Nonnen und Haushälter. Während die Ordinierten einen gewissen Abstand zur Gesellschaft waren, sind die buddhistischen Laien ein ganz normaler Teil der Gesellschaft.

Natürlich könnte man sagen "Nein, bloß keine Kinder, nicht noch ein armes, leidendes Wesen auf der Welt" - aber wenn es hier nicht zur Welt kommt, dann eben irgendwo anders und möglicherweise unter sehr viel schlechteren Umständen.

Ich glaube, der Buddhismus wird manchmal zu  pessimistisch gesehen, denn schließlich hat jeder Mensch die Möglichkeit, sein Leben in einem gewissen Rahmen zu bestimmen.

Jemand der in einer armen Familie in einem Kriegsgebiet geboren wird, hat von Geburt an erst einmal schlechtere Karten - vielleicht ist das die Wirkung des Karma - aber es steht ihm alles frei zu tun, was er in diesem Rahmen machen kann.

Wer achtsam genug ist und Gelegenheiten erkennt, spielt sich möglicherweise sogar weitere Karten frei, erhält mehr Spielzüge und kann mehr Einfluss als zuvor, auf sein Leben nehmen.

Aber das ist natürlich alles Theorie, genau wie die Theologie von anderen Religionen und damit reine Spekulation.

Was für mich im Leben wichtig ist

Ich bin Mahayana-Buddhist und habe nicht nur gelobt die fünf Sittlichkeitsgelübde einzuhalten, sondern auch das Bodhisattva-Gelübde abgelegt. 

Es ist eine Art Verpflichtung, alle fühlenden Wesen zu retten und dafür auf den eigenen Eingang ins Nirvana zu verzichten.

Jetzt denkt man vielleicht

"Boaaah, eine unmögliche Aufgabe! Sisyphos-Arbeit! naiver Idealismus in Reinkultur! Religiöses Sendungsbewusstsein, Halleluja!"

Aber ich maße mir nicht an, das wortwörtlich zu schaffen. Jedenfalls nicht in einem einzigen Leben. ;-)

Ich denke, die Übung der Meditation hilft mir, klarer zu sehen und mich selbst besser kennen zu lernen.

Dadurch werden auch meine Handlungen nicht mehr nur ausschließlich von Anhaftungen bestimmt.

Ich erkenne meine Charakterfehler besser und wenn mir ein Mensch feindselig begegnet, fahre ich nicht sofort aus der Haut, weil ich in der Lage bin zu erkennen, dass auch dieser Mensch aufgrund von Anhaftungen leidet.

Durch die Einhaltung der fünf Sittlichkeitsgelübde versuche ich den "Leidensfaktor" den ich mit meinem Handeln für andere Wesen darstelle, zu verringern, da diese Regeln eine Anleitung geben, welche Verhaltensweise zu besonders viel Leiden führen.

Ich versuche also ein  Leben zu führen, dass Leiden für Andere minimiert und mit möglichst wenig Anhaftungen, um größere Klarheit zu entwickeln und so von möglichst großer Hilfe für Andere sein zu können.

Grundlage dafür ist eben die Meditation.

Ein anderer Buddhist würde dir vielleicht eine ganz andere Antwort geben, ich hoffe, meine war dennoch interessant.

Kommentar von Enzylexikon ,

Korrektur

Der Buddhismus spricht sich nicht pauschal gegen diese Dinge auf und betrachtet sie nicht als "unrein", oder "unheilig".

Ohne zweites "nicht" wäre der Satz missverständlich, bitte um Entschuldigung.

Kommentar von Macintoshia ,

ich danke dir vielmals für deine ausführliche Antwort! 

Ich finde das immer wieder interessant... ich meditiere selbst ab und zu (1-mal im Monat) und mache Yoga (1-mal in der Woche). Ich merke selbst dass es mir gut tut und finde es interessant etwas von anderen Religionen (z.B. Buddhismus) zu erfahren.

Kommentar von Enzylexikon ,

Sehr gerne. Ich freue mich, wenn sie hilfreich sind.

Ja, ich fand andere Religionen auch schon immer interessant und habe mich mit verschiedenen Strömungen und Richtungen befasst.

Man hat dann eine gute Grundlage für das Verständnis anderer Menschen, gerade wenn sie sehr religiös sind.

Ich würde mich zB als religiös bezeichnen, aber das ist ja nun kein Grund ständig heilig und salbungsvoll zu tun, als wäre man ins Taufbecken gefallen.

Humor halte ich für sehr wichtig und er sollte, genau wie Selbstkritik, nie zu kurz kommen. Anders gesagt:

"Sei ein FUNdamentalist - sorge immer dafür, das FUN vor dem Mentalen kommt" ;-)

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank für den Stern. :-)

Antwort
von Qivittoq, 73

Die fernöstlichen Religionen wie Hinduismus haben ein zyklisches Zeitverständnis: Das Leben beginnt immer wieder von Neuem. Nach dem Tod wird man als eine neues Wesen wiedergeboren (Samsara: das Rad der Wiedergeburten). Dabei wirkt sich aus, was für ein Leben man vorher geführt hat. Dementsprechend ist das neue Leben besser oder schlechter (Karma).

Das Christentum hat ein lineares Zeitverständnis: Man wird nur einmal geboren, stirbt einmal, und wird - so der christliche Glaube - nach dem Tod auferweckt, um ewig glücklich in der Nähe Gottes zu leben.

Auch das Christentum kennt den Begriff "Wiedergeburt". Damit ist keine Geburt im biologische Sinne gemeint, sondern eine innere Erneuerung durch den Glauben, die das Leben (d. h. die Lebensgestaltung) völlig umkrempelt. So, dass andere Leute, die einen vorher kannten, sagen: "Du bist ein ganz anderer Mensch geworden! Ich erkenne dich kaum wieder!"

Kommentar von pilot350 ,

frage mich dann wenn es die Wiedergeburtstheorie gäben würde warum wenn vor gerade einmal 100 Jahren es nur 1,5 Milliarden Menschen auf dieser Erde gabe, warum es dann mehr als 7 Milliarden auf dieser Erde gibt. Mehrfache Wiedergeburt? Das glaube wer will.

Kommentar von urkss ,

Wenn man der Wiedergeburtslehre glauben schenkt, ist diese weder auf eine bestimmte Daseinsform (als Mensch) noch auf eine bestimmte Welt (unsere Erde) beschränkt. Das was du anführst wäre also kein Widerspruch.

Kommentar von Mannimanaste ,

@ urkss:

Doch, auch wenn die Wiedergeburt nicht auf eine bestimmte Daseinsform (Mensch) und nicht auf eine bestimmte Welt (unsere Erde) beschränkt ist, bleibt letztlich dieser Widerspruch, bzw. diese Ungereimtheit, auf die @pilot350 hinweist, und zwar dann, wenn man es einfach mal universell betrachtet.

Es gibt dann als möglichen Ort für Wiedergeburt zwar nicht nur eine Welt, aber NUR ein materielles Universum (selbst wenn die Multiversumstheorie stimmen sollte, denn das was ich hier mit "Universum" bezeichne, ist die Einheit alles Existierenden, also auch aller möglicherweise existierenden anderen Raum-Zeit-Blasen als der unseren).

Und auch was die Daseinsformen angeht, spielt es keine Rolle, ob man hierbei nur von Menschen ausgeht, oder auch von Tieren, Außerirdischen, Pflanzen und sogar Dingen. Fakt bleibt, dass es früher weniger gleichzeitig vorhandene Verkörperungsmöglichkeiten gab, als später. Auch wieder universell betrachtet.

Was den Widerspruch einzig auflösen würde, wäre tatsächlich die von @pilot 350 genannte mehrfache Wiedergeburt. Aber wenn man dieses Konzept logisch durchdenkt, bleiben immer noch viele Fragen offen, wie beispielsweise die, wie viele Seelen es denn universell eigentlich gibt, und ob die alle von Anfang an da waren, ob sie nach und nach entstanden sind, und was mit den überzähligen Seelen geschieht, wenn in ferner Zukunft das Universum auch wieder mal weniger Verkörperungsmöglichkeiten bieten wird, als heute.

Also muss die Idee der mehrfachen Wiedergeburt sogar mit einer noch unvorstellbareren Idee kombiniert werden und diese dann mit einer sehr unbequemen und kaum fassbaren weiteren Idee:

Die Widersprüche bezüglich Zahlenverhältnis von Körpern und Seelen lösen sich auf, wenn die mehrfache Wiedergeburt von Seelen zeitlich ungebunden verliefe, so dass eine Seele zu gleichen Zeitabschnitten in verschiedenen Körpern verkörpert sein könnte (was diese Seele selbst natürlich wie ein Zeitreisender nacheinander als ihr eigenes Ich erleben würde).

Aber auch dann bleibt die Frage nach der Zahl der Seelen, und warum gerade so und so viele, und was die machen, wenn es mal weniger verfügbare Körper geben wird.

Diese Frage löst sich erst dann, wenn zur Annahme einer chronologisch ungebundenen Wiedergeburt noch die Annahme hinzugenommen wird, dass es gar keine verschiedenen Seelen gibt, sondern der ganze Käse von ein und der selben Seele nach und nach erlebt und gelebt wird (und werden muss).

Die logischen Konsequenzen aus so einer Annahme sind dramatisch und unbequem. Täter und Opfer wären dann ja -- was die Seele angeht -- immer ein und der Selbe! Das wiederum würde aber auch die Sache mit dem Karma elegant klären: Objektiv wäre jedes erzeugte Karma - ob 'schlechtes' oder 'gutes' - immer direkt und sofort in dem Moment schon wieder ausgeglichen, in dem es entsteht!

Antwort
von hertajess, 18

Es gibt durchaus Christen die an eine Wiedergeburt glauben. Manche von ihnen sind ab dem 1. Nicäischen Konzil in den Nahen Osten geflüchtet. Von da werden sie seit einigen Jahren weggebombt. Tatsächlich. Ich erinnere im Deutschlandfunk den Oberhirten einer solchen Gemeinschaft gehört zu haben. Er hat die Welt mehrfach angefleht aufzuhören da Bomben vermehrt abzuwerfen wo seine Mitglieder seit vielen Jahrhunderten mit ihren Nachbarn in friedlicher Eintracht zusammen leben. Sie waren schon da bevor es den Islam überhaupt gab. Die Bomben fielen weiter. Merkel hörte nicht auf sie öffentlich aufzufordern nach Deutschland auszuwandern. Sie kamen nach Deutschland. Sie brauchten besondere Integrationshilfe. Diese haben sie bekommen so weit ich informiert bin. Und sehr wahrscheinlich werden sie nun auf unterschiedliche Weise unter Druck gesetzt um sich den Veränderungen welche die Bettgemeinschaft von Machtgier, Herrschsucht und sogenannter Glaubensvertretung eingegangen ist anzupassen. 

Nein, ich erinnere nicht mehr die Sendungen. Sie dürften aber im Archiv zu finden sein. Wurde morgens ausgestrahlt. Kann sein in der morgendlichen Sendung die solche Themen beinhaltet. 

Antwort
von pilot350, 72

Es gibt keine Wiedergeburt. Demzufolge müsste jeder der stirbt ja wieder geboren werden. Das bedeutet weiterhin es hätte eine Befruchtung stattfinden müssen die genau den Todeszeitpunkt kennt und dann exakt 9 Monate vorher bei einem Eisprung eine Befruchtung auslöst. Was für einen Wahnsinn. Das ewige Leben besteht darin unsere Gene an unsere Kinder weiter zu geben. Aber wir, als einzelner Mensch, spüren davon nichts. Sind wir tot, ist alles abgeschaltet was uns ausgemacht hat. Was als Seele bezeichnet wird ist unsere Psyche, also unsere Sinne, die alles was wir wahrnehmen, hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen erkennt und unsere Reaktionen daraus steuert. Alle diese Sinne nimmt unser Körper war und meldet das an unsere Psyche (Seele) weiter. Sterben wir bzw. unser Körper wird das Hirn, dort wo die Psyche (Seele) untergebracht wird nicht mehr vom Körper mit diesen Informationen versorgt. Es kommt zum Herz- und Kreislaufstillstand. Das Hirn (Psyche) wird nicht mehr über das Blut mit Sauerstoff versorgt und schaltet ab, alles ab. Es tritt der Tod ein. Wo soll eine Seele jetzt noch alle Infos hernehmen die uns ausmachen, die uns glücklich machen wenn der Empfänger der Signale und auch der Sender (körper) tot sind? Also was lernen wird daraus: Es gibt keine Wiedergeburt und kein Leben nach dem Tod, denn wovon und mit was wollen wir leben, wenn alles was uns ausmacht nicht mehr existiert.


Kommentar von Enzylexikon ,

Das ist letztlich auch die Lehre des Buddhismus. Mit dem Tod des Gehirns verlischt das Bewusstsein und alles was diese Persönlichkeit einmal ausgemacht hat, ist vorbei. Der Mensch ist tot.

Lediglich der Vajrayana-Buddhismus tanzt da aus der Reihe und hat komplizierte Theorien von spirituellen Lehrern, die ihr Bewusstsein transferieren und Hinweis auf den Fundort der nächsten Wiedergeburt geben können. Das kann man glauben - oder auch nicht.

Die Wiedergeburt im Buddhismus ist aber grundsätzlich keine Seelenwanderung von Körper A nach Körper B, denn man akzeptiert, dass es kein ewiges Bewusstsein gibt.

Das hast du ja sehr anschaulich erklärt. :-)

Kommentar von Alanbar33 ,

alles nur Theorie, beweisen kannst du es nicht , jedes Kind weiß das Gehirn Signale Weiterleitet , aber die Seele ist ganz was anderes!!

Kommentar von pilot350 ,

Beweise du die existenz gottes und dann darfst du weiter kommentare schreiben

Kommentar von Mannimanaste ,

Hi pilot350,

beachte bitte meinen Kommentar unter Deinem (und @urkss) Kommentar auf @ Qivittoqs Antwort.

Außerdem hätte ich Dir noch den Link zu einem Gedankenexperiment von mir:

http://www.jenseits-von-allem.de/gedanken.htm#10

Antwort
von WPoppPluto, 24

Die Wiedergeburtslehre gibt es auch in der Bibel und sie war zu Christi Lebzeiten eine Selbstverständlichkeit auch für die Jünger und die Urchristen, wurde erst auf Betreiben eines Papstes (bzw. dessen Hetäre und spätere Gemahlin) widerrufen - siehe: http://www.zeitenschrift.com/artikel/reinkarnation-die-grosste-luge-der-kirche#.... NB: Die Jünger fragen Christus: Herr dieser Blindgeborene - haben seine Eltern oder hat er gesündigt, dass er blind geboren wurde? Die Alternative (hat er gesündigt?) müsste dann ja logischerweise VOR DIESEM Leben statt gefunden haben!

Kommentar von WPoppPluto ,

http://www.zeitenschrift.com/artikel/reinkarnation-die-grosste-luge-der-kirche#....

ist der korrekte LINK - sorry - dort gibt es eine sehr ausführliche Begründung - bitte wirklich durchlesen!

Kommentar von waldfrosch64 ,

@WpoppPluto 

Grösste Lüge ? Grosse Worte für

eine Behauptung

die jedes Kind wiederlegen kann .

  • Diese Theorie  hält einer genauen Betrachtung kaum stand .Die weisse Bruderschafft ,die diese Zeitschrift herausgibt ist im Geiste esoterischer Gnostischen Glaubens .(Ich hatte diese Schrift in meinen eigenen Gnostischen Zeiten , früher vor vielen Jahren selbst mal abonniert .)
  • Gerade diese Bibelstelle wird gerne von Esoterikern bemüht und bewusst nur halb zitiert ,so dass es den Anschein macht es könnte sich hier um eine aussage zur Reinkarnation handeln .Wer die Antwort Jesu aber kennt und somit die Bibel ,der weiss das dem nicht so ist .Schauen wir doch mal nach was wirklich in der Bibel steht  :

Die Heilung eines Blinden

Joh 9,1:

___Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war.Joh 9,2 Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Oder haben seine Eltern gesündigt, sodass er blind geboren wurde?___

Du meinst das wäre jetzt der Beleg für ein Vorleben ?

 Mitnichten

 denn die Antwort Jesu kommt promt:

____  Joh 9,3Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden.Joh 9,4Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann.Joh 9,5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.___ und weiter  _____Joh 9,6

Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen

Joh 9,7

und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.

Joh 9,8

Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?__etc...

Bleibt also nur eine Frage offen ,nämlich  

wer hier "

Lügt"

und unterschlägt

.....

  • Wäre die Reinkarnation jemals in der Christlichen Lehre verankert gewesen ,dann wäre das ein innerlicher Widerspruch in sich ,denn die Reinkarnation ist unweigerlich Bestandteil einer einer Selbsterlösung lehre .
  • Damit habe ich noch kein Problem, wenn einer solche Lehre befolgt .
  • Nur wer meint diese   mit der christlichen Lehre  vermischen zu können, der hat offensichtlich weder das Prinzip von Reinkarnation und Karma ,noch das Prinzip der Erlösung durch Jesus Christus auch nur Ansatzweise verstanden .

 

Kommentar von waldfrosch64 ,



@WPoppPluto ,

Wie bitte ? 

Zitat aus dem Artikel :

________Konzil von 451 unterstreicht Wiedergeburt

Wie schon erwähnt war während dieser religiösen Kontroversen die Wiedergeburt nie ein Diskussionsthema gewesen. Man hielt sie für ein fundamentales Dogma, das am Konzil von 451 sogar nochmals bekräftigt wurde.____


  • Das ist jetzt wirklich grotesk ,und eine komplette Falschaussage  ...auf dem Konzil von Calzedon 451 ,  hat die Kirche die Gottheit Jesus  dogmatisiert und exakt diesen Streit über die Naturen Jesu beendet .Nicht mehr und nicht weniger Von einer Wiedergeburt war dort weder die Rede noch war das dort jemals  das das Thema .Wäre es tatsächlich ein Thema gewesen ,dann hätte man sich dagegen ausgesprochen .Denn Dogmatisiert wurde damals wie heute immer nur was im Zweifel stand und was  als Lehre angegriffen worden war .

  • Ein Dogma in der Kirche ist immer ein konkret ausformulierte Glaubenssatz ,und alle Sätze und Dogmas in der Kirche sind auf Konzilien gefasst worden, und alle diese  sind seit Anbeginn an uns erhalten .Also fragt sich wiederum .wer ist hier wahrhaftig ? 
  • Sekundäre Themen waren auf dem Calzedonense :Simonie /und Häretikertaufe (Taufformel )
  • Das christologische Bekenntnis des Konzils von Chalcedon (das sogenannte Chalcedonense) setzt in den Kirchen, die es anerkennen, den Rahmen für alle weiteren Entwicklungen der Christologie:

„Wir folgen also den heiligen Vätern und lehren alle übereinstimmend: Unser Herr Jesus Christus ist als ein und derselbe Sohn zu bekennen, vollkommen derselbe in der Gottheit vollkommen derselbe in der Menschheit, wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch derselbe, aus Vernunftseele und Leib, wesensgleich dem Vater der Gottheit nach, wesensgleich uns derselbe der Menschheit nach, in allem uns gleich außer der Sünde, vor Weltzeiten aus dem Vater geboren der Gottheit nach, in den letzten Tagen derselbe für uns und um unseres Heiles willen [geboren] aus Maria, der jungfräulichen Gottesgebärerin, der Menschheit nach, ein und derselbe Christus, Sohn, Herr, Einziggeborener in zwei Naturen unvermischt, unverändert, ungeteilt und ungetrennt zu erkennen, in keiner Weise unter Aufhebung des Unterschieds der Naturen aufgrund der Einigung, sondern vielmehr unter Wahrung der Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen und im Zusammenkommen zu einer Person und einerHypostase, nicht durch Teilung oder Trennung in zwei Personen, sondern ein und derselbe einziggeborene Sohn, Gott, Logos, Herr, Jesus Christus, wie die Propheten von Anfang an lehrten und er selbst, Jesus Christus, uns gelehrt hat, und wie es uns im Symbol der Väter überliefert ist.“






Antwort
von FragaAntworta, 68

Wiedergeburt gibt es nicht im Christentum. Ergo kann man es nicht vergleichen. Allerdings gehe ich vom Begriff der Reinkarnation aus.

Kommentar von pilot350 ,

Auch eine Reinkarnation gibt es nicht, die existiert nur im Wunschdenken der Menschen.

Kommentar von FragaAntworta ,

ahhh...*seufz* *doppelseufz* *ich-glaub-es-nicht-seufz* *pilot-seufz*

Kommentar von Macintoshia ,

was ist der Unterschied zwischen Reinkarnation und Wiedergeburt?

Kommentar von Qivittoq ,

Reinkarnation: re (zurück) in (in) carne (das Fleisch)  meint Wiederverkörperung im Sinne des Hinduismus.
Wiedergeburt kann beide Bedeutungen haben: entweder "Reinkarnation" oder auch eine "Lebenserneuerung" im christlichen Sinne, wie ich es vorhin beschrieben hatte.

Kommentar von Viktor1 ,

Auch dies ist daneben auch wenn du dich durch diese Feststellung wieder mal beleidigt fühlst. Bist du nicht in der Lage das aufzunehmen (partizipieren) was gebracht wird ? Oder willst du nicht, willst nur deine Statements raushauen . Dann trifft es dich.

Kommentar von FragaAntworta ,

@Viktor... was möchtest Du sagen? Und zu wem willst Du es sagen?

Kommentar von Viktor1 ,

@FragaAntworta

Daß die "Feststellungen" von pilot350 daß es weder Wiedergeburt noch Reinkarnation gibt ,(auch in seiner "Antwort" ! zu der Frage von Macintoshia) die Frage nicht berühren, also daneben sind. Seine lange Ausführung (und Statements) dazu hatte ich in einem (jetzt gelöschten) Kommentar deshalb als Geschwafel (weil ohne Bezug) bezeichnet weshalb er sich beleidigt fühlte und bei der Moderation beschwerte.

Kommentar von FragaAntworta ,

Ah, ich verstehe, ja Pilot ließt ja auch nicht die Kommentare, sondern greift sich Worte daraus.. Danke für die Antwort, so weiß ich zumindest was Sache ist.

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