Led unterwasser bei niedriger Spannung und Stromstärke?

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1 Antwort

Das Problem ist der Abstand zwischen den Akkukontakten und den LED-Anschlüssen. Diese sind vorgegeben und nicht veränderbar.

Da hilft nur austesten, z.B. mit destilliertem Wasser und stetiger Zugabe von Kochsalzlösung. Bilden sich Blasen an den Kontakten, so ist die Sättigung des Wassers erreicht, bei der eine Elktrolyse einsetzt.

Den elektrischen Widerstand des Wassers mit isolierten(!) Messspitzen über einen vordefinierten Abstand messen (z.B. 2 cm). Die Isolierung dient dazu, dass die Messspitzenoberfläche unabhängig von der Eintauchtiefe uverändert bleibt.

Mit dem gleichen Abstand misst Du den elekrischen Widerstand des Wassers von Teich o.ä.. Ist der Widerstand höher als bei Deinem "Laborexperiment", so sollten die Komponenten auch unter Wasser funktionieren.

Zu beachten ist aber, dass spätestens nach dem Tauchgang in Verbindung mit Luftsauerstoff eine Oxidation der Oberflächen einsetzt. Außerdem ist daran zu denken, dass sich gerade in stillen Gewässern in Grundnähe der elektrische Widerstand des Wassers merklich verringert.

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Kommentar von nujo123
01.11.2016, 22:16

Heute mal das Laborexperiment durchgeführt und direkt danach zum see gefahren und getestet:)

Da 5V ja nun wirklich keine riesige Spannung ist hat es auch ohne einen Kurzen funktioniert, aber wie du vorrausgesagt hast, hat es nicht lange gedauert, bis die Kontakte von LED und Akku anfingen zu oxidieren.:( 

Es wird wohl eher als Notlösung reichen müssen falls Wasser in ein Gehäuse eindringen sollte.

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