Man hat viel erreicht und ist finaziell unabhängig. Man ist erfolgreich und dennoch denkt man plötzlich - irgend etwas fehlt mir. Bei mir ist das eindeutig das Ziel der Zukunft mit der Partnerin. Wie kann ich dagegen ankämpfen und weitere 30 Jahre mit meiner Frau glücklich verbringen. Momentan stehen die Zeichen bei mir auf "2.Frühling". Ich wusste bis vor kurzem nicht, was das wirklich bedeutet, aber wenn ich eine schöne Frau (mit dem dazugehörigen Inteligenzquotienten) sehe, dann werde ich sch..... und denke nur mehr an das Thema und wie ich das regeln könnte. Habt Ihr auch so Probleme?

Nein, ich bin mit meinem Mann 23 Jahre zusammen. Klar, schaue ich auch nach anderen Männern, aber gegessen wird zu Hause.

Nein, aber ihr müsst was neues erleben oder neue Dinge zusammen erkunden...

Die Probleme hat jeder mal, aber es gibt auch Zeiten in denen du wieder anders denkst...
ja der alte Holmichl...er lebt noch stirbt nicht. Ist ganz normal ,das mit den nach andern sehen , aber das auseinanderleben liegt an beiden. gemeinsam was machen

Man sollte jeden Tag Zeit (muß ja nicht stundenlang sein) miteinander verbringen und diese ganz bewußt schön gestalten und genießen. Es hilft auch, sich bewußt daran zu erinnern warum man den Partner liebt oder sich früher in ihn verliebt hat. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die die Liebe aufrechterhalten und sogar verstärken. Kleine Rituale wie Begrüßungs- Abschiedskuß etc. Wir sind auch jetzt 20 Jahre zusammen und sind eigentlich noch in den Flitterwochen, also es geht durchaus. Das man mal ein Auge riskiert - hat nichts mit den Jahren zu tun. Appetit holen oK - aber gegessen wird zu Hause.
Selbst Kontrolle. Ich habe auch gefuehle für jemanden, und ich weiß das es nicht seien darf. wir müssen uns einfach nur kontrollieren. Einmal kalt Duschen und weiter gehts .
Hatte ich auch mal. Demzufolge wurde meine erste Ehe zum Desaster. Lies mal Tucholskys "Der andere Mann"; läßt sich sinngemäß auch auf uns Männer übertragen.
Gerade die etablierten Mttelschichtler haben es sehr schwer, den sorgenfreien, aber einnehmenden Alltag auszublenden.