Lebt der Mensch um zu arbeiten oder arbeitet er, um zu leben?

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6 Antworten

Die Vorstellung, daß Arbeit Teil des Lebenssinnes ist, ist noch gar nicht so alt. Sie kam primär durch den Protestantismus und insbesondere den Calvinismus ins gesellschaftliche Bewusstsein.

Die Frage war: "woher weiß ich, daß ich ein gottgefälliges Leben lebe?"
Und die Antwort war: "indem Gott den Tüchtigen belohnt".

Also rackern seither alle wie verrückt, wollen Erfolg, und verneinen die Freuden des Lebens.

Etwas was natürlich nicht jeder einzelne so sieht, aber gesamtgesellschaftlich doch im Unterbewusstsein steckt.

Man sieht daher in traditionell katholischen Gesellschaften einen laxeren Umgang, und z.B. in den USA (wo es ja viele Nachfahren Calvinistischer Gruppen gibt) eine noch deutlichere Rackerei und "Verehrung" der Erfolgreichen.

Je nach eigenen Wurzeln, und Umfeld kommt man damit hier mehr oder weniger klar. Eine gewisse Logik kann man dem aber nicht absprechen, und es motiviert die Gesellschaft als Ganzes, etwas zu tun...

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Man arbeitet um zu Leben und nicht andersrum. Obwohl man sagen kann, das es in der heutigen Gesellschaft immer mehr zum Kampf zwischen der Arbeit und dem Leben wird, den die Arbeit oftmals gewinnt. Natürlich gibt es auch Leute die Freude an der Arbeit haben und sie deshalb zu ihrem Lebensinhalt machen, aber oft geht es bei den meisten eher in die freudlose Richtung. 

Wichtig ist, man soll arbeiten um zu Leben und wenn einem seine/ihre Arbeit gefällt, kann man sie bis zu einem gewissen Punkt zum Lebensinhalt machen.

Gruss und hoffentlich habe ich geholfen.

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Wenn du alles mitnehmen kannst, was du in deinem Leben erarbeitet hast, dann bitte, lebe nur fuer deine Arbeit.

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Ich finde, es ist kein Nachteil., auch bei der Arbeit zu leben.

Trotzdem: ich arbeite, um zu leben, natürlich nicht umgekehrt.

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Die einen so, die anderen so. Und wieder andere Menschen haben ganz andere Lebensmodelle entworfen.

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