Frage von knowme443, 34

Lebenslange Augenerkrankung, oder kann man mir doch helfen?

Hallo liebe gutefrage-Community.

Ich bin 24 Jahre alt, männlich, habe ein "gesundes" 4 - Monate altes Kind und lebe in einer soliden Partnerschaft.

Seit Kindheitstagen (10. Lebensjahr) begleitet mich nun schon eine Krankheit, die mich bis hin zu depressivem Verhalten geführt hat, weil mir zu keinem Zeitpunkt ein Arzt langfristig helfen konnte.

Im Alter von 10 begann es erstmalig, meine Augen haben beim Bewegen geschmerzt. Erst leicht, dann von Tag zu Tag zunehmend, bis erst ein Auge und dann das zweite geschwollen war und ich sie schließlich gar nicht mehr bewegen konnte. 1 1/2 Monate stationäre Behandlung im Uni-Klinikum Dresden brachte kein langfristiges Ergebnis, bis auf eine "ungefähr"-Diagnose und Behandlung mit Cortison in Form von Prednisolon und eine gelbe Tablette namens MTX - was wohl ein Rheumamittel war. Die Diagnose beinhaltete unterm Strich: Augenmuskeln geschwollen/entzündet - Ursache unbekannt, Rheuma wurde ausgeschlossen. Gemacht wurde so ziemlich alles, was den Ärzten möglich war. MRT,Schädel-CT(Beides nicht auffällig),Allergietest usw... Eine Gewebeprobe sollte entnommen werden, dies lehnten meine Eltern aufgrund des Risikos zu erblinden allerdings ab. (Ich weiß heute nicht, ob das Risiko wirklich so groß war und im Verhältnis dazu stand, dass ich am heutigen Tage mit 24 Jahren noch immer an diversen Beschwerden leide.)

Durch die Behandlung mit Prednisolon (Intravenös + Tabletten) wurde es besser und schien bekämpft zu sein. Vorerst...

Im 16. Lebensjahr ereilt mich ein erneuter Rückschlag - die Symptome fangen wieder an. Direkt zum Augenarzt, ich kannte es ja schon. Ich habe alles geschildert, bekomme Augentropfen mit Prednisolonwirkstoff und es war innerhalb einer Woche wieder gut.

Dann der schlimmste und anhaltende Rückschlag mit 19 Jahren:

Ich war bei der Bundeswehr, es ging wieder los. Ich wurde zu allen Ärzten geschickt, die Rang und Namen haben in der Bundeswehr. Schließlich wurde ich an die Charité in Berlin überwiesen, wohl der Gipfel für Augenheilkunde... weit gefehlt in meinem Fall, das selbe Spiel wie in Dresden, keine Ursache gefunden, keine Lösung parat außer eben die eine, meinen Erzfeind das Prednisolon.

Die Schwellung ging abermals weg, leider kämpfe ich hier und heute mit Doppelbildern nach dem Aufstehen, beim Alkoholkonsum und eigentlich immer, wenn ich mich nicht stark konzentriere. Doppelbilder auch beim Schauen nach links, rechts usw. Eine OP würde laut den Ärzten nur bis zum dem Moment was bringen, an dem alles von Vorne losgeht. Eine Brille in meinem Fall wohl gar nicht, da das Schielen laut Charité immer unterschiedlich ist. Mal mehr, mal weniger, aber nie komplett weg.

Fragt mich gerne alles, was ihr wollt. ich würde gerne weiter ausholen, das Textfeld ist aber voll. Meine wichtigste Frage: Muss mein Kind mit Ähnlichem rechnen?

Ich hoffe mir kann jemand helfen/Rat geben, was ich tun kann...

Viele Grüße

Kevin

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Antwort
von Sxren, 18

Du kannst es mal mit einer natürlichen Methode probieren: 

Kauf dir mal das Buch von Meir Schneider: 

Vision for Life, Revised Edition: Ten Steps to Natural Eyesight Improvement

Ich weiß nicht, ob es das auch in deutsch gibt, aber da ist wirklich alles drin, von grauen Star, über Kurz- weitsichtigkeit und alles wird geheilt mit den selben Übungen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

Viel Erfolg

Kommentar von knowme443 ,

Danke sehr, ich schau es mir mal an.

Englisch ist völlig okay, wenn es das nur so gibt.

Ich bin über jede mögliche Lösung froh!

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