Ramoni am 12.04.2009 um 9:57 Uhr
Glaubt ihr, dass ein Mensch der einmal den Mut zum Suizid hatte dies aber nicht geschafft hat, es wieder tut? Wie kann man ihn, wenn überhaupt, davon abhalten.

Nein, man kann niemanden davon abhalten. Wer es wirklich möchte, der findet auch einen Weg!

lebensglaube vermitteln ihn wieder aufbauen zur lebenslust
Ramoni am 12. April 2009 10:05 Ich denke wenn der Glaube an das Leben verloren ist findet keiner mehr Zugang. Und diese Gedanken beherrschen ihn allgegenwärtig

Da sollte er eine Therapie machen. Wenn er immer wieder suiziale Gedanken hat, muss ein Profi der Sache mal auf den Grund gehen. Ich habe zwei Freunde innerhalb von 4 Jahren verloren, weil sie nicht daran geglaubt haben, dass ihnen noch geholfen werden kann.
Das Risiko es nochmal zu versuchen ist jedenfalls sehr hoch

ja stimme Nogatco zu 100% zu...wie mann davon einen abhalten kann, kann dir glaube ich keiner wirklich sagen.Mann kann nur versuchen auf die Person einzugehen zuhoeren und moeglichst viel zeit mit ihm verbringen.Therapheuten waeren an dieser stelle auch nich schlecht

bei den maltesern (Rettungstdienst) wir gesagt die die sich wirklich umbringen wollen schaffen das auch problemlos die die es nicht schaffen oder es anderen erzahlen wollen hilfe (unterbewust) wenn er jetzt die richtige hilfe bekommt dann ist er oder sie übern berg
Nachtflug am 12. April 2009 10:03 Die von den Maltesern haben recht. Es ist ein Hilferuf. Und der sollte gehört werden, bevor es zu spät ist.

Um an das Leben zu glauben bedarf es sehr viel Mut. Vielleicht sollte der Suizidale mal etwas tun, was Mut erfordert, somit auch sein Selbstbewußtsein zu stärken. Nimm ihn/Sie an die hand und traut euch mal was!

wenn dieser jmd mit dir darüber spricht ,das sein leben vllt keinen sinn mehr hat dann gib ihm deine schulter! das ist ein hilfeschrei! aber auf jeden fall müsste er eine therapie beginnen... wenn man es erstmal versucht hat wird man es auch weiter versuchen!

Dann sollte man ihm raten, sich professionelle Hilfe zu suchen. Ich hatte das Thema mit meinem Psychologen diskutiert, weil ich meinem Leben auch ein Ende bereiten wollte. Er war der Meinung, dass es eine vorübergehende psychische Störung sei. Die behandelnswert wäre. Der Gefährdete dankt es einem später, wenn er wieder klar denken kann. Und so war es auch bei mir.

Die Brücke über die Mosel - das ist doch was?!
Ramoni am 12. April 2009 11:32 Ich glaube du hast ganz schön einen an der Waffel. Hauptsache du hast einen Kommentar abgegeben.

Hallo Ramoni
zunächst einmal möchte ich etwas zum "Mut zum Suizid" sagen: Es ist nicht mutig, wenn jemand sich das Leben nehmen will. Es ist auch nicht feige.
Ein Mensch, der sein Leben freiwillig beenden will, steckt in einem so enormen Gefühlschaos und Druck, dass er keine Kontrolle mehr über sich hat. Immerhin ist es eine SelbstTÖTUNG und wer möchte schon ein "Mörder" sein? Die eigene Wertschätzung ist abhanden gekommen und nichts scheint mehr zu helfen und des Lebens wert zu sein.
Die Freundin eines Bekannten hatte es mehrfach versucht, bis sie den "perfekten Plan" hatte und es dann schlussendlich doch klappte. Zwischen den Selbsttötungsabsichten lagen immer einige Monate. Also hatte sie zwischendurch ein bischen Lebensmut.
Aber es gibt auch tatsächlich Menschen, die es scheinbar versuchen, aber so, dass sie gerettet werden können und dann die Hilfe bekommen, nach der sie sich gesehnt haben.
Manchmal ist es schlecht heraus zu finden, in wie weit die Suizidgedanken reichen. Aber es ist immer wichtig jede Aussage und jeden Verdacht ernst zu nehmen. Denn aus einem unbedachten Satz, wie z.B. "Du tust es doch sowieso nicht..." oder "Dann mach doch..." kann schnell ernst werden und der eben nur gedachte oder kurz geäußerte Suizidgedanke wird in die Tat umgesetzt. Das sollte nicht passieren.
Warum aber fragst Du? Einfach nur so oder gibt es einen Anlass?
Liebe Grüße Bea26