Frage von Privatpraxis, 60

Leben wir richtig?

Hallo,

Ich bin 16 Jahre alt und Stelle mir langsam sehr elementare Fragen wie:,, Leben wir richtig", ,,Zerstört der Konsum unsere Geselschaft" oder ,, sind wir nur da um Schule, Arbeit und Rente zu absolvieren".

Ich glaube dass wir das ganze falsch angehen, wir laufen in einem Hamsterrad, sind im Grunde wie Tiere in Masse-Haltung, zelten vor Geschäften um das nächste Handy zu bekommen, und dann auch nur uns zu bestätigen durch Dinge wie ,,Likes" oder ,,Kommentaren".

Unser Potential wir durch einen Balast unnützem Wissen schon in der Schule erdrückt, ich habe bereits miterlebt das Schülern von Lehren unbewusst die Träume zerstört werden mit Sprüchen wie ,,Das ist unrealistisch" ,,Du brauchst einen Sicheren Job" zudem werden wir darauf getrimmt nur das Geld zu jagen, und das nur ein hohes Gehalt uns erfüllt.

Ich glaube der Sinn des Lebens liegt so anders und zwar darin Menschlichkeit zu zeigen, möglichst viel in seinem Leben zu erleben!

Ich will nur wissen wie ihr das seht?

Antwort
von ArnoldBentheim, 9

Ich bin 16 Jahre alt und Stelle mir langsam sehr elementare Fragen

Ich finde das sehr gut und auch sehr richtig! Für dich ist die Zeit gekommen, erwachsen zu werden und über den Sinn des Lebens, insbesondere deines Lebens nachzudenken. Mögest du den für dich richtigen Lebensweg beschreiten!  :-)

sehr elementare Fragen wie:,, Leben wir richtig", ,,Zerstört der Konsum
unsere Geselschaft" oder ,, sind wir nur da um Schule, Arbeit und Rente
zu absolvieren"

"Leben wir richtig" - kann man denn auch "falsch" leben?  ;-) Ich nehme nicht an, dass du damit meinst, den Pfad von Recht und Gesetz zu verlassen. Das wäre sicherlich falsch! Ansonsten gibt es keine allgemeingültigen Vorschriften, wie man "richtig" oder "falsch" lebt. Der Mensch ist nicht unfehlbar, er unterliegt Irrtümern. Daher kann es geschehen, dass dich das Leben in Sackgassen führt. In solchen Fällen solltest du nicht verzweifeln, sondern musst du nach Auswegen suchen. Du kannst dein Leben auch nur grob planen, dir überlegen, was du beruflich und privat machen und erreichen willst. Aber bedenke: dein Leben ist von Unvorhergesehenem, von vielen Unwägbarkeiten abhängig, auf die du keinen oder nur wenig Einfluss hast: dem Wohlwollen anderer Menschen, dem (un-)glücklichen Zufall usw. Das bedeutet, dass du immer wieder dein Leben überdenken und korrigieren musst, was denn für dich "richtig", was "falsch" ist.

"Zerstört der Konsum unsere Gesellschaft" - das ist zu verneinen, weil der Konsum einer der Motoren ist, der Wohlstand schafft und unserer Gesellschaft das Überleben ermöglicht. Das Problem ist der übermäßige, der sinnlose Konsum, für den du selbst ein Beispiel genannt hast: warum ein neues Handy usw., wenn es das vorhandene noch tut und alle Bedürfnisse erfüllt. Konsum erleichtert das Leben - er ist nicht der Sinn und Zweck des Lebens! Konsum sollte die Bedürfnisse, die man hat, erfüllen, aber nicht in permanentem Prestigwettbewerb mit anderen Menschen zum Selbstzweck, zum einzigen Lebenszweck werden! Kurz: man sollte sich in seinem Leben bemühen, mit Verstand zu konsumieren und nicht kritiklos jeder überflüssigen Modeerscheinung nachzulaufen, auch wenn viele andere Mitmenschen sich so verhalten.

"Sind wir nur da um Schule, Arbeit und Rente zu absolvieren" - nein! Die Schule - und deinem Urteil vom angeblich "unnützen Wissen", das sie vermittelt, widerspreche ich vehement - dient dazu, heranwachsende Menschen mit der sie umgebenden Kultur, elementaren Kulturtechniken, mit einem Bewusstsein für Vergangenheit und Gegenwart vertraut zu machen, natürlich im Zusammenwirken mit dem Elternhaus. Gewiss, Teile des schulischen Wissens, das man sich aneignet, braucht man im späteren Leben nicht mehr. Aber was ein junger Mensch in seinem Leben davon gebrauchen oder nicht gebrauchen will, entscheidet er selbst! Die Schule, auch das Elternhaus können das nicht. Und die jungen Menschen können das erst, wenn sie wissen, wo ihre Stärken, ihre Schwächen, ihre Interessen liegen! Einen Teil des schulischen Wissens kann man aus persönlichem Interesse, z. B. als Hobby weiter pflegen und ausbauen; einen Teil nutzt man für die berufliche Bildung; einen Teil vergisst man oder nutzt ihn nicht weiter - alles unterliegt allein deiner persönlichen Entscheidung!  -  Was die Arbeit angeht, so kommt es darauf an, ob man einer "Berufung", einem besonderen Interesse folgen oder nur einen Brotberuf erlangen kann. Jedenfalls gilt der Grundsatz: wir leben nicht, um zu arbeiten, sondern wir arbeiten, um zu leben. Mit Arbeit und Einkommen finanziert man sein gesellschaftliches und privates Leben, das man führen will. Auch hier gilt: man soll auf seine persönlichen Bedürfnisse hören, sich in keinen Prestigewettbewerb einlassen mit Menschen, deren Gier nach immer mehr Geld ihnen die Möglichkeit raubt, ihr Leben "richtig" und mit Verstand zu leben! - Die Rente ist eine gute und sinnvolle Errungenschaft unseres Sozialstaates: alte Menschen sollten nach einem anstrengenden Berufsleben Zeit und Muße bei gleichzeitiger materieller Sicherheit erhalten, ihren Lebensabend allein nach ihren persönlichen Vorlieben und Interessen zu gestalten.

Ich glaube der Sinn des Lebens liegt so anders und zwar darin Menschlichkeit zu zeigen, möglichst viel in seinem Leben zu erleben!

Deine Wertvorstellung, "Menschlichkeit zu zeigen", führt dich auf die richtige Spur, um "richtig zu leben". Eine Gesellschaft, die dieses Gebot beachten würde, wäre eine Gesellschaft mit geringen Problemen, in der eine Mehrheit der Menschen ihr Leben so einrichten und führen könnte, wie sie es wollte. Ich habe im letzten Satz bewusst den Irrealis verwandt, denn eine solche Gesellschaft ist - leider - eine Utopie. Aber in der historischen Entwicklung der Menschheit gab es nur dadurch Erfolge, dass sich kluge Menschen Gedanken über ihre Zeit gemacht und dann eine Vorstellung daraus entwickelt haben, wie die Zukunft besser werden könnte. Indem diese Vorstellungen aufgenommen und nach und nach umgesetzt wurden, hat die Menschheit Positives erreicht. Aber sie ist noch lange nicht vollkommen und braucht immer wieder Menschen, die sie zum Besseren hin führen wollen. "Menschlichkeit zu zeigen" ist ein Lebensmotto, dem du dich in deinem Leben durchgehend widmen soltest! Dazu wünsche ich dir Mut, Ausdauer und viel Erfolg!  :-) 

MfG

Arnold

Antwort
von timo1211, 29

Ich glaube der Sinn des Lebens liegt darin das zu tun was einen erfüllt und glücklich macht. Wenn das für dich Menschlichkeit zu zeigen ist ist das vollkommen okay. Andere Menschen brauchen andere Dinge im Leben um glücklich zu sein. Viele lassen sich nur mit Geld erreichen Andere nicht.

Also sollte jeder so leben wie er für sich glücklich ist.

 

Antwort
von BeratorKator, 13

Was braucht es, um glücklich zu sein? Eine der ältesten Fragen der Menschheit. Eine gute Antwort darauf ist meiner Meinung nach die Maslowsche Bedürfnispyramide.

https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie#/media/File:Ei...

Der Grund, warum Schülern oft gesagt wird, sie müssen viel wissen, um einen guten Job zu bekommen, ist, dass die beiden untersten Bedürfnisebenen - Physiologische und Sicherheitsbedürfnisse - die grundlegende Notwendigkeit sind. Erst wenn sie gedeckt sind, hat man Raum für die sozialen Bedürfnisse, Interaktion, Gemeinsamkeit, Liebe. Darüber stehen die Individualbedürfnisse, persönliche Vorlieben, Ansichten, Präferenzen. Und erst wenn alles andere erfüllt ist, gibt es Raum zur Selbstverwirklichung. Eigene Ideen in die Tat umsetzen, und vielleicht die Weltr verbessern.

Schule ist für die meisten Menschen die Zeit, in der man noch am wenigsten von der allgemeinen Existenzangst der heutigen Zeit betroffen ist. Man vermag noch zu träumen, ohne immer wieder von der Realität enttäuscht zu werden. Wenn das so ist, dann kann Schule eine schöne Zeit sein. Du hast recht, wenn dir die Sorge um die Existenz, die dir von deinen Lehrern vorgelebt und vorgeschrieben wird, als nicht genug erscheint. Aber auch sie haben recht, denn Träume, Vorlieben und Liebe brauchen die Basis eines leider allzu oft stupiden Jobs, mit dem man die Miete für den Platz bezahlt, wo das Bett steht, in dem man träumen kann.

Antwort
von lRedrahl, 10

Meiner Meinung nach liegst du mit der jetzigen Lebensweise genau richtig. Wir haben nur unseren Wohlstand im Sinn. Solange es uns gut geht ist alles in Ordnung. Der Rest interessiert uns nicht.

Der Kapitalismus zerfrisst unsere Gesellschaft. Durch ihn weitet sich die Spanne zwischen arm und reich immer weiter. Selbst Steuergesetze schaffen keine Abhilfe, weil die Riechen so viel Asche haben um "höhere" Personen zu bestechen und ihr Geld zu verstecken. Politiker interessiert das nicht, denn entweder machen sie es selber, ihre "Freunde und Bekannten" machen das oder sie werden ebenfalls bestochen und was ist verlockender als Geld?

Anstatt sich auf die Forschung zu konzentrieren um ein besseres Leben zu ermöglichen haben wir immer noch zu sehr mit den Problemen der Gesellschaft zu tun. Die Reichen bestechen, bieten ihre Produkte zu Spottpreisen an, welche in Indien von Kindern produziert wurden, welche keine Zukunft haben, und behaupten am Ende noch von der besten Qualität welche es zur Zeit auf dem Markt gibt. Das lockt Kunden an und wenn man selber nicht zu den Konsumenten gehört wird man von der Gesellschaft "ausgeschlossen", weil man selber nicht so "coole" Markenprodukte besitzt wie alle anderen.

Dass die Menschen in Afrika und Asien verrecken kümmert uns alle nicht. Uns geht es gut, weil wir diese Produkte zu billigen Preisen kaufen können.

Doch kaum bricht ein Krieg in den Ländern aus, weil es dort begrenzte Nahrung gibt und jeder überleben will und deswegen soweit geht um andere zu töten, kommen Flüchtlinge aus den Ländern, haben nichts und wollen ein besseres Leben, nörgelt die ganze Gesellschaft rum, warum die Flüchtlinge überhaupt ins Land dürfen. Sie würden uns anscheinend die Arbeitsplätze nehmen und hätten eigentlich keinen Grund nach Deutschland zu kommen. Sie sollen sich ertsmal um ihre eigenen Probleme im Land kümmern. Doch keiner kommt mal auf den Gedanken, dass sie nur deswegen hierher gekommen sind, weil wir indirekt dafür verantwortlich sind. Wir kaufen die billigen Produkte und unsterstützen die Ausbeutung der Länder. Dort gibt es nichts, weil wir alles genommen haben, aus Geldgier.

Solange wir uns nicht vom Kapitalismus lösen können, kann die Welt sich nicht verbessern, zumindest nicht so schnell als dass wir es noch erleben würden.

Politiker, Großunternehmer und alle anderen Prominenten profitieren vom Kapitalismus und werden ihn unterstützen. Das Volk von den "reichen, wohlhabenden" Ländern kümmert sich nicht darum, weil es ihm gut geht. Dem Volk in Afrika und Asien geht es nicht gut und auch wenn sie etwas verändern wollen, würde keiner sich darum kümmern, weil jeder egoistisch denkt und es auch nicht verändern wird.

Wir treten den sogenannten "Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte" mit Füßen. Der Pakt sollte eigentlich dafür sorgen, dass überall auf der Welt die Menschenrechte garantiert wären. Wie z.B.: das Recht auf Leben, Verbot von Sklaverei und Zwangsarbeit, Recht auf persönliche Freiheit und Sicherheit, Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf die Teilnahme an allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlen.

Inwiefern haben die Menschen in Afrika und Asien das Recht auf Leben oder das Recht auf Sicherheit. Solange diese Probleme bestehen bleiben kann sich diese Welt nicht verändern bzw verbessern. 

Also ich denke du kannst dir die Frage jetzt selber beantworten, ob wir richtig leben.

Meine Antwort ist nein.

MfG

Antwort
von Meli6991, 9

schon als ich klein war hat mein Vater immer gesagt es gibt gewisse Regeln im Leben an die man sich halten muss. Und ich bin der Meinung das zu Arbeiten eine Wohnung zu haben und ein tolles leben dazugehören. Jeder ist selbst für sein leben Verantwortlich und was er daraus macht.

Aber sowas ach ich mach was ich will und geh nicht arbeiten ... finde ich ganz ganz schlimm.

Antwort
von kilopack15, 14

Ich finde diesen Aspekt kann man zweierlei betrachten. Zum einen in weltgesellschaftlichen Zügen und einmal in puncto individuelles Glück.

Das von dir genannte Hamsterrad trifft meines Erachtens leider auf zu viele Menschen zu. Schule ist dabei ein oft kritisierter Punkt, wobei ich denke, dass der Sinn von Schule eigentlich sehr gut ist, nur leider katastrophal ausgeführt wird. Die Folge: Burnout- Lehrer und Schüler die nach ihrer langjährigen Schulausbildung nicht einmal wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Ist das der Fall, hat die Schule versagt und Lebenszeit der Schüler gefressen. Die Schule sollte meiner Meinung nach den Schülern langfristig helfen ihre Leidenschaft zu finden und diesen Findungsprozess fördern. Dadurch können Schüler schon früh priosieren und ihre Leidenschaft ausleben - das macht Spaß. Im aktuellen Schulsystem ist das leider nicht der Fall.

In weltgesellschaftlicher Hinsicht ist Menschlichkeit ein wichtiger Punkt. Aktuell ist die nirgends ausgeprägt. Kriege und Ausbeutung sind an der Tagesordnung - nicht hier in Deutschland aber in anderen Winkeln der Welt. Aber auch der Wohlstand Deutschlands und eigentlich jeder Wohlstand beruht auf Unmenschlichkeit. Deutschlands Wohlstand entstand durch Fortschritt und zum Opfer dieses Fortschritts fallen etliche chinesische Arbeiter mit 0,5 Euro Tageslohn und afrikanische Bauern in Wellblechhütten.
Unser Wohlstand beruht auf Ausbeutung dieser Menschen, doch das schlimmste ist, dass wir dafür nicht einmal dankbar sind.
Wir sind nicht dankbar für täglich Brot und Wasser, Obdach, ein funktionierendes Rechtssystem,etc. Vielmehr meckern wir über die kleinsten Dinge.

Weltgesellschaftlich werden sich die genannten Punkte in unseren Leben nicht ändern. Ziel für jeden einzelnen für uns sollte das eigene Glück sein.

Antwort
von NewKemroy, 10

Ja, klar! Ich meine irgendwie müssen wir uns das ja einmal selber ausgesucht haben. Wenn wir das so eingerichtet haben, dass die Reichen immer reicher werden und das untere Drittel sowieso nie auf einen Grünen Zweig kommen wird. Wenn wir uns das so eingerichtet haben, dass wir auf die Welt kommen um lebenslänglich zu lernen und zu arbeiten. Wenn die Gesellschaft so organisiert ist, dass früher oder später der Planet zerstört sein wird, - dann muss das wohl so stimmen, denn sonst hätten wir es ja nicht gemacht.

Glaubst Du nicht? Ich beweise es Dir. Mache eine Liste, von allem dem was falsch läuft, also eine Missstands-Liste und dann gehst Du zu Freunden und Bekannten mit der Bitte zu helfen die Dinge zu ändern und hierfür nur 1 Stunde täglich zu investieren.

Da wirst Du kaum jemand finden. Entweder sie haben keine Zeit, oder im Moment sind gerade andere Dinge wichtiger oder oft auch beides.

Es gibt sogar Lösungsmöglichkeiten. Aber sich darin hinein zu vertiefen und sich ein genaueres Bild zu machen scheitert neben der mangelnden Zeit und an der scheinbar geringen Wichtigkeit der Sache insbesondere daran, dass es an Unvoreingenommenheit bzw. Offenheit fehlt. Typische Aussage: "Ach daran wird sich doch nie etwas ändern."

Kurzum, die Gesellschaft ist noch nicht soweit für eine funktionierende Wirtschaftsordnung, bei der es gelingt Wirtschaft, Soziales und Umwelt als Eins zu sehen, dem Geld durch eine technische Finesse die Wichtigkeit zu nehmen (Wichtigkeit zu reduzieren) und damit den Menschen wieder "echt" in den Mittelpunkt zu stellen (anstatt dies nur immer wieder gebetsmühlenhaft in der Politik und der Wirtschaft zu wiederholen, ohne dass es eintritt.)



Kommentar von BeratorKator ,

"Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!" - Reinhard Mey, "Sei wachsam"

Antwort
von chemieleben21, 8

Erst mal will ich sagen, dass du sehr Intelligent bist ;)

Ich bin auch deiner Meinung. Ich denke das liegt auch an der neuen Generation. Heutzutage geht es um Arbeit und Reichtum, dabei vergessen wir zb Menschen die in Krieg sind oder wegen Hunger sterben... Wo sind die Menschenrechte? Ok das ist ein anderes Thema.

Es ist so als ob wir nur leben um zu arbeiten und zu produzieren, aber ich denke da kann auch nichts unternommen werden

Antwort
von Hippie420, 22

Man sollte Spaß im Leben haben, dass ist alles Job, Schule gehört dazu. Ich habe mein Spaß, egal wie du Spaß hast Hauptsache du hast ihn. Erlebe was geh raus entdecken, fühlen, wissen und noch vieles mehr. Ich habe dass psychoaktive entdeckt, was entdeckst du für dich ? Egal es wird dich verrändern, egal was du für dich entdecken wirst, es wird dich verrändern. DU musst also etwas finden was dir Spaß macht! Dass Leben ist das was du entdecken wirst!

Antwort
von halbsowichtig, 1

Herzlichen Glückwunsch! Du bist aufgewacht.

Die Mächtigen - wer auch immer das genau ist - hätten gern, dass wir nur arbeiten und konsumieren. Dadurch wächst die Wirtschaft und füllt ihre Konten.

Natürlich ist der Sinn des Lebens nicht, sinnlose Arbeit ohne Spaß zu erledigen und das Gehalt für Dinge rauszuwerfen. Aber alle die davon profitieren, dass wir trotzdem so leben, heizen den Unsinn per Marketing etc. weiter an.

Dabei sind uns die Hinweise darauf, wie man richtig lebt, sogar genetisch einprogrammiert: Am glücklichsten sind wir, wenn wir nett zueinander sind und dabei etwas nachhaltig Nützliches oder Lehrreiches machen.

Gärtner sind glücklich, wenn sie alleine oder mit Freunden graben. Bastler sind glücklich, wenn sie etwas ausprobieren und es funktioniert. Leseratten sind glücklich, wenn sie aus einem Buch gute Ideen mitnehmen. Musiker sind glücklich, wenn sie einfach klimpern dürfen.

Für alles davon braucht man etwas Geld, aber keinen irren Reichtum. Im Gegenteil: Gärtnern und Basteln sparen sogar Geld. Weil man Dinge selbst macht, statt sie fertig zu kaufen. Und zu sehen, dass man etwas selbst geschafft hat, macht wiederum glücklich.

Es ist toll, dass du aus dem Konsumwahn aufgewacht bist. Jetzt hast du den Kopf frei, um dir eine wirklich interessante Lebensaufgabe zu suchen. Und um auszutesten, welche bisher gekauften Doinge/Funktionen/Leistungen man viel schöner selbst machen kann.

Übrigens machen das viele andere bereits. Oder wird irgendwer Kindergärtnerin, weil der Job gut bezahlt wird? ;-)

Antwort
von webflexer, 33

Sehe ich absolut genau so wie du!

Wenn man sich 90% der Gesamtbevölkerung anschaut, starren alle nur auf Ihre Handys, fressen FastFood, können sich kaum artikulieren, sind nicht gesellschaftsfähig und glauben alles was die MainStream-Medien von sich geben.

Kommentar von Seneca750 ,

...abgesehen davon, dass sich 60% der Menschen wegen der anderen 40% gar kein Handy leisten können

Kommentar von robobird3000 ,

Es ist aber so: 85% der westlichen Bevölkerung beschwert sich immer über Konsum, Ungerechtigkeiten, Krieg, etc. Aber 99% davon leben fast genau so, wie die restlichen 15%.

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